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E Eiserne Lunge Emma (Frauenzeitschrift) Elektronenmikroskop Elektrischer Stuhl Eiswaffel
Ehevermittlung Engländer (verstellb. Schraubenschlüssel) Echolot Eau de Cologne
  Elektromagnet Elektrorasierer Elektroherd Elektronenmikroskop Elektromotor Endoskop
 

 

1929 - "Eiserne Lunge" - Philip Drinker US-amerikanische Ingenieur

Philip Drinker erfindet die "Eiserne Lunge", ein Gerät, das die Beatmung von völlig gelähmten Patienten ermöglicht. Die "Eiserne Lunge" besteht aus einer Metallkammer, die den Körper des Kranken bis zum Hals einschließt. Rhythmisch abwechselnder Über- und Unterdruck pressen die Lunge zusammen bzw. dehnen sie auseinander.

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1977 - Emma (Frauenzeitschrift) - Alice Schwarzer

Am 1. Februar 1977 erschien die Monatszeitschrift "Emma" zum ersten Mal. Herausgegeben wurde das Blatt von Alice Schwarzer, einer Vorkämpferin des Feminismus in der Bundesrepublik und einer entschiedenen Befürworterin des Rechts auf Abtreibung. Dem Blatt wurden keine großen Überlebenschancen gegeben, längst aber ist es ein fester Bestandteil der deutschen Medienszene geworden.

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1931 - Elektronenmikroskop - Max Knoll, Ernst Ruska, Bodo Borries

Max Knoll - deutscher Elektrotechniker. Er entwickelte mit Ernst Ruska und Bodo v. Borries das erste Elektronen-mikroskop der Welt. Nach zweijähriger Leitung des Labors für akustische Forschung übernahm Knoll 1927 die Arbeitsgruppe für Elektronenforschung im Hochspannungslaboratorium der TH Berlin. Hier hat er 1931 mit seinen Mitarbeitern, zu denen auch Bodo v. Borries und Ernst Ruska gehörten, den Schritt vom Kathodenstrahl-Oszillographen zum magnetischen Elektronen-mikroskop getan. Es war allerdings ein Durchstrahlungs- Elektronenmikroskop (TEM), lieferte also keine Bilder des Oberflächenreliefs, sondern bildete die Verteilung der Masse im Objekt ab.         W     Bild: J Brew

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1889 - Elektrischer Stuhl - Edwin R. Davis

Der Zahnarzt Dr.Albert Southwick wurde 1881 Zeuge eines Unfalls. Ein betrunkener Alter Mann berührte einen Stromgenerator und starb dabei sofort. Albert Southwick erzählt von diesem Ereignis seinem Freund Senator David McMillan. Im selben Monat sprach der Senator noch mit Gouverneur David B. Hill, das man mit Elektrizität doch endlich das grausame Hängen ersetzen kann. Dann nahm alles seinen Lauf im Jahr 1886, als das Parlament des Staates New York eine Kommission ins Leben rief, " eine menschliche Art der Hinrichtung zu finden.
Der Erfinder Thomas Alva Edison bekam den Auftrag, die Möglichkeit einer Hinrichtung durch Elektrizität zu untersuchen. Zu dieser Zeit war der Kampf zwischen Edison gegen Westinghouse in vollem Gange. Edison wollte dadurch beweisen, dass der Wechselstrom seines Konkurrenten Westinghouse viel zu gefährlich sei. So experimentierte er mit verschiedenen Tieren den Stromtod. Im Juni 1888 beschloss das Parlament von New York mit 87 gegen 8 Stimmen, die Elektrische Hinrichtung einzuführen. Die MEDICO-Legal Society von New York wurde beauftragt eine Methode zu finden, wie man eine solche Hinrichtung vollziehen kann.

Am 01.01.1889 trat das Gesetz in Kraft. "Die Exekution muß so ausgeführt werden, dass der Strom des Körper durchfließt, bis zum Eintreten des Todes." Im Februar 1889 wird Joseph Chappleau zum Tode verurteilt. Dies ist das erste Todesurteil das nach dem neuen Gesetzt vom 1.1.1889 vollstreckt werden soll. Die Strafe wurde dann in Lebenslänglich umgewandelt.

Am 29.März 1889 tötete William Kemler seine Freundin Matilda Ziegler mit einer Axt in Buffalo im Staat New York. Im Mai 1889 wird dann William Kemler zum Tode verurteilt.

Im Auburn Gefängnis entwirft und baut der Elektriker Edwin R. Davis den ersten Elektrischen Stuhl, der dem heutigen bereits sehr ähnlich ist.         W    

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1650 - Ehevermittlung - Henry Robinson

In London wird am 29. September 1650 von Henry Robinson das erste Eheanbahnungsinstitut eröffnet. Interessierte können sich in der Agentur nicht nur über heiratswillige Personen sondern auch über ihre Mitgift informieren.

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1903 - Eiswaffel - ital. Einwanderer der USA

Am 13. Dezember 1903 ließ sich ein italienischer Einwanderer in den USA eine Waffel patentieren, in der er Speiseeis verkaufen konnte. Die Eiswaffel bekam erst später - gerollt und in Form einer Tüte - die Gestalt, in der sie bis heute weltweit bekannt und beliebt ist

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1892 - Engländer (verstellb. Schraubenschlüssel)

Engländer

Der Schwede Johan Petter Johansson erhält ein Patent auf den von ihm erfundenen verstellbaren Schraubenschlüssel.

 

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22. Juli 1930 - Echolot

Alexander BehmAlexander Karl Friedrich Franz Behm - deutscher Physiker und Erfinder des Echolots. Bis 1903 studierte Behm dann an der Technischen Hochschule in Karlsruhe Physik. Nach dem Untergang der Titanic am 15. April 1912 versuchte er ein Eisberg-Ortungssystem zu entwickeln. Hierbei sollte die Ortung der Eisberge mittels reflektierten Schallwellen erfolgen. 1915 kaufte er das Kanonenboot Otter und zum Laborschiff umgebaut. Schallreflexionen haben sich zwar letztendlich für die Ortung von Eisbergen nicht bewährt, aber der Meeresboden konnte über die Reflexion der Schallwellen erfasst werden; somit darf Behm als Vater des Echolots bezeichnet werden. Behm erhielt am 22. Juli 1913 das Reichspatent Nr. 282009 für die Erfindung des Echolots (Einrichtung zur Messung von Meerestiefen und Entfernungen und Richtungen von Schiffen oder Hindernissen mit Hilfe reflektierter Schallwellen).

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1709 - Eau de Cologne (Kölnisch Wasser) - Johann Maria Farina

Der Parfümeur Johann Maria Farina (1685–1766) schuf im Jahre 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Heimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute von der Firma in unveränderter Rezeptur hergestellt wird. Echt Kölnisch Wasser oder auch Original Eau de Cologne ist die Bezeichnung für ein typisches Kölner Duftwasser. Im Gegensatz zu Eau de Cologne ist Original Eau de Cologne eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die nur von Kölner Herstellern verwendet werden darf.

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ca 1824 - Elektromagnet - Joseph Henry

Joseph Henry - US-amerikanischer Physiker. Henrys hauptsächliches Arbeitsgebiet war der Elektromagnetismus, bei dem er das Phänomen der Selbstinduktion entdeckte. Zur gleichen Zeit formulierte Michael Faraday in England das Prinzip der gegenseitigen Induktion, die technisch beim Transformator verwendet wird. Nachdem Hans Christian Orsted die magnetischen Effekte eines stromdurchflossenen Leiters entdeckt hatte, war Henry der erste, der auf die Idee kam, durch vielfache Leiterschleifen oder eine Spule um einen Eisenkern einen Elektromagneten zu schaffen. Ein von ihm für Yale gebauter Elektromagnet konnte eine Last von ca 1150 kg heben.

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1930 - Elektrorasierer - Jacob Schick

Mit einem verstauchten Fuß fing alles an: Nach seiner Entlassung vom Militär geht der US-Amerikaner Jacob Schick (1878-1937) in Alaska auf Goldsuche. Dabei verletzt er sich am Knöchel, muss deshalb im Lager bleiben. Aber bei minus 40 Grad Celsius wird die Rasur zum Problem: Jeden Morgen muss Schick erst einmal Eis schmelzen, um den Rasierschaum anzurühren und die Klinge einzutauchen. Da er Zeit und Langeweile hat, bastelt er an einer Idee. Er schneidet seine Rasierklingen in kleine Stucke und befestigt sie auf einer Platte. Diese verbindet er mit einem Elektromotor, der das Ganze zum Schwingen bringt. Als Schick seine Apparatur dann noch in einem Gehäuse unterbringt, ist er fertig: der elektrische Rasierapparat. Der erste Trockenrasierer war allerdings ein unhandliches Monstrum. Die Motoren waren damals noch so groß, dass man das Gerät mit beiden Händen halten musste. Klar, daß die Nachfrage äußerst gering war. Schick verbesserte die Technik und ließ sich 1923 einen kleinen Elektromotor patentieren. Mit seiner Firma Schick Inc. brachte er im März 1931 den ersten funktionsfähigen Einhandrasierapparat auf den Markt. Nach Anlaufschwierigkeiten wurde er ein Verkaufshit. Schick Inc. produziert noch heute Elektrorasierer.

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1859 - Elektroherd - George B. Simpson

Auf den von ihm erfundenen Elektroherd erhält George B. Simpson ein US-Patent. In die Platte eines Kohleherdes integrierte er einen Draht, der mit elektrischem Strom erwärmt wurde. Am 20. September 1859 erhielt er ein US-Patent auf diesen electroheater. Da damals jedoch kaum Haushalte über Strom verfügten und da man an dem Herd außer durch Ein- und Ausschalten nicht die Temperatur regeln konnte, wurden nur sehr wenige Exemplare nachgefragt. Zudem waren die Herde noch sehr teuer. Daher bevorzugten viele Haushalte einen Gasherd. Erst ab den 1920er Jahren – nach vielen technischen Weiterentwicklungen – verbreitete sich der Elektroherd in den USA und in Europa.

nach Oben Bild: commons.wikimedia.org - de:User:Markus Schweiß

 

1939 - Elektrodenmikroskop - Ernst Ruska

Ernst Ruska † 27. Mai 1988 entwickelte 1931 er die erste Elektronenlinse, 1933 folgte das Elektronenmikroskop. Am 9. März 1931 gelang es ihm und Max Knoll, mit magnetischen Linsen die erste zweistufige elektronenoptische Vergrößerung zu erzielen und damit das technische Grundprinzip des Elektronenmikroskops umzusetzen. Es beruhte auf der Tatsache, dass Magnetfelder Elektronen wegen ihrer Ladung ablenken können und sich Elektronenstrahlen in gleicher Weise bündeln und fokussieren lassen wie Lichtstrahlen durch Linsen und wurde seinerzeit „Übermikroskop“ genannt. Da die Wellenlängen der Elektronen beträchtlich kürzer sind als diejenigen des Lichtes, ist mit Elektronenmikroskopen eine wesentlich bessere Auflösung als mit einem optischem Mikroskop möglich. Ruska überschritt mit einem weiteren Prototyp im Dezember 1933 bei 12.000facher Vergrößerung die Auflösungsgrenze des Lichts. Zusammen mit seinem Schwager, dem Ingenieur Bodo von Borries, entwickelte er das Gerät weiter, so dass es ab 1938/39 serienmäßig hergestellt werden konnte. Siemens brachte es 1939 auf den Markt. Die Auflösungsgrenze des Elektronenmikroskops liegt zur heutigen Zeit bei 0,13 nm und übertrifft damit die Leistung des Lichtmikroskops um ein Vielfaches. 1986, zwei Jahre vor seinem Tod erhielt Ruska für seine Leistungen den Nobelpreis für Physik. Diesen teilte er mit Heinrich Rohrer und Gerd Bining.       W    Bild: brewbooks

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1837 - Elektromotor - Thomas Davenport

Thomas Davenport † 6. Juli 1851 - erhält das weltweit erste Patent auf einen Elektromotor. Davenport war der Sohn eines Farmers und erlernte den Beruf eines Grobschmieds. Autodidaktisch veranlagt und an den neuen Entdeckungen und Entwicklungen von Elektrizität und Magnetismus interessiert, suchte er den Kontakt mit Joseph Henry und beobachtete dessen Experimente. Aus einem Elektromagneten, den er Henry abkaufte, baute er einen Kommutatormotor. Sein 1834 eingereichter Patentantrag für „Improvement in propelling machinery by magnetism and electromagnetism“ wurde zunächst abgelehnt. Nach erneuter Einreichung mit Referenzen von Henry und Professor Benjamin Franklin Bache, einem Enkel von Benjamin Franklin, wurde Davenport am 25. Februar 1837 das Patent erteilt. 1835 baute er mit dem von ihm entwickelten Elektromotor ein Modell eines elektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugs auf einem Schienenkreis von vier Fuß Durchmesser. Das zusammen mit dem Patentantrag eingereichte Modell des Motors befindet sich heute in der Smithsonian Institution in Washington. Davenports Entwicklung war zwar ein technischer Durchbruch, doch führte dies zunächst nicht zu praktischen Anwendungen außer in seiner eigenen Werkstatt, da die Dampfmaschine zu diesem Zeitpunkt effektiver und ökonomischer war.       W   

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1806 - Endoskop - Phillip Bozzini - Maximilian Nitze

Philipp Bozzini † 4. April 1809 - deutscher Arzt und Erfinder. 1806 konstruierte Bozzini erstmals ein starres medizinisches Endoskop, bestehend aus einem Beleuchtungsapparat, aus einer Wachskerze und einem Konkavspiegel. Ergänzend verwandte er den Körperöffnungen entsprechende Spekula. Die Bedeutung dieser Erfindung wurde viele Jahre verkannt. Erst lange nach seinem Tod zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie neu entdeckt als der Dresdner Arzt Maximilian Nitze das erste elektrisch beleuchtete Cystoskop in Wien präsentierte. Am 9. Mai 1879 demonstrierte Nitze erstmals das von ihm erfundene Urethro- und Zystoskop in der Öffentlichkeit. Es gelang ihm, die von ihm entwickelte Methode in der Fachwelt durchzusetzen und weiterzuentwickeln.         W    

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