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25. April          

1874

Guglielmo Marconi † 20. Juli 1937 - italienischer Ingenieur und Physiker. Mit 21 Jahren stellte er das erste Funkgerät der Welt fertig, mit einer Reichweite von etwa zwei Kilometern. Marconi entschloss sich, seine Erfindung in Großbritannien, zu vermarkten, und stellte es 1896 der englischen Post vor. Weitere Patente folgten. Es gelang ihm 1899 über den englischen Kanal zu funken. Im Dezember 1901 erstmals über den Atlantik. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Im Ersten Weltkrieg forschte er im Auftrag der italienischen Armee weiter am Kurzwellenfunk. Nach dem Krieg entwickelte er Methoden zur Funkpeilung zur Unterstützung der Navigation bei Schiffen und gab 1935 eine erste praktische Demonstration des Radars, dessen Erfindung er bereits 1922 in einer Lesung in den USA vorhergesagt hatte.       W  

 

1903

Camilla Horn † 14. August 1996 - deutsche Schauspielerin. Friedrich Wilhelm Murnau entdeckte sie bei Dreharbeiten und gab ihr die Rolle des "Gretchen" seiner "Faust"-Verfilmung (1926). Der Film wurde zu einem Welterfolg. Sie wurde mit "Hans in allen Gassen" (1930), "Letzter Walzer" (1934)und "Fahrendes Volk" (1938) zu einem der größten Stars der UFA. 1978 gab sie ihren Rückzug von der Schauspielerei bekannt.       W  

 

1918

Ella Fitzgerald † 15. Juni 1996 - amerikanische Jazz-Sängerin. Ella Fitzgerald wuchs in der Nähe von New York auf und war seit ihrem vierzehnten Lebensjahr als Vollwaise auf sich allein gestellt. Ihr Debüt als Sängerin gab sie mit siebzehn im legendären Apollo Theater in Harlem; das Apollo Theater veranstaltete regelmäßige Amateurwettbewerbe, von denen sie einen gewann. Ursprünglich wollte sie bei diesem Talentwettbewerb als Tänzerin antreten; als der Moment des Auftritts gekommen war, zitterten ihr jedoch vor Aufregung so die Beine, dass sie stattdessen ein Lied sang. Ihre kraftvolle, drei Oktaven umfangende Stimme erregte früh Aufsehen, so dass sie 1935 von Chick Webb unter Vertrag genommen wurde. Berühmt wurde Fitzgerald durch die Song Books von Cole Porter, Irving Berlin, Jerome Kern und George Gershwin. Ihr Repertoire reichte von Swing, Bebop und Blues bis zu Popmusik. Bis weit in die 1980er absolvierte Fitzgerald zahllose erfolgreiche Tourneen, bevor es ruhiger um sie wurde. Sie litt lange Jahre an Diabetes, der gegen Ende ihres Lebens zur Erblindung führte. Eine weitere Folge der Krankheit war die Amputation beider Unterschenkel im Jahre 1993. Drei Jahre später verstarb sie als eine der wichtigsten Jazzsängerinnen des 20. Jahrhunderts.       W   

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1927

Albert Uderzo - französischer Zeichner. Auf der Suche nach einer Gegenfigur zu den traditionellen Comichelden US-amerikanischer Prägung erfand er im Jahr 1959 zusammen mit Rene Goscinny den Gallier "Asterix", dessen Auflage bereits 4 Jahre später die Millionengrenze erreichte. Auch nach dem frühen Herztod von Goscinny 1977 setzte Uderzo die Asterix-Reihe fort. Im Oktober 1979 gründete er in Paris hierfür zusammen mit der Tochter von Goscinny ein eigenes Unternehmen, das fortan als Herausgeber von Asterix fungierte: „Les Éditions Albert René“. 1980 erschien dort der erste nur von Uderzo erstellte Asterix-Band „Der große Graben“. Es zeigte sich jedoch hier wie auch in den Folgebänden, dass Goscinny als Texter nicht zu ersetzen war.

Am 12. Juni 2004 wurde Uderzo auf dem 11. Internationalen Comic-Salon Erlangen der Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk verliehen. Uderzo hat eine Rot-Grün-Sehschwäche. Er kommt jedoch eigenen Aussagen zufolge gut mit dieser Einschränkung zurecht. Früher (und gelegentlich auch noch heute) arbeitete er deshalb mit nummerierten Farbtuben. Ansonsten werden die Zeichnungen heute nach seinen Vorgaben von Spezialisten koloriert.      W   Bild: Christian Koehn (fragwürdig)

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1940

Al Pacino - amerikanischer Filmschauspieler. 1967 feierte er erste Erfolge mit dem Off-Broadway-Stück "The Indian Wants the Bronx". Nach einigen weiteren Hauptrollen wurde er von Francis Ford Coppola für die Hauptrolle neben Marlon Brando in "Der Pate" engagiert. Pacino lieferte eine brilliante schauspielerische Leistung als Sohn eines Mafia-Bosses ab, die ihm eine erste Oscar-Nominierung und den Durchbruch als Hollywood-Schauspieler brachte. Nach "Hundstage" wurde es stiller um Pacino, erst in den 1980er Jahren brachte er sich durch Filme wie Brian de Palmas "Scarface" (1983) und "Sea of Love – Melodie des Todes" (1989) wieder ins Gespräch. Nach einer erneuten Zusammenarbeit mit Coppola in "Der Pate III" (1990) folgte der Thriller "Heat" (1995) mit Schauspielkollege Robert De Niro.      W     Bild: Thomas Schulz

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1969

Renée Kathleen Zellweger - amerikanische Schauspielerin und Oscar Preisträgerin. Im Jahr 2001 wurde Zellwegers Leistung als Titelheldin in dem Film Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück mit Begeisterung aufgenommen. Als Partnerin von Colin Firth und Hugh Grant spielte sie eine Britin, die einen neuen Anfang machen und den Mann fürs Leben finden will – dabei notiert sie ihre ausgefallenen Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch. Die Rolle brachte ihr Nominierungen für den Oscar, den British Academy Film Award, den Golden Globe Award, den Preis des britischen Filmblatts Empire, den MTV Movie Award und den Preis der Screen Actors Guild ein, sowie den Durchbruch als Schauspielerin. 2002 trat sie in Weißer Oleander auf. In der Verfilmung des Bestsellers von Janet Fitch geht es um die Odyssee einer Jugendlichen durch Pflegeheime und -familien, nachdem ihre Mutter ins Gefängnis gekommen ist. In Rob Marshalls dreizehnfach Oscar-nominiertem Musical-Film Chicago (2002) spielte sie die Hauptrolle an der Seite von Richard Gere. Der Film entführt den Zuschauer in das Chicago der 1920er-Jahre. Zellweger spielt Roxie Hart, die für Ruhm und Rampenlicht alles tun würde und auch vor Skandalen und Lügen nicht zurückschreckt. Am 24. Mai 2005 bekam Zellweger einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.         W 

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1507

Der deutsche Kartograf Martin Waldseemüller veröffentlicht in Sankt Didel eine Weltkarte, auf der die „Neue Welt“ erstmals als „Amerika“ benannt ist. Der Name Amerika wurde vom Vornamen des Italieners Amerigo Vespucci (1451–1512) abgeleitet, der die Amazonasmündung entdeckte und als erster davon schrieb, dass der im Zuge der transatlantischen Fahrten von Christoph Kolumbus entdeckte Erdteil nicht Indien oder Asien ist, sondern vielmehr ein eigenständiger Erdteil sein könnte. Als der Freiburger Kartograph Martin Waldseemüller an einer Neuausgabe der Geographia des Ptolemäus arbeitete, hatte dessen Kollege, der Dichter Matthias Ringmann, gerade Vespuccis Reiseberichte gelesen und hielt ihn fälschlich für den Entdecker der neuen Welt. Ringmann verfasste die Begleitschrift zur von Waldseemüller gezeichneten Karte, die gemeinsam mit ihr am 25. April 1507 unter dem Titel Cosmographiae Introductio erschien. Darin schrieb er:

„Ich sehe nicht ein, warum nicht dieser Erdteil nach dem Entdecker Amerigo, einem Mann von klugem Geist, ‚Amerige‘, also das Land des Americus oder ‚America‘ genannt werden soll: denn sowohl Europa, als auch Asia sind Namen, die sich von Frauen ableiten.“

- Matthias Ringmann: Cosmographiae Introductio. 25. April 1507 -

Kopien der Karte verbreiteten sich schneller als Waldseemüller den Irrtum korrigieren konnte. In seinem größten Kartenwerk von 1513 tauchte der Name „America“ nicht mehr auf, stattdessen wies er darauf hin, dass der Kontinent „von Christoph Columbus im Auftrag des Königs von Castilien entdeckt“ worden war. Bis zu seinem Tod wollte er „den neuentdeckten Kontinent ‚Brasilien‘ oder ‚Papageienland‘" nennen. Bereits wenige Jahre nach dem Erscheinen dieser Karte sprach die Fachwelt ausschließlich von America, wohl auch weil dies eine gelungene Wortschöpfung war. Spätere Versuche anderer Kartographen, den Kontinent nach Kolumbus zu benennen, führten lediglich zur Benennung von Kolumbien. Die Erben von Kolumbus erreichten erst im 16. Jahrhundert durch ein Gerichtsverfahren, dass Kolumbus als Entdecker Amerikas festgeschrieben wurde.         W    

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1792

Am 25. April 1792 fand die erste öffentliche Hinrichtung statt, bei der die Guillotine zum Einsatz kam. Der zum Tode Bestrafte hieß Nicolas Jacques Pelletier und war dafür verurteilt worden, einem Straßenpassanten unter Anwendung von Stockhieben die Brieftasche geraubt zu haben. Am Ende soll sich die gaffende Menge über das ungewöhnlich zügige Tempo der Hinrichtung enttäuscht gezeigt und in einem Spottlied gefordert haben, ihr den vertrauten hölzernen Galgen zurückzugeben: "Rends-moi ma potence en bois, / Rends-moi ma potence!". Dennoch wies die Maschine im Detail noch zahlreiche technische Gebrechen auf, weshalb ihr Erbauer Schmidt kein Patent vom Minister des Inneren erhielt. Im Volksmund erhielt die Maschine den Namen „Louison“ bzw. „Louisette“ nach dem Leibarzt des Königs. Erst die royalistische Zeitung Actes des Apôtres setzte die Umbenennung in „Guillotine“ durch.

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Der französische Offizier Claude Joseph Rouget de Lisle komponiert in Straßburg während der Französischen Revolution anlässlich der Kriegserklärung an Österreich die Marseillaise Frankreichs spätere Nationalhymne. Sie hatte zunächst den Titel Chant de guerre pour l’armée du Rhin, („Kriegslied für die Rheinarmee“), und war dem Oberbefehlshaber und Gouverneur von Straßburg, dem im Jahr zuvor zum Marschall von Frankreich ernannten Grafen Luckner gewidmet. Daher ertönt die Marseillaise noch heute täglich um 12:05 Uhr vom Glockenspiel auf dem Marktplatz in Cham in der Oberpfalz, dem Geburtsort des Grafen. Das Lied erhielt den Namen Marseillaise, weil es von Soldaten aus Marseille beim Einzug in Paris gesungen wurde. Am 14. Juli 1795 wurde die Marseillaise zur französischen Nationalhymne erklärt.         W

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1859

In Port Said fand der erste Spatenstich zur Errichtung des Suezkanals statt. Er verbindet auf 195 km Länge das Mittelmeer mit dem Roten Meer. Unter der Leitung des Ingenieurs F.P. Lesseps mit den Entwürfen von Plänen von A. Negrellis konnte 1859 mit dem Bauprojekt begonnen werden. Am 15. August 1869 wurde der Kanal eröffnet. Bereits in der Antike hatte ein Kanal zwischen Rotem Meer und Mittelmeer bestanden, der aber um 500 v. Chr. versandete.         W     Bild: Yolan Chériaux

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1910

August Horch, Gründer des Automobilherstellers Horch, nennt sein nach seinem dortigen Ausscheiden neu gegründetes Unternehmen Audi. Der Markenname ist ein Wortspiel zur Umgehung der Namensrechte des ehemaligen Kraftfahrzeugherstellers Horch. Unternehmensgründer August Horch, der die A. Horch & Cie. Motorwagenwerke Zwickau nach Zerwürfnissen mit dem Finanzvorstand verlassen hatte, suchte einen Namen für sein neues Unternehmen und fand ihn im Vorschlag eines Zwickauer Gymnasiasten, der Horch ins Lateinische übersetzte. Audi ist der Imperativ Singular von audire (zu Deutsch hören, zuhören) und bedeutet „Hör zu!“ oder eben „Horch!“. Am 25. April 1910 wurde die Audi Automobilwerke GmbH Zwickau in das Handelsregister der Stadt Zwickau eingetragen. 1928 übernahm DKW die Audiwerke. Beide Unternehmen wurden 1932 Teil der Auto Union.          W    

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1948

Die erste Ausgabe der deutschen Illustrierten Quick erscheint. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie die erste Illustrierte in Deutschland und erschien in einer Startauflage von 110.000 Exemplaren. Sie war lange Zeit neben den Zeitschriften stern und Bunte eine der bedeutendsten Zeitschriften in diesem Marktsegment. In den 1950er Jahren war sie auch bekannt für ihren Nick-Knatterton-Detektiv-Comic, gezeichnet von Manfred Schmidt. Traudl Junge. Die letzte Sekretärin von Adolf Hitler, war nach dem Krieg viele Jahre Sekretärin der Chefredaktion von Quick. Mitte des Jahres 1966 wurde Quick für DM 68 Millionen überraschend an den Hamburger Bauer-Verlag veräußert. Nach der Übernahme wurde die Illustrierte politisch und zunehmend konservativ ausgerichtet und so im Kontrast zum liberalen Stern positioniert. In den 1960er und 1970er Jahren hatte die Illustrierte Quick Oswalt Kolle als Autor zum Vorabdruck seiner Aufklärungsbücher gewonnen und erfuhr daduch eine Auflagensteigerung. In der Zeit der Sexwelle wandte sich die Zeitschrift zunehmend „Sex and Crime“-Themen zu. Die in den 1980er Jahren entfalteten Bemühungen, ihr mit einem geänderten Konzept ein neues Profil zu verschaffen, um so neue Leserschichten zu erschließen, schlugen fehl. Ab 1990 versuchte der neue Chefredakteur Richard Mahkorn Quick wieder zur politischen Mitte hin zu orientieren. Zwischen 1990 und 1992 sank das Anzeigenaufkommen um 50 Prozent und die Auflage auf wöchentlich 700.000 Exemplare. Neben Lesezirkel-, Auslands-, Abonnements- und Werbeexemplaren wurden im Einzelverkauf nur noch knapp 220.000 Stück abgesetzt. Quick wurde infolgedessen im August 1992 quasi über Nacht eingestellt.         W

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1952

Durch Vereinigung der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern erfolgt die Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Als erster Ministerpräsident wird von der Verfassungsgebenden Landesversammlung Reinhold Maier (FDP/DVP) gewählt. Vor der Volksabstimmung, die am 9. Dezember 1951 stattfand, wurde ein erbitterter Kampf zwischen Befürwortern und Gegnern des geplanten Südweststaates geführt. Die führenden Vertreter der Pro-Seite waren der Ministerpräsident Württemberg-Badens Reinhold Maier und der Staatspräsident Württemberg-Hohenzollerns Gebhard Müller, Anführer der Südweststaat-Gegner war der Staatspräsident Badens Leo Wohleb. Bei der Abstimmung votierten die Wähler in beiden Teilen Württembergs mit 93 % für die Fusion, in Nordbaden mit 57 %, während in Südbaden nur 38 % dafür waren. In drei von vier Abstimmungsbezirken gab es eine Mehrheit für die Bildung des Südweststaates, so dass die Bildung eines Südweststaates beschlossen war. Hätte das Ergebnis in Gesamtbaden gezählt, so hätte sich eine Mehrheit von 52 % für eine Wiederherstellung des (separaten) Landes Baden ergeben.         W    

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1972

Hans-Werner Grosse stellt mit seinem Flug über 1461 km von Lübeck nach Biarritz mit einer Schleicher ASW 12 einen Streckensegelflug-Weltrekord auf, der über 30 Jahre Bestand hat. Nach Start in Lübeck und elfeinhalb Flugstunden landete er im südwestfranzösischen Biarritz. Sein Rekord hat mehr als 30 Jahre bestanden. Es ist aber bei weitem nicht sein einziger Erfolg. Neben bisher insgesamt 50 Segelflug-Weltrekorden zählt auch ein 2. Platz bei der Weltmeisterschaft 1970 dazu. Da es nach 40 Jahren immer noch nicht geglückt ist, seinen Rekord von 1972 innerhalb Europas zu brechen, hat Hans-Werner Grosse einen Preis ausgelobt für den Piloten, der dies auf Europäischem Boden schafft.         W    

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1983

Führende Vertreter der Hamburger Illustrierten "Stern" stellen auf einer Pressekonferenz die angeblich wieder aufgefundenen Tagebücher Adolf Hitlers vor. Die Sensation entpuppte sich jedoch bald als ein Reinfall: Die Bücher waren von einem Fälscher hergestellt worden und der "Stern" musste einräumen, bei dem Betrug auch noch hohe Summen verloren gehabt zu haben. Die Veröffentlichung von Hitler-Tagebüchern gilt als einer der größten Skandale in der Geschichte der bundesdeutschen Presse. Am 25. April 1983 erklärte der Stern, Adolf Hitlers geheime Tagebücher befänden sich in seinem Besitz. Am 28. April 1983 begann die Veröffentlichung als Serie. Am 5. Mai 1983 wurde klar, dass es sich um Fälschungen handelte. Der Stern hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 62 Bände gefälschter Tagebücher für 9,3 Millionen DM, heute etwa 8.289.327 Euro, erworben.        W 

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1990

Der saarländische Ministerpräsident Oskar Lafontaine wird bei einer Wahlkampfveranstaltung in Köln-Mülheim von der psychisch kranken Adelheid Streidel mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich nahe der Halsschlagader verletzt. In den Wochen seiner Behandlung und Erholung von dem Attentat rückte die SPD-Bundestagsfraktion von seinem Kurs ab.verletzt.         W    Bild: James Steakley 

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Einen Tag nach dem Start der Mission STS-31 der Raumfähre Discovery gelingt der Mannschaft die erfolgreiche Aussetzung des Hubble-Weltraumteleskops. Aufgrund eines Linsenfehlers liefert es jedoch nur unscharfe Bilder. Das Hubble-Weltraumteleskop ist ein Weltraumteleskop für sichtbares Licht, Ultraviolett- und Infrarotstrahlung, das die Erde in einer Höhe von 575 Kilometern innerhalb von 96 Minuten einmal umkreist. Das Teleskop entstand aus der Zusammenarbeit der NASA und der ESA und wurde nach dem US-Astronomen Edwin Hubble benannt. Die Bildqualität des Hubble-Weltraumteleskops war in den ersten Betriebsjahren durch einen Herstellungsfehler des Hauptspiegels begrenzt, der 1993 mit Hilfe des COSTAR-Spiegelsystems erfolgreich korrigiert werden konnte. Seitdem wurden mit Hilfe des HST Bilder gemacht, die oft eine starke Wirkung auf die Öffentlichkeit haben und die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führen.         W     Bild: Ruffnax

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2006

Das damals größte Passagierschiff der Welt, das Kreuzfahrtschiff Freedom of the Seas der Royal Caribbean Cruise Line, tritt ihre Jungfernfahrt von Hamburg nach Oslo an. Die Freedom of the Seas ist nach der Oasis of the Seas und der Allure of the Seas das drittgrößte Passagierschiff der Welt. Das Kreuzfahrtschiff war das erste einer neuen Baureihe für die Royal Caribbean Cruises Ltd., das weltweit zweitgrößte Kreuzfahrtunternehmen. Die neue Baureihe basiert auf der so genannten Voyager-Klasse, ist jedoch einen Brandabschnitt länger (+ 9 %). Die Freedom of the Seas wurde bei den Aker Yards in Turku (Finnland) gebaut und am 20. August 2005 ausgedockt. Sie löste mit 154.407 BRZ und einer Passagierkabinenanzahl von rund 1800 die Queen Mary 2 (148.528 BRZ, 1200 Kabinen) als größtes Passagierschiff der Welt ab. Die Queen Mary 2 blieb allerdings mit 6 Metern Vorsprung das längste Passagierschiff der Welt bis zur Fertigstellung der Oasis of the Seas.        W 

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