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A AmpelAutoversicherungAuto mit RaketenantriebAutorennenArbeitsamtAutobus
Autovermietung1. Mensch in der AntarktisAutorallye um den GlobusÄther Narkose
  1. Frau durchschwimmt den Ärmelkanal1. Mensch durchschwimmt den ÄrmelkanalAtombombe
  Autoradiotödlicher AutounfallZulassung der ersten "Anti-Baby-Pille"Aufwindkraftwerk
  Überquerung des Nordatlantik in einem DoppeldeckerAtomkraftwerkÜberflug des Ärmelkanals
  Internationale Automobilausstellung 1. Alleinflug einer Frau um die Erde1. Mensch im All
  Atom U-Boot100m Apnoe Tauchgangdoppelte ArmtransplantationAutokinoerste dt. Ärztin
1. Frau überquert den Ärmelkanal im FlugzeugAussageverweigerungsrecht (Mirandarechte)

 

10. Dezember 1868 - die erste Ampel der Welt

An der Ecke Bridge Street/New Palace Yard in London wurde die erste Fußgänger-Ampel der Welt installiert. Es handelte sich dabei um eine 7m hohe Gaslaterne, deren Signale mit einem Schalter am Fußende verändert werden konnten. Die neuartige Verkehrsregelung erwies sich als äußerst zweckmäßig und fand bald in anderen Industrieländern Verbreitung.

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1896 - die erste Autoversicherung

Die britische "General Accident Co." Versicherungsgesellschaft bietet ihren Kunden die erste Autoversicherung der Welt an. Bei einem monatlichen Beitrag von zwei Pfund Sterling können sie sich gegen Verkehrsunfälle absichern - ausgeschlossen Unfälle mit Pferdedroschken, die damals noch an der Tagesordnung sind.

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11. April 1928 - das erste Auto mit Raketenantrieb

Auf der Opel-Teststrecke in Rüsselsheim startete am 11. April 1928 das erste Auto mit Raketenantrieb. Das Fahrzeug wurde von den beiden Raketenpionieren Fritz von Opel und Max Valier konstruiert. Der Antrieb bestand aus 24 Pulverraketen, die nacheinander gezündet wurden und das Auto in 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigten. Die größte gemessene Geschwindigeit betrug an diesem Tag 238 Stundenkilometer.

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20. April 1887 - das erste Autorennen der Welt

Auf dem Kurs von Saint-James in Paris veranstaltet der französische Publizist Fossier am 20. April 1887 das erste Autorennen der Welt. George Bouton hatte mit einem Dampfdreirad der Marke "De Dion-Bouton-Trepardoux" auf der Strecke von Paris nach Versailles und zurück auch den ersten Geschwindigkeitsrekord der Geschichte von 26 km/h im Durchschnitt aufgestellt. Dies war der Beginn des Zeitalters, in dem Geschwindigkeits-rekorde bzw. Wettrennen von Automobilen als guter Test des Standes der Kraftfahrzeugtechnik genutzt werden konnten.

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4. Juli 1631 - das erste Arbeitsamt

Am 4. Juli 1631 wurde in Paris ein "Bureau d'Adresse" eröffnet. Dort konnten Arbeitsuchende ihre Anschrift hinterlegen, um sich gegen Gebühr an Arbeitgeber vermitteln zu lassen. Wenig später wurde für arbeitslose Ausländer die Registrierung in diesen Büros zur polizeilichen Pflicht erklärt. In London werden 1901 die ersten staatlichen Arbeitsämter eröffnet.

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16. Januar 1895 - der erste Autobus

Am 16. Januar 1895 stellte der deutsche Automobilerfinder und Konstruk-teur Carl Benz den ersten Autobus vor. Das Gefährt nahm seinen Betrieb auf der Strecke zwischen Deutz und Siegen auf. Benz hatte sich zuvor bereits mit der Entwicklung des ersten motorgetriebenen Personenfahrzeuges in Deutschland einen Namen gemacht.

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1896 - die erste Autovermietung

Die erste Autovermietung wurde vom Pariser Automobilclub 1896 ins Leben gerufen. Sechs Fahrzeuge standen inklusive Fahrer für 3 Francs pro Stunde oder 30 Francs am Tag zum Verleih. Mit dieser Neuerung wollte der Club vor allem neue Interessenten für das Autofahren gewinnen. Als Pionier der professionellen Autovermietung gilt der US-Amerikaner Walter L. Jacobs. 1918 eröffnete er als 22 jähriger in Chicago mit 12 gebrauchten Ford T Wagen das erste Leihwagengeschäft. Nach fünf Jahren umfasste seine Flotte bereits 565 Ford Automobile. Die Firma nannte er damals "Rent A Ford". 1923 wurde das Unternehmen von John D. Hertz gekauft. Hertz ist noch heute der Name des weltweit größten Autovermieters.         W

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17. Februar1895 - betrat der erste Mensch die Antarktis

Der Australier norwegischer Herkunft Carsten Egeberg Borchgrevink betrat als erster Mensch am 17. 2. 1895 die Antarktis bei Kap Adare. 1898 leitete er die erste Expedition, die feste Lager einrichten wollte. Borchgrevink brachte 90 Schlittenhunde und Kajaks mit und verbrachte den Winter am Südpol. Dabei erstellte er Karten und beschrieb die Flora und Fauna.

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12. Februar 1908 - die erste Autorallye um den Globus

New York startete die erste Autorallye um den Globus am 12.2.1908 unter der Schirmherrschaft der Zeitungen "Le Matin" und "New York Times". Sechs Motorwagen nahmen an dem Rennen teil. Die Route führte durch die USA, Japan und Russland führt, teil. Am 26. Juni erreichte der deutsche "Protos" als zweiter Sieger das Ziel in Paris.

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25. August 1875 - erster Mensch durchschwimmt den Ärmelkanal

Als erster Mensch durchschwamm Matthew Webb den Ärmelkanal. Der Kapitän startete in Dover und landete nach 21 Stunden und 35 Minuten in Calais an der französischen Küste. Die zurückgelegte Strecke betrug 73 km. Einen ersten Versuch zwölf Tage zuvor musste er wegen eines schweren Sturms abbrechen. Als er 1883 die Whirlpool Rapids unter den Niagarafällen durchschwimmen wollte, kam er ums Leben. Seit Webbs Triumph gab es 6200 bekannte Versuche, durch den Ärmelkanal zu schwimmen. Mehr als 470 Schwimmerinnen und Schwimmer waren über 600 mal erfolgreich. 1979 schaffte es ein zwölfjähriger Junge, 1983 ein ebenfalls zwölfjähriges Mädchen.

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6. August 1926 - die erste Frau durchschwimmt den Ärmelkanal

In der Rekordzeit von 14 Stunden und 31 Minuten. Die 19-jährige Ederle brach damit den bestehenden Rekord der 56 Kilometer langen Strecke zwischen Gris-Nez in Frankreich und Dover, England, um über zwei Stunden. Sie war damit schneller als ihre fünf männlichen Vorgänger. Ederle hatte 1924 bei den Olympischen Spielen in Paris einmal Gold und zweimal Bronze gewonnen. Später wurde sie Berufsschwimmerin und Schwimmlehrerin. Bis Ende der 1990er Jahre durchschwammen rund 270 Schwimmer und Schwimmerinnen den Ärmelkanal, unter anderem 1983 ein zwölfjähriges Mädchen und noch im selben Jahr ein 65-jähriger.

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16. Juli 1946 - die erste Atombombe

Die weltweit erste Atombombe wurde am 16. Juli 1945 auf dem drei Jahre zuvor eröffneten Trinity-Testgelände in Los Alamos im amerikanischen Bundesstaat New Mexico um 05:29:45 Uhr gezündet. Die Explosion war das Ergebnis des "Manhattan Projects", einer mehrjährigen wissenschaftlichen Forschungsreihe, die unter strengster Geheimhaltung von einem Team um den bekannten Physiker J. Robert Oppenheimer durchgeführt worden war. Die Explosion, die eine Sprengkraft von 21 Kilotonnen TNT besaß, hinterließ einen 3 m tiefen und 330 m breiten Krater in der Wüste. Die Druckwelle war 160 km weit zu spüren und die atombomben-typische Pilzwolke erreichte 12 km Höhe. Der Sand in der Explosionsumgebung schmolz wegen der großen Hitze zu grünlichem Glas. Um den Test zu verbergen, meldete das Militär, dass es sich um eine Explosion eines Munitionslagers gehandelt hätte und gab die Tatsache des Atombombentests erst am 6. August, also am Tag des Bombenabwurfs auf Hiroshima, bekannt. Vor dem Test wurde am 7. Mai eine Ladung von 100 Tonnen TNT gesprengt, um die Messgeräte zu kalibrieren. Bei dem Test waren 260 Personen anwesend, die 9 km von dem Detonationsort entfernt waren. Wenige Wochen später nach dem erfolgreichen Test zerstörten Atombomben die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki und beendeten den Zweiten Weltkrieg. Auch heute noch dient das Gelände bei Los Alamos der wissenschaftlichen Forschung.

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5. Mai 1922 - das erste Autoradio

In Chicago wird zum erstenmal ein Auto - ein Ford "T" Modell - mit einem Autoradio ausgestattet. Was zunächst wie eine verrückte Idee aussieht, entwickelt sich fünf Jahre später zur Serienproduktion und ist längst schon eine Selbstverständlichkeit.

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17. August 1896 - der erste tödliche Autounfall

Vor dem Londoner Kristallpalast kommt es am 17. 8. 1896 zum ersten tödlichen Autounfall der Geschichte. Die Engländerin Bridget Driscoll wird von dem Autofahrer Arthur Edsall überfahren und erleidet dabei einen Schädelbasisbruch. Er rechtfertigt sich vor Gericht, er habe seine Glocke geläutet und "Aus dem Weg!" geschrien. Edsall geht damit wohl als erster Verkehrsrowdie in die Geschichte ein. Die Erfolgsgeschichte des Automobils kann dieser Vorfall aber nicht aufhalten, bereits 1908 läuft die erste Fließbandproduktion an, das Ford T-Modell "Tin Lizzy" wird bis 1927 über 15 Millionen mal verkauft werden.

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9. Mai 1960 - Zulassung der ersten "Anti-Baby-Pille"

In den Vereinigten Staaten wird "Enovid" als Verhütungsmittel und damit als weltweit erste Antibabypille zugelassen. Gregory Pincus und John Rock entwickelten, unterstützt durch die Frauenrechtlerin Margaret Sanger, "Enovid" das die Firma Searle ab 1957 zunächst als Präparat gegen Menstruationsbeschwerden vermarktete. Am 9. Mai 1960 erfolgte dann die offizielle Zulassung der FDA als Verhütungsmittel und am 18. August kam Enovid in den Vereinigten Staaten als erste Antibabypille auf den Markt. Ein Jahr später, am 1. Juni 1961, brachte die Berliner Schering AG mit "Anovlar" zuerst in Australien, dann in Deutschland eine Antibabypille auf den Markt. Deren Zusammenstellung basierte auf Untersuchungen des belgischen Gynäkologen Ferdinand Peeters. Im Vergleich zu "Enovid" war dieses Medikament deutlich zuverlässiger und zeigte kaum Nebenwirkungen. In der DDR wurde die Antibabypille von Karl-Heinz Mehlan eingeführt, unter dem Namen "Ovosiston" produziert und ab 1965 kostenlos verteilt. Die meist aus synthetisch hergestellten Hormonen Östrogen und Progestin bestehenden Präparate gelten als das wirkungsvollste Mittel zur Geburtenkontrolle. Damals war die Konzentration der Hormonpräparate mehr als doppelt so hoch wie heute. In den westlichen Industriestaaten hat sich die "Anti-Baby-Pille" inzwischen zu einem der meistverwendeten Verhütungsmittel entwickelt. Dennoch ist ihr Gebrauch gesellschaftlich teilweise noch immer umstritten und wird gesetzlich reglementiert.         W    

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7. Juni 1982 - das erste Aufwindkraftwerk

In Manzanares, bei Madrid, wurde am 7. 6. 1982 das weltweit erste Aufwindkraftwerk eingeweiht. Unter Beteiligung des Deutschen Forschungsministerium wurde das Projekt international finanziert. Mit einem Durchmesser von 10 Metern und einer Höhe von 200 Metern funktioniert das Kraftwerk in Manzanares wie eine große Kaminröhre, an dessen Fuß eine Turbine installiert ist, die durch die warme Luft in der Röhre angetrieben wird. Zuvor muss eine große kreisrunde Fläche von mehreren Quadratkilometern erhitzt werden, dessen warme Luft dann in den Turm des Kraftwerks geleitetet wird. Die Leistungskapazität des Aufwindkraftwerk in Manzanares liegt dabei zwischen 50 und 100 Kilowatt.

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14. Juni 1919 - Überquerung des Nordatlantik in einem Doppeldecker

Die beiden britischen Flugpioniere John Wiliam Alcock und Arthur Brown überqueren am 14. 6. 1919 als erste Menschen in einem zweimotorigen Doppeldecker den Nordatlantik. Gestartet in Neufundland, überflogen sie den Oezan in einer Höhe von 1100 Fuss und landeten nach 16 Stunden in Irland.Der Rekord der beiden Männer wurde erst durch die Leistung von Charles August Lindbergh überboten. Diesem gelang es nach seinem Start am 20. Mai 1927 in New York den Atlantik in einer Strecke von 6000 Kilometern bei einer Geschwindigkeit von 179 km/h in 33 Stunden zu überfliegen.

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17. Juni 1961 - das erste Atomkraftwerk

In Bayern versorgt das erste Atomkraftwerk am 17. 6. 1961 das deutsche Verbundnetz mit elektrischem Strom. Der Siedewasser Reaktor in Kahl wird 1986 nach der der Tschernobyl Katastrophe aus Sicherheitsgründen stillgelegt.

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18. März 1965 - der erste Mensch im All

Als erster Mensch verließ der Kosmonaut Alexej Leonow eine Raumkapsel im All und schwebte zehn Minuten in einer Entfernung von fünf bis zehn Metern vom Raumschiff im Weltraum. Mit dieser Sensation unterstrich die Sowjetunion ihren Vorsprung in der bemannten Raumfahrt vor den USA. Leonow hatte den Auftrag, das Raumschiff durch die Luftschleuse zu verlassen. Ohne Stabilisierungsmöglichkeit drehte er sich bald um die eigene Achse. Noch schwieriger war der Wiedereinstieg. Der Raumanzug hatte sich durch das Vakuum ausgedehnt und nun passte Leonow nicht mehr durch die Luftschleuse. Durch Druckreduzierung im Anzug gelang ihm dann der Einstieg.

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25. Juli 1909 - der erste Überflug des Ärmelkanals

Der Franzose Louis Blériot überquert als erster Mensch fliegend den 33 Kilometer breiten Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien. Mit seinem selbstgebauten Flugzeug "Blériot XI" braucht er für die Strecke von Calais bis Dover 37 Minuten und 20 Sekunden, bei einer durchschnittlichen Flughöhe von 100 Metern. Blériot konnte damit den von der englischen Zeitung Daily Mail für die erste Kanalüberquerung ausgelobten Geldpreis von 1.000 Englischen Pfund, heute umgerechnet etwa 100.000 Euro, entgegennehmen. Dies war letztendlich die Lösung seiner finanziellen Probleme, da er praktisch sein ganzes Vermögen und auch das seiner Frau in seine Konstruktionen investiert hatte. Dieser historische Flug leitete einen wahren Flugzeugboom ein. Über hundert Bestellungen für den Typ XI gingen unmittelbar nach dem Flug ein, hergestellt wurden letztlich insgesamt etwa 800 Stück. Blériot wurde somit zum ersten kommerziellen Flugzeughersteller.

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12. Oktober 1911 - erste Internationale Automobilausstellung

Am 12. Oktober 1911 wird in Berlin die erste Internationale Automobil Ausstellung eröffnet.

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16. Oktober 1846 - Verwendung von Äther zur Narkotisierung

Am 16. Oktober 1846 wurde erstmals bei einem größeren medizinischen Eingriff die Verwendung von Äther zur Narkotisierung eines Patienten dokumentiert. Der Bostoner Zahnarzt William Thomas Green Morton benutzte Schwefeläther zur Betäubung während einer Operation in einem Krankenhaus. Aller-dings verwendete der Arzt Crawford W. Long aus Georgia Äther bereits 1842 zur Narkose, veröffentlichte seine Entde-ckung jedoch erst 1849. Kurze Zeit später entwickelte sich diese Methode in den Vereinigten Staaten und Europa zu einer Standard-Anwendung, obwohl es verein-zelte Todesfälle durch diese Art der Nar-kose gab. Einige Jahre später wurde neben Äther dann auch verstärkt Chloroform zur Narkose eingesetzt.

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17 September 1964 - 1. Alleinflug einer Frau um die Erde

Jerrie Mock vollendet mit ihrer Cessna 180, die den Namen Spirit of Columbus trug, den ersten Alleinflug einer Frau um die Erde. Sie landet nach 29 Tagen, 11 Stunden und 59 Minuten wieder an ihrem Abflugort Columbus, Ohio. Alle Frauen, die vor ihr eine Weltumrundung im Alleinflug absolviert hatten, hatten dabei ihre Flugzeuge teilweise auf dem Schiff transportieren lassen, weil Teilstrecken zu lang oder zu gefährlich waren. Mock war die erste Frau, die die vollständige Weltumrundung im Flugzeug absolvierte.

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21. Januar 1954 - das erste atomgetriebene U-Boot

In den USA läuft das erste U-Boot mit Atomantrieb vom Stapel: die "Nautilus", benannt nach dem legendären Unterseeboot aus Jules Vernes Roman "20.000 Meilen unter dem Meer". Den Bedenken wegen der Gefahren dieses Antriebes standen die technischen Vorteile entgegen, vor allem die lange Fahr- und auch Tauchzeit. Vier Jahre nach ihrem Stapellauf machte die "Nautilus" Schlagzeilen, als sie unter der Eiskappe des Nordpols hindurchtauchte.

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23. November 1976 - 100m Apnoe Tauchgang - Jacques Mayol

Der französische Apnoe-Taucher Jacques Mayol stößt als erster Mensch ohne Atemgerät nachweislich in eine Meerestiefe von 100 Metern vor. Seine Tauchtechnik beruhte weniger auf Muskelausbildung und Maximierung der Luftspeicherung für den Abstieg, sondern eher auf der psychologischen Vorbereitung und Konzentration auf den Tauchgang. Dieser Ansatz entsprach der sehr mit der Natur verbundenen Psyche Mayols. Im Jahr 2000 veröffentlichte er sein fast 400-seitiges Buch " Delphinus: The  Dolphin Within Man". In den 1990er Jahren war er für den weiteren an der Weltspitze mitkämpfenden Apnoisten Umberto Pelizzari ein Vorbild und Freund. Mit dessen zunehmendem Alter bemerkte Pelizzari eine tiefe Glücklosigkeit von Mayol, die für letzteren schließlich mit Suizid durch Erhängen in seinem Wohnort auf der Insel Elba endete. Er hinterließ einen Sohn und eine Tochter. Zu seinem Gedenken wurde vor der Küste seines Wohnortes auf der Insel Elba ein Denkmal versenkt. Das Denkmal befindet sich auf ca. 16 m Tiefe bei den Gemini-Inseln im Südosten von Elba.      W   

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26. Juli 2008 - erste Doppelte Armtransplantation

26. Juli  - Am Klinikum rechts der Isar in München gelang die weltweit erste Doppel-Arm-Transplantation. Der Empfänger hatte 5 Jahre vorher beide Arme komplett bei einem landwirtschaftlichen Unfall verloren. Das fast 40 köpfige Team, welches 5 Jahre lang diesen Eingriff vorbereitete, sowie die Operation selbst, stand unter der Leitung von Edgar Biemer. Er hatte die Abteilung für Plastische und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum über 25 Jahre geleitet. Bereits 1975 hatte er das erste deutsche Replantationszentrum dort gegründet. Aus den Erfahrungen des Wiederannähens von abgetrennten Gliedmaßen ergaben sich die technischen Kenntnisse für die Transplantation.       W 

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6. Juni 1944 - das erste Autokino öffent

In Camden (New Jersey) eröffnet das erste Autokino. Das Camden Drive-In Theatre hat Platz für 335 Kraftfahrzeuge. Gezeigt wurde der Film Wife Aware, eine Produktion, die in der Geschichte des Films ansonsten keine größere Rolle spielt. Als Projektionsfläche verwendete Hollingshead noch keine Leinwand, sondern eine große, geweißte Steinmauer. Die Beschallung erfolgte über drei große Lautsprecher, so dass der Ton noch mehrere Kilometer entfernt zu hören war. Das Camden Drive-In Theatre bot 335 Fahrzeugen Platz, wurde allerdings schon nach drei Jahren wieder geschlossen. Die Zeitschrift Die Woche berichtete von den Lehren, die man aus den Lärmproblemen dieses ersten „Freiluft-Kinos“ zog: „Weil die Lautstärke aber für die Nachbarschaft störend wirkte, wurden zu Los Angeles in letzthin eingerichteten Kinos gleicher Bestimmung 400 kleine Lautsprecher verwendet. Sie hängen jeweils vor dem Kühler der Wagen, und ihre Stimme läßt sich zwar von deren Insassen gut hören, weiter jedoch nicht. Weite Verbreitung und Kultstatus erreichte das Autokino in den 1950er und 1960er Jahren. Heute gibt es nur noch vergleichsweise wenige stationäre Autokinos, die allerdings noch immer ihre feste Anhängerschaft haben.         W   

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6. Mai 1754 - Dorothea Christiane Erxleben - erste deutsche Ärztin

Dorothea Christiane Erxleben, die ihr Studium auf Grund einer Sondergenehmigung von Friedrich dem Großen absolviert hat, besteht ihre Doktorprüfung an der Universität Halle mit großem Erfolg und wird damit zur ersten promovierten Ärztin in Deutschland. 1747 übernahm sie die Praxis ihres verstorbenen Vaters. Nachdem eine ihrer Patientinnen während der Behandlung gestorben war, wurde sie von anderen Ärzten wegen „medicinischer Pfuscherey“ angezeigt. Daraufhin entschloss sich die nun 39-jährige Dorothea, kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes, ihre Promotion nachzuholen. Im Januar 1754 reichte sie ihre Dissertation mit dem Titel Quod nimis cito ac iucunde curare saepius fiat caussa minus tutae curationis, 1755 auf Deutsch unter dem Titel Academische Abhandlung von der gar zu geschwinden und angenehmen, aber deswegen öfters unsichern Heilung der Krankheiten, ein, und am 6. Mai desselben Jahres trat sie an der Universität Halle zum Promotionsexamen an, das sie mit großem Erfolg ablegte. Nach der Promotion führte sie ihr Leben wie bisher weiter: Sie kümmerte sich um ihre Kinder, führte den Haushalt und behandelte ihre Patienten.         W    

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16. April 1912 - 1. Frau überquert im Alleinflug den Ärmelkanal

Harriet Quimby - die erste bedeutende US-amerikanische Pilotin. Am 1. August 1911 erhielt Quimby als erste Frau in den USA ihren Flugschein. Es folgten eine Reihe von "ersten" Flügen, so der erste Nachtflug einer Pilotin, und zusammen mit Matilde Moisant den ersten Flug weiblicher Piloten über Mexiko. Quimby berichtete in Leslie's über ihre Flugabenteuer und entwarf Zukunftsszenarios von großen Passagierflugzeugen und dem Einrichten regelmäßiger Fluglinien. Als erste Frau überquerte sie am 16. April 1912 im Alleinflug den Ärmelkanal. Im April 1912 ereignete sich eine Katastrophe, die weltweite Aufmerksamkeit erregte: der Untergang der Titanic. Quimby startete am 16. April, von Dover, bei bewölktem Himmel, um 5:30 Uhr morgens, und landete 59 Minuten später an einem Strand etwa 40 Kilometer von Calais entfernt. Obwohl sie dort überschwänglich von den Einwohnern empfangen wurde, erfuhr sie aufgrund der Ereignisse um die Titanic nur wenig Presseruhm.         W    

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13. Juni 1966 - Aussageverweigerungsrecht (Mirandarecht)

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten fällt die Grundsatzentscheidung Miranda v. Arizona. Danach müssen Verdächtige in Strafsachen vor der polizeilichen Vernehmung auf ihr Recht, einen Anwalt heranzuziehen, und ihr Recht, zu schweigen, hingewiesen werden. Im Jahr 1963 wurde Ernesto Arturo Miranda (1941–1976) wegen Raubs, Entführung und Vergewaltigung festgenommen. Er wurde von der Polizei verhört und legte sogleich ein Geständnis ab. Während der gerichtlichen Verhandlung bot die Staatsanwaltschaft nur Mirandas Geständnis als Beweismittel an. Miranda wurde der Entführung und der Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu 20 bis 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Mirandas Anwalt legte Berufung beim Obersten Gerichtshof Arizonas ein, wurde aber abgewiesen. Daraufhin rief er die höchste Instanz, den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, an. Miranda wurde ein zweites Mal vor Gericht gestellt. Das Geständnis konnte nicht benutzt werden, stattdessen berief sich die Staatsanwaltschaft auf Zeugenaussagen und anderes Beweismaterial. Miranda wurde abermals schuldig gesprochen und verbrachte elf Jahre im Gefängnis.        W     Bild: Public Domain

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