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S StewardessSchallplatte aus Vinyl"SOS"elektrische SchreibmaschineSOS Kinderdorf
Überwindung der Schallmauererste europäische Schönheitswettbewerbeerste Mehrheit der SPD
  Einführung der SommerzeitSki Weltmeisterschafterster künstlicher ErdtrabantSmogalarm
  Sonnenkraftwerkschwarze RevuetänzerinUnterwasser Stromkabelerster Science Fiction-Film
  Schachweltmeister verliert gegen ComputerSalto frei in der Luftproffessioneller Strtiptease
  erster Fernsehauftritt der "Simpsons"Smilies in der elektronischen DatenweltStewardess
  elektr. Straßenbeleuchtung Der erste Science Fiction-FilmStille Nacht heilige NachtSMS
  5 m Marke der Frauen im StabhochsprungFrau als afrikanisches StaatsoberhauptSpamSkat
  Fernsehsendung über SatellitUhr mit SekundenzeigerSchulstunde von 45 Min.
  Sexualkundeunterricht

 

24. Dezember 1818 - Stille Nacht, heilige Nacht

"Stille Nacht, heilige Nacht" wird erstmals gesungen Am 24. Dezember 1818 wird das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" uraufgeführt. Zwei Jahre zuvor schrieb der salzburger Priester Joseph Mohr, der in dem Dorf das arme Leben der Bauern teilt und hieraus seine Inspiration bezieht, ein Gedicht das längst eines der weltweit berühmtesten Weihnachtslieder geworden ist. Joseph Mohr, Hilfspfarrer der Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg überreicht dem Dorflehrer und Organisten Franz Xaver Gruber sein Gedicht mit der Bitte, dazu eine Melodie zu verfassen. Noch in derselben Nacht wird Stille Nacht, heilige Nacht in der Christmette zum ersten Mal gesungen.         W    

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15. Mai 1930 - die erste Stewardess

An Bord einer Boeing 80 A auf der Strecke Chicago - San Francisco versorgte die erste Stewardess der Welt, die Krankenschwester Ellen Church , mit sieben Kolleginnen die Passagiere mit einem Imbiss. Aufgabe der Flugbegleiterinnen war, sich um den Komfort und die Beruhigung der Fluggäste zu kümmern. Als lizensierte Pilotin war Ellen Church zudem drittes Mitglied der Cockpit Crew. Weitere Pflichten der ersten weiblichen Flugbegleiterin waren das Auftanken des Flugzeugs, die Gepäckverstauung und die Ticketkontrolle. Zu Ehren der Pionierin des Stewardessenberufs wurde in Ellen Churchs Heimatort Cresco ein Flugfeld nach ihr benannt.

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19. Mai 1958 - die erste Vinyl Schallplatte

More Tracks Bobby Darins (eigentlich Walden Robert Cassotto )"Splish Splash" wird veröffentlicht und ist damit die erste auf Vinyl gepresste 8-Spuraufnahme. Darins ungewöhnliche Stimme verhalf dem Stück, das er selbst innerhalb einer halben Stunde komponiert hatte, weltweit zu guten Hitparadennotierungen. Eine Geschichte über die Entstehung seines Künstlernamens besagt, dass er vor einem chinesischen Restaurant stand. Die Leuchtschrift am Eingang war defekt, von dem Wort Mandarin leuchteten nur die letzten fünf Buchstaben auf.

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10. Juni 1909 - der erste "SOS" Notruf

Der vor den Azoren in Seenot geratene britische Dampfer
"Slavonia" sendet erstmals den Notruf "SOS" auf Grundlage des Morse-Codes.
Am 3. Juni 1909 legte die Slavonia in New York zu ihrer letzten Fahrt ab. Der nächste Zwischenstopp sollte am 14. Juni in Gibraltar sein. An Bord befanden sich 110 Kabinenpassagiere der 1. und 2. sowie etwa 300 Passagiere der 3. Klasse. Als Fracht transportierte das Schiff zusätzlich Kupfer und Kaffee, die in den österreichischen Häfen Triest und Fiume gelöscht werden sollten. Die übliche Schifffahrtsroute nach Gibraltar verlief etwa 70 Seemeilen nördlich der Azoren. Auf Wunsch von Erste-Klasse-Passagieren, die einen Blick auf die Inseln werfen wollten, gab Kapitän Arthur George Dunning am 9. Juni den Befehl, südlich um Flores herumzusteuern. Am Nachmittag geriet das Schiff in dichten Nebel, der die Navigation erschwerte. Wie Dunning später angab, soll eine unerwartet starke nordwärts gerichtete Strömung das Schiff von seinem vorgesehenen Kurs abgebracht haben.In der Nacht zum 10. Juni fuhr die Slavonia in der Nähe von Lajedo im Südwesten von Flores auf die Klippen der Ilhéu da Baixa Rasa. Der Kapitän ließ daraufhin das auf britischen Schiffen gebräuchliche Notsignal der Marconi Company („CQD“) sowie erstmals auch das international seit 1908 gültige „SOS“ funken.

Ab 1904 benutzten Funker der Firma Marconi das Kürzel CQD (CQ ausgesprochen als „Seek you“, was soviel wie „Suche (Imp.) Dich/euch“ heißt und D für Distress) als Notrufzeichen. Als umgangssprachliche Auslegung und Eselsbrücke wurde dies als „Come quick – Danger!“ (wörtlich: „Kommt schnell – Gefahr!“) interpretiert. Zu jener Zeit herrschte eine Konkurrenzsituation der Funksystemehersteller und Duopolisten Marconi und Telefunken. So war es den Schiffsfunkern nicht erlaubt, Funk- und sogar Notrufe von Schiffen mit dem jeweils anderen System anzunehmen. Um diesen Zustand zu beenden, wurde auf der Internationalen Funkkonferenz in Berlin am 3. Oktober 1906 SOS (drei kurz, drei lang, drei kurz: · · · − − − · · ·. gesprochen: Didididahdahdahdididit) als internationales Notrufzeichen festgelegt und nach der Bestätigung durch alle seefahrenden Nationen ab dem 1. Juli 1908 offiziell eingeführt. SOS war einprägsam und auch für ungeübte Funker leicht aus anderen Signalen herauszuhören. Das Notrufzeichen besteht nicht aus drei Einzelbuchstaben, wie meist angenommen wird; vielmehr wird der SOS-Code in einem gesendet, d. h. es werden keine Zeichenpausen zwischen den Buchstaben gemacht: ···−−−··· (SOS) und nicht ··· −−− ··· (SOS). Angebliche Bedeutungen von SOS als Abkürzung für Save our Souls oder Save Our Ship („Rettet unsere Seelen” oder „Rettet unser Schiff”) wurden erst später in das Signal hineininterpretiert.

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7. Mai 1957 - erste elektrische Schreibmaschine

Die Hannover-Messe öffnet ihre Pforten und zeigt in ihrer
Büromaschinen Fachausstellung - der Vorläuferin der "CeBIT" - zum erstenmal eine elektrische Schreibmaschine.
Das Gerät wird zwar bewundert, aber man gibt ihm zunächst keine große Zukunft

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14. Okrober 1947 - erstmals die Schallmauer durchbrochen

Dem amerikanischen Militärpiloten Charles "Chuck" Yeager gelang nach mehreren Versuchen am 14. 10. 1947 erstmals die Überwindung der Schallmauer. Mit seinem raketengetriebenen Jagdflugzeug vom Typ Bell X-1 erreichte er eine Geschwindigkeit von 1630 Kilometer pro Stunde. Zuvor hatten neben Yeager auch andere US-Piloten versucht, die Schallgrenze zu durchbrechen, waren dabei jedoch an technischen Schwierigkeiten oder Konstruktionsproblemen gescheitert. Yeager hatte sich für die Aufgabe durch seine erfolgreiche Tätigkeit als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg qualifiziert. Fünfzig Jahre nach dem historischen Tag unternahm Yeager erneut einen Überschallflug mit einem US-Militärjet.

nach Oben Bild: Public Domain

 

20. November 1953 - erster Flug mit Mach 2

Der amerikanische Testpilot Albert Scott Crossfield fliegt mit einer Douglas Skyrocket die huckepack auf einem Bomber in die Luft gebracht wurde 2.078 km/h und ist somit der erste Mensch, der die doppelte Schallgeschwindigkeit erreichte. Er absolvierte als Testpilot für North American Aviation 14 Flüge im X-15-Programm. Während dieser Zeit wurde er von der United States Air Force für das Projekt Man In Space Soonest (MISS) ausgewählt, das einen bemannten Raumflug zum Ziel hatte. Nach Gründung der NASA wurde dieses Projekt abgesetzt, doch gehörte Crossfield somit zur ersten Raumfahrerauswahl der Geschichte.

nach Oben Bild: Public Domain

 

 

19. September 1888 - erste europäische Schönheitswettbewerbe

Im belgischen Heilbad Spa fand der erste europäische Schönheitswettbewerb außerhalb der USA statt. 350 Bewerberinnen ließen sich von der männlichen dominierten Jury begutachten und bewerten. 21 Frauen kamen in die Endausscheidung. Der Wettbewerb verlief schicklich und diskret. Die Teilnehmerinnen wurden von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Sie wohnten in einem für Publikum unzugänglichen Gebäude und fuhren mit geschlossenen Wagen zum Kursaal. Eine vielköpfige Jury begutachtete und befragte die Kandidatinnen vor den zahlenden Gästen der Veranstaltung. Den Sieg errang die 18jährige Kreolin Marthe Soucaret aus Guadeloupe. Ihre Schönheit war den Veranstaltern 5.000 Francs und ein Titelbild derrenommierten französischen Zeitung "L´Illustration" wert. 

Gertrud Dopieralski die erste deutsche Schönheitskönigin von 1909 Die erste deutsche Miss-Wahl fand 1909 statt. Die Zigaretten-Verkäuferin Gertrud Dopieralski, die von einem Berliner Kabarett-Direktor in einem Vergnügungspark entdeckt worden war, wurde zur schönsten Frau Deutschlands gekürt. Er verpflichtete sie für sein Kabarett "Chantant" und schlug sie für die Schönheitswahl vor. Ihre Konkurrentinnen bemerkten die Bekanntschaft sehr schnell und waren so erbost, dass sie ihre Kleider versteckten und Spiritus in ihre Schminke kippten. Gertrud Dopieralski wurde trotzdem als schönste Frau Deutschlands zur Miss Universum (den Titel Miss Germany gab es damals noch nicht) gewählt. Ihr Lohn war ein 20-Mark-Goldstück und eine Urkunde. Wie heute träumte auch sie damals davon, eine Karriere zu beginnen ... was ihr auch mit Erfolg gelang. Gertrud Dopieralski startete nach ihrer Wahl unter dem Namen Gertrud Sieg eine kleine Karriere als Theater-Schauspielerin und posierte später für Fotopostkarten. Ihre Karriere war allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ende - sie starb 1966.

 

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15. April 1951 - das erste SOS-Kinderdorf eröffnet

In österreichischen Imst wurde das erste SOS-Kinderdorf eröffnet. Initiator war der österreichische Sozialpädagoge Hermann Gmeiner. Als Sozialarbeiter kümmerte sich Gmeiner nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs um verwaiste Kinder. Er war davon überzeugt, dass man dem Kinder am besten helfen könnte, indem man ihnen ein Zuhause bot. Diese Idee versuchte er mit dem SOS Kinderdorf zu verwirklichen, in denen verwaiste Kinder gemeinsam mit Ersatzmüttern und Ersatzgeschwistern in Häusern des Dorfes leben. Im Jahr 1960 wurde eine internationale Stiftung als Dachorganisation gegründet. Als Gmeiner im Jahr 1986 starb, existierten 230 Kinderdörfer in 85 verschiedenen Ländern. Heute sind es über 400 Dörfer in etwa 130 Ländern.

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20. August 1916 - Einführung der ersten Sommerzeit weltweit

Das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn führen als weltweit erste Länder die Sommerzeit ein, um die Stundenzahl an nutzbarem Tageslicht zu vergrößern. Eine saisonale Zeitumstellung wurde erstmals im Jahre 1907 von William Willett vorgeschlagen. Trotz Lobbyarbeit konnte er die britische Regierung jedoch nicht zur Einführung der Sommerzeit bewegen. Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals im Deutschen Reich sowie in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland. Die im Englischen damals für die Sommerzeit eingeführte Bezeichnung „Daylight Saving Time“ (wörtlich übersetzt: „Tageslicht sparende Zeit“) beschreibt den Zweck, nämlich die Zeitspanne mit nutzbarem Tageslicht zu vergrößern. Im Jahr 1975 beschlossen die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie gespart werden. Ende 1994 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht. Die einheitliche Sommerzeit gilt seitdem in allen EU-Mitgliedsstaaten einschließlich ihrer Landesteile, die in der Nähe von Europa liegen. Sie gilt jedoch nicht in jenen Landesteilen, die nicht auf dem Gebiet des europäischen Kontinents selbst liegen, zum Beispiel in Französisch-Guayana. In der Bundesrepublik wird zum ersten mal am 6. April 1980 die mitteleuropäische Sommerzeit eingeführt. Rechtliche Grundlage ist das "Zeitgesetz" nach einem Bundestagsbeschluss von 1978. Deutschland ist neben Dänemark das letzte EG-Land, dass sich der Regelung anschliesst. Alle Uhren werden zum Beginn der Sommerzeit um eine Stunde vorgestellt. Die Sommerzeit gilt für einen Zeitraum von März bis Oktober, der jeweils mit einem Sonntag beginnt und endet. Die Regelung soll einen Energiespareffekt bewirken: das Sonnenlicht soll optimal genutzt werden können.       W   

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11. Februar 1937 - die erste offizielle Ski Weltmeisterschaft

In Chamonix in den französischen Alpen am Fuße des höchsten Bergs Europas wurde die erste offizielle Ski Weltmeisterschaft ausgetragen. Bei den Weltmeisterschaften feierte eine Deutsche einen großen Erfolg. Die 22- jährige Christel Cranz gewann alle drei alpinenWettbewerbe Abfahrt, Slalom und Kombination. Der Ski Star triumphierte auch 1939 in allen drei Disziplinen. 1939 fand der Wettkampf im polnischen Zakopane in der Tatra statt.

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4. Oktober 1957 - erster künstlicher Erdtrabant

Die Sowjets schicken am 4. Oktober 1957 mit "Sputnik I" als erste Nation der Erde einen künstlichen Satelliten in den Orbit.Mit dem Satelliten "Explorer I" schickten die US-Amerikaner 1958 ihren ersten künstlichen Erdtrabanten von Cape Canaveral aus ins Weltall. Mit diesem Schritt holten sie den Vorsprung der Sowjetunion in der Weltraumforschung wieder ein. An Bord der "Explorer I" war ein Instrument zur Messung kosmischer Strahlung, entwickelt von Dr. James Van Allen. Mit diesem Teilchendetektor konnte erstmals bewiesen werden, dass ein aus Elektronen und Protonen bestehender Strahlungsgürtel um die Erde existiert. Dieser wurde nach dem Leiter des Forschungsteams "Van-Allen-Gürtel" genannt.

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1977 - das erste kommerzielle Sonnenkraftwerk

In Odeillo, in den französischen Pyrenäen, ging das erste kommerzielle Sonnenkraftwerk 1977 ans Netz. Es war damit das erste alternative Kraftwerk der Welt. Ein mehr als 2500 Quadratmeter Fläche umfassender Hohlspiegel bündelt das Sonnenlicht auf einen Wasserkessel. Der so entstehende Dampf treibt einen 64 kw Generator an. 1981 folgte "Eurelios" in Sizilien. Seit Ende 1988 ist in Deutschland, bei Kobern Gondorf, das größte Sonnenkraftwerk von Europa am Netz.

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18. Januar 1985 - Smogalarm ausgelöst

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde 1985 Smogalarm der Stufe III ausge-löst. Vor allem im Ruhrgebiet litten die Menschen unter den hohen Schadstoffkonzentrationen. Stufe III der Smogverordnung sieht ein totales Fahrverbot für private Autos vor und eine Drosselung der nicht lebensnotwendigen Industrieproduktion. Bei austauscharmen Wetterlagen wie im Winter können die Abgase nicht abziehen und reichern sich wie unter einer Glocke an. Dagegen tritt der sog. "Los Angeles Smog" auch heute häufig noch in der westlichen Welt auf. Bei diesem Sommersmog reichern sich Stickoxide und Kohlenemonoxid an und unter intensiver Sonneneinwirkung entsteht Ozon, welches die Atemwege angreift.

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1926 - die erste schwarze Revuetänzerin

Im Nelson Theater am Kurfürstendamm gastierte 1926 erstmals die schwarze Revuetänzerin Josephine Baker (1906-1975) mit "Ausgerechnet Bananen". Der Erfolg in Paris war Startschuss für ihre Weltkarriere. Als Kind einer allein erziehenden schwarzen Mutter in den USA hatte Josephine Baker Rassismus am eigenen Leib zu spüren bekommen. Daher versuchte sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Sie engagierte sich in der französischen Résistance gegen Hitler. Von ihren Tourneen brachte sie zwölf Kinder verschiedener Hautfarben und Nationalitäten mit nach Frankreich, die sie adoptierte und als ihre "Rainbow Tribe" großzog. 1975 hatte Josephine Baker einen letzten glanzvollen Auftritt, wenige Tage bevor sie an Herzversagen starb.

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14. Januar 1860 - erster Unterwasser Stromkabels

Der deutsche Unternehmer Werner von Siemens beendet die Verlegung des ersten Unterwasser Stromkabels nach Indien.Das Kabel war 5.500 Kilometer lang und führte vom ägyptischen Suez über die jemenitische Hafenstadt Aden und Musqat im Oman bis nach Indien.

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12. Januar 1912 - Die erste Mehrheit der SPD

Die erste Mehrheit der SPD, erhielt die Partei bei den Reichstagswahlen Die SPD errang 34,8 % der Stimmen und verfügte damit über 110 Mandate im Parlament.Innen- wie außenpolitische Probleme, vor allem aber die latente Wirtschaftsflaute hatten den Wahlerfolg der SPD begünstigt.

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1903 - Der erste Science Fiction-Film

Der erste Science Fiction-Film "Voyage dans la lune" wird uraufgeführt. Georges Méliès zeigt in seinem ca. 16 minütigen Stummfilm die Abenteuer einer Gruppe von Wissenschaftlern, die mit einer Kanone auf den Mond geschossen wird. Bei der Begegnung mit einem Stamm von Mondbewohnern kommt es zu interessanten Erlebnissen. Méliès verwendet eine Reihe raffinierter Tricktechniken, alle Mittel der Illusionsbühne wie Falltüren, Attrap-pen und fliegende Darsteller an unsichtbaren Leinen werden eingesetzt. Der Film wird ein internationaler Erfolg, weitere Abenteuer im Weltraum sind "Die Reise durch das Unmögliche" (1904) oder "Die vierhundert Streiche des Teufels" (1906). Dem äusserst produktiven Filmpionier Méliès werden je nach Quelle zwischen 400 und 4000 Filme zugeschrieben.

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19. September 1982 - erstes elektronisches Smilie

Scott E. Fahlman schlägt erstmals die Verwendung von Smileys aus ASCII-Zeichen bei der Übermittlung von elektronischen Mails vor, um humorvolle und ernst gemeinte Beiträge besser voneinander unterscheiden zu können.. Die ursprüngliche Form des elektronischen Smileys kann so in allen Nachrichtenformen verwendet werden, unabhängig von einer Unterstützung für Grafikformate. Die Grundformen :-) für positive Gefühle und Witze und :-( für negative Gefühle deuten nach links gekippte Gesichter an, die fröhlich respektive traurig aussehen.

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19. April 1987- erster Fernsehauftritt der Simpsons

Die von Matt Groening geschaffenen Zeichentrickfiguren "Die Simpsons" haben in einem Kurzfilm in der Tracey Ullman Show ihren ersten Auftritt im amerikanischen Fernsehen. Die Serie ist die am längsten laufende US-Zeichentrickserie; bisher entstanden über 460 Episoden. Ende Juli 2007 erschien außerdem der Kinofilm Die Simpsons – Der Film. Daneben erscheinen auch Comics und Computerspiele mit den Simpsons.

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11. Mai 1997 - Schachweltmeister verliert gegen Computer

Zum ersten Mal wird ein Schachweltmeister in einem Wettkampf unter „Turnierbedingungen“ von einem Computer besiegt: Garri Kasparow unterliegt dem von IBM entwickelten Deep Blue mit 2,5:3,5.

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12. November 1859 - Der erste Salto in der Luft

Jean-Marie Jules Léotard französische Artist, erfand und führte als erster Mensch den Seilakt „Fliegendes Trapez“ in der Luft vor. Am 12. November 1859 hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt als Trapezkünstler. Er war als solcher der erste Mensch, der mitten in der Luft einen Salto schlug und der Erste, der von einem Trapez zum anderen sprang. Die Vorführung dauerte 12 Minuten, in denen Léotard mit und zwischen drei Trapezen herumturnte und endete schließlich mit einem Salto auf die mit einem Teppich bedeckte Sicherheitsmatte.          Bild: Public Domain

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13. März 1894 - Der erste proffessionell getanzte Striptease

In Paris wird im Varietetheater Divan Fayounau der erste Striptease professionell getanzt. Die Künstlerin erhält wegen ihrer Vorführung eine Geldstrafe. Um die Geschichte des Striptease ranken sich verschiedene Vermutungen. Eine davon führt den Striptease auf den angeblich antiken erotischen Schleiertanz der Salome zurück, die vor Herodes während ihres Tanzes die sieben Schleier des weltlichen Seins ablegte, um die Götter gnädig zu stimmen. Da weder der Name Salome noch ihr Schleiertanz in der Bibel oder anderen antiken Quellen auftaucht oder beschrieben wird, kann diese Aussage als Hilfe verstanden werden, dem Striptease eine geschichtliche Herkunft anzudichten.        W      Bild: Public Domain

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1. März 1879 -  Erste elektrische Straßenbeleuchtung

In der Berliner Straße 63 in Berlin führt Werner von Siemens eine von ihm weiterentwickelte Kohlenbogenlampe vor, die binnen weniger Jahre die bis dahin üblichen Gaslaternen ersetzt. Die Technik der Kohlebogenlampen findet auch anderen Bereichen ihre Anwendung z.B. im Film. Alte Projektoren arbeiten damit oder die Lampen selbst werden für ästhetische Zwecke eingesetzt.

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1. Mai 1902 - Der erste Science Fiction-Film

Der erste Science Fiction-Film "Voyage dans la lune" wird uraufgeführt. Georges Méliès zeigt in seinem ca. 16-minütigen Stummfilm die Abenteuer einer Gruppe von Wissenschaftlern, die mit einer Kanone auf den Mond geschossen wird. Bei der Begegnung mit einem Stamm von Mondbewohnern kommt es zu interessanten Erlebnissen. Méliès verwendet eine Reihe raffinierter Tricktechniken, alle Mittel der Illusionsbühne wie Falltüren, Attrappen und fliegende Darsteller an unsichtbaren Leinen werden eingesetzt. Der Film wird ein internationaler Erfolg, weitere Abenteuer im Weltraum sind "Die Reise durch das Unmögliche" (1904) oder "Die vierhundert Streiche des Teufels" (1906). Dem äußerst produktiven Filmpionier Méliès werden je nach Quelle zwischen 400 und 4000 Filme zugeschrieben.

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22. Juli 2005 - 5 m Marke in Stabhochsprung der Frauen

Die Russin Jelena Gadschijewna Issinbajewa überwindet als erste Frau im Stabhochsprung die Höhe von fünf Metern. Sie wurde 2004 und 2008 Olympiasiegerin, 2006 Europameisterin sowie 2005 und 2007 Weltmeisterin. Issinbajewa verbesserte im Freien und in der Halle 30-mal den Weltrekord und übersprang als erste und bislang einzige Frau über eine Höhe von fünf Metern.       W   Bild: Kremlin.ru

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23. November 2005 - Frau als afrikanisches Staatsoberhaupt

Ellen Johnson-Sirleaf wird als gewählte Präsidentin Liberias trotz einer Beschwerde ihres Mitbewerbers durch die Wahlkommission bestätigt. Sie ist damit erstes weibliches Staatsoberhaupt auf dem afrikanischen Kontinent. Bei der Präsidentschaftswahl 2005 war sie die Kandidatin der Unity Party, deren Führung sie übernommen hatte. Auch mit der Unterstützung von Exil-Liberianern (beispielsweise des Journalisten Joseph Bartuah) erreichte sie im ersten Wahlgang am 11. Oktober 2005 mit 175.520 Stimmen bzw. 19,8 % den zweiten Platz nach dem ehemaligen Fußballspieler George Weah, der 28,3 % der Stimmen erreichte. Am 8. November 2005 gewann Sirleaf mit 57,9 % der Stimmen die Stichwahl gegen Weah, der Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung beklagte. Ihr Sieg wurde am 23. November 2005 trotz der anhängigen Beschwerde durch die Wahlkommission bestätigt. Ellen Johnson Sirleaf wurde am 16. Januar 2006 als Nachfolgerin von Gyude Bryant in ihr Amt eingeführt. Bei der Wahl im November 2011 wurde Sirleaf mit 90,2 % der Stimmen wiedergewählt, nachdem die Opposition die Stichwahl boykottiert hatte.       W     Bild: Public Domain

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25. Juni 1967 - Erste Fernsehsendung über Satellit

"Our World" war die erste weltweit über Satellit ausgestrahlte Fernsehlivesendung. Sie wurde unter Federführung der britischen BBC ausgestrahlt. Insgesamt nahmen 19 Länder teil, zwischen 400 und 700 Millionen Menschen aus bis zu 31 Ländern sahen die Sendung. Der britische Fernseh-Produzent Aubrey Singer hatte die Idee des Medientheoretikers Paddy Whannel aufgegriffen, Menschen auf der ganzen Welt bei ihrer Arbeit und ihren Freizeitvergnügungen zu zeigen. In der Sendung traten unter anderem Maria Callas und Pablo Picasso auf. Der britische Beitrag war eine Liveschaltung in die Abbey Road Studios, in der die Beatles das speziell für diesen Anlass komponierte Lied All You Need Is Love aufnahmen.        W 

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1585 - Uhr mit Sekundenzeiger - Jost Bürgi

Im Jahre 1585 konstruierte Bürgi für den Landgrafen Wilhelm IV in Kassel eine Uhr mit drei Zeigern. Erstmals wurde in einer Uhr nebst dem Stunden- und Minutenzeiger auch ein Sekundenzeiger eingebaut. Mit dieser Uhr konnte erstmals die neue Zeiteinheit Sekunde gemessen werden. Jost Bürgi gilt somit als eigentlicher Erfinder der Sekunde.  Bürgi war ein Schweizer Uhrmacher und Instrumentenbauer, sowie von 1579 bis 1604 Hofastronom des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen in Kassel. Auf der Kasseler Sternwarte, einer der ersten festen Einrichtungen dieser Art in Europa, beobachtete er zusammen mit dem Hofmathematiker Christoph Rothmann die Gestirne im Auftrag des Landgrafen Wilhelm IV. Daneben hatte Bürgi die Messinstrumente zu warten, doch verbesserte er aus eigenem Antrieb auch ihre Bauweise. Zu den von ihm neu entworfenen Geräten zählten Uhren, Modelle des Kosmos (als Vorgänger des Planetariums) und einige seiner berühmten Globen sowie neue Vermessungsinstrumente, wie ein universeller Reduktionszirkel, ein Triangularinstrument und ein Gerät zum perspektivischen Zeichnen.       W 

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22. August / 2. Oktober 1911 - Schulstunde von 45 Min.

Der deutsche Politiker August von Trott zu Solz - Minister der geistlichen- und Unterrichtsangelegenheiten königlich preußischer Staatsminister, war verantwortlich für den Erlass vom 22. August 1911, dass „an allen höheren Lehranstalten die Dauer der Unterrichtsstunde allgemein auf 45 Minuten festzusetzen ist.“ Dies markiert den historischen Beginn der einheitlichen 45-Minuten-Stunde im deutschsprachigen Schulwesen. Die Dauer von 45 Minuten orientierte sich am Akademischen Viertel. An vielen Universitäten beginnen die Vorlesungen um eine Viertelstunde später als im Vorlesungsverzeichnis angegeben und dauern daher keine volle Stunde. Die Akademische Viertelstunde soll Lehrenden und Studenten eine kurze Pause zwischen zwei Vorlesungen ermöglichen, die im Vorlesungsverzeichnis immer zur vollen Stunde eingetragen sind. In dieser Pause kann man den Raum wechseln und sich kurz auf die bevorstehende Vorlesung vorbereiten. Ursprünglich fand der Unterricht in den Privaträumen der Professoren statt, die verstreut in der Universitätsstadt lagen. Das wesentliche Zeitmaß in den Städten bestimmte sich nach dem Glockenschlag der Turmuhren und später des Stundenschlags der Wanduhren. Nach dem Stundenschlag hatten die Studenten noch Zeit, den Weg zu den Lehrveranstaltungen zurückzulegen.          W    

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1900 - Erster Sexualkundeunterricht in preußischen Schulen

In den staatlichen Schulen Preußens wird ein neues Schulfach zum Thema „Sexuelle Aufklärung“ eingeführt. Kein unumstrittener Beschluss und weit von dem entfernt, was heute selbstverständlich ist. Noch in den 1950er Jahren war die menschliche Sexualität ein öffentliches Tabuthema. Abbildungen in Schulbüchern zeigten den Menschen meist als geschlechtsloses Wesen. Sexualität von Frauen wurde unmittelbar mit Ehe, Schwangerschaft und Mutterschaft verknüpft. Frauen, die schwanger wurden, ohne verheiratet zu sein, wurden gesellschaftlich geächtet.       W   

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3. Dezember 1992 - die erste SMS

Der Ingenieur Neil Papworth verschickt die weltweit erste Kurzmitteilung (SMS) mit dem Text "Merry Christmas" von einem PC an ein Orbitel TPU 901 Mobiltelefon im britischen Vodafone-Netz. Der ursprüngliche Konzeptvorschlag für einen Short Message Service wurde von Friedhelm Hillebrand von der damaligen Deutschen Bundespost mit Beiträgen von Bernard Ghillebaert von der PTT (Vorgänger der France Télécom) 1984 erarbeitet und im Februar 1985 in die GSM-Standardisierung eingebracht. Er legte beispielsweise die Länge auf 160 Zeichen fest, weil er festgestellt hatte, dass praktisch alle Postkarten und Telexe weniger als 160 Zeichen enthielten.   W     Bild: Scared Poet      

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3. Mai 1978 - erste Spam E- Mail - Gary Thuerk

Der DEC-Mitarbeiter Gary Thuerk geht mit dem Versenden von 400 Werbemitteilungen als erster Spammer in die Computer-Geschichte ein. SPAM war ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch, der bereits 1936 entstanden ist aus SPiced hAM, fälschlicherweise auch Spiced Pork And Meat/hAM oder Specially Prepared Assorted Meat genannt. Während der Rationierung im Krieg war Spam eines der wenigen Nahrungsmittel, die in Großbritannien praktisch überall und unbeschränkt erhältlich waren. Die Omnipräsenz dieses Fleisches, ähnlich wie später die unerwünschten Botschaften (zum Beispiel als E-Mails), förderte die Entwicklung des Begriffs.       W     Bild: Cypher789 at the German language Wikipedia

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4.September - Skat erstmals urkundlich erwähnt

In der Kladde von Kanzler Hans Carl Leopold von der Gabelentz, die die Spielabrechnungen einer Gruppe Altenburger Honoratioren enthält, taucht zum ersten Mal der Begriff „Scat“ auf. Dies gilt als das Geburtsdatum des Skatspiels. In den folgenden Jahren fand das Spiel insbesondere unter den Studenten der thüringischen und sächsischen Universitäten immer mehr Verbreitung und war bald in großen Teilen des deutschen Sprachraums populär. Obwohl Johann Friedrich Ludwig Hempel 1848, kurz vor seinem Tod, das erste Regelbüchlein über das Skatspiel veröffentlichte, bildeten sich immer mehr Abarten und regionale Besonderheiten des Spieles heraus.       W   Bild: Deutsche Bundespost - scanned by NobbiP

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