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700 v. Chr. Kugellager - Kelten; weiterentwickelt durch div. Erfinder

Die Geschichte des Wälzlagers reicht über 2700 Jahre zurück. Bei Ausgrabungen eines keltischen Streitwagens wurden kleine zylinderförmige Buchenholzstücke in der Nähe der Radnaben entdeckt. Forscher schließen daraus, dass die Kelten bereits gegen 700 v. Chr. das Zylinderrollenlager kannten. Auch im römischen Reich, gegen Ende der Republik, wurden Kugellager in Hebezeugen verwendet. Bei der Bergung der Nemi-Schiffe des Kaisers Caligula (Amtszeit: 37–41 n. Chr.) wurde ein Drucklager gefunden, das möglicherweise zu einer drehbaren Statuenbasis gehörte.

Im Zuge der Industrialisierung entstand der Bedarf nach einer Lagerung, die sich bei niedriger Drehzahl besser verhielt als Gleitlager. Das Gleitlager verschleißt bei niedriger Drehzahl und/oder bei unzureichender Schmierung sehr schnell. In alten Dampfloks etwa wurden die Radlager ständig neu gegossen.

  • 1759 erfindet der Uhrmacher John Harrison für sein drittes Marine-Chronometer H3 ein Rollenlager mit Käfig
  • 1794 erhielt der Engländer Philip Vaughan das erste Patent für Achsen, hier kann man die ersten Rillenkugellager finden.
  • 1869 erhielt der Franzose Jules Suriray ein Patent für Kugellager am Fahrrad.
  • 1883 baute Friedrich Fischer („Kugelfischer“) in Schweinfurt die erste Kugelschleifmaschine. Fischer und Wilhelm Höpflinger entwickelten die Kugelschleifmaschine entscheidend weiter. Nun können sphärisch genau runde Kugeln produziert werden.
  • 1890–1910 Kugellagerpatente von Friedrich Fischer, Wilhelm Höpflinger, Ernst Sachs, August Riebe
  • 1898 meldete Henry Timken in den USA ein Patent für das Kegelrollenlager an. Heute Timken Company.
  • 1898–1901 Die Grundlagen der Wälzkörpertechnik wurden von der Technischen Versuchsanstalt Potsdam-Neubabelsberg unter der Leitung von Prof. Stribeck erstmals wissenschaftlich untersucht.
  • 1907 Sven Gustaf Wingqvist erfand das Pendelkugellager und gründete in Göteborg die Firma Svenska Kullagerfabriken – SKF
  • 1934 Erich Franke erfand das Drahtwälzlager nach dem Prinzip der eingelegten Laufdrähte.

 

1 n.Ch r. - Kompass In China

siehe auch Kreiselkompass

 

1700 - Klarinette - Johann Christoph Denner

Johann Christoph Denner deutscher Instrumentenbauer gilt als Erfinder der Klarinette. Denner war der erste Instrumentenbauer, der die Holzblasinstrumente neueren Typs, wie sie in Frankreich nach 1650 entwickelt wurden, im deutschsprachigen Raum erfolgreich herstellte, insbesondere die aus der Schalmei abgeleitete Oboe, aber auch die Blockflöte. Nach Angaben von Johann Gabriel Doppelmayr (1677 - 1750) hat er um 1700 die Klarinette erfunden, indem er das Chalumeau so erweiterte, dass es, was zuvor nicht möglich war, überblasen werden konnte und so einen der zeitgenössischen Musik angemessenen Tonumfang erhielt. Die durch das Überblasen entstehenden Töne erhielten wegen ihres Klanges, der an den der Barocktrompete erinnerte, die Bezeichnung "Clarinregister" (die Spielweise der Barocktrompete war das "Clarin-Spiel", also die Entwicklung der Tonleiter ausschließlich aus Naturtönen). Daraus entstand die Bezeichnung "Clarinette" für das Instrument. Die Klarinette setzte sich zwar erst um 1740 in der praktischen Musik durch, doch wurde sie bald an allen Orchestern eines der wichtigsten Instrumente.

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1904 - Kreiselkompass - Hermann Anschütz-Kämpfe

KreiselkompassDer Erfinder Hermann Anschütz-Kämpfe testet am 11.3.1904 in der Kieler Aussenförde erstmals seinen Kreiselkompass mit Erfolg. Das Gerät nutzt die Erdrotation zum Aufsuchen der Nord-Richtung. Anders als beim Magnetkompass führen beim Kreiselkompass magetische Störungen der Erde nicht zu Ungenauigkeiten.         W

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1806 - Kobaltblau - Louis Jacques Thenard

Thenard entwickelte das Pigment Kobaltultramarin, besser bekannt als Kobaltblau. Dieser Farbstoff wird z.B. beim Banknotendruck verwendet. Thenard war ab 1804 Professor in Paris und arbeitete zeitweise mit J.L. Gay-Lussac zusammen.

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1288 - Kanone In China

 

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1804 - Konservierung - Nicolas-François Appert

Die Notwendigkeit: Nach der Französischen Revolution 1789 brach in Europa eine neue Phase der Kriegsführung an. Mehrere Hunderttausend Soldaten kämpften in riesigen Heeren gegeneinander, die es bis dahin in der Neuzeit nicht gegeben hatte. Hatten die Feldherren ihre Mannen bisher noch mit Hilfe von Plünderungen ernährt, wurde die Verpflegung der Truppe angesichts deren enormer Größe zu einem Problem. So konnte etwa Napoleon Bonaparte die eigenen Armeen auf seinen Feldzügen nicht ausreichend versorgen. Es starben mehr Soldaten an Unterernährung als durch die feindlichen Truppen. Deshalb setzte Napoleon einen Preis von 12.000 Goldfranken für denjenigen aus, dem es gelingen würde, Lebensmittel länger haltbar zu machen.

Es war allerdings kein renommierter Wissenschaftler, der das Preisgeld gewann, sondern ein Mann aus der Küchenpraxis. Der französische Zuckerbäcker Nicolas Francois Appert schaffte es, Napoleons Aufgabe mit einem bis dahin unbekannten Verfahren zu lösen: zunächst durch das Sterilisieren von Lebensmitteln in Flaschen. Nach dem Erhitzen wurden die Flaschen luftdicht verschlossen und so blieben zahlreiche Vitamine erhalten. Bei der Suche nach einem Verfahren zur Konservierung fand Appert die Forschungsergebnisse des italienischen Geistlichen und Professors Lazzaro Spallanzani (1729 bis 1799). Der hatte bereits 1765 nachgewiesen, dass man die Entwicklungvon Mikroben und anderen Kleinlebewesen durch Erhitzen und luftdichtes Abschließen verhindern kann. Auf dieser Basis entwickelte Appert das Verfahren des Konservierens von Obst und Gemüse in Glasbehältern. Der kreative Zuckerbäcker erhielt 1810 den versprochenen Preis "für die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen in voller Frische zu erhalten", wie es in der Verleihungsurkunde hieß. Mit seinem Preisgeld gründete Appert im Jahr 1812 eine Manufaktur, in der er weltweit die ersten Konserven aus Blech herstellte. Diese waren weit widerstandsfähiger als die bisher verwendeten Gläser. 1810 entwickelte er die Idee der Konservierung von Milch in Dosen und stellte sie 1827 erstmals als Kondensmilch her. Bei diesem Verfahren wird die Milch zur Keimabtötung für 10–25 Minuten auf 85–100 °C erhitzt und anschließend bei Unterdruck und 40–80 °C eingedickt, wobei rund 60 % des Wassers entzogen werden. Durch den Erhitzungsvorgang erhält die Milch eine leicht dunklere Farbe als frische Milch und einen schwachen Karamellgeschmack.       W    Bild Konservendose: Rainer Zenz

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1828 - Kakaupulver - Coenraad Johannes van Houten

Coenraad Johannes van Houten - niederländischer Apotheker und Chemiker. Er gilt als Erfinder des Kakaopulvers, das er durch ein neues Verfahren zur Entölung der Kakaobohnen entwickelte. Mit Hilfe einer hydraulischen Presse wird der Fettgehalt der Kakaomasse von 54 % Kakaobutter um die Hälfte reduziert. Dieses Verfahren ließ sich van Houten 1828 patentieren. Die zurückbleibende Masse lässt sich leichter zu Pulver trocknen. Durch die Vermengung mit Natriumcarbonat erreichte er eine bessere Löslichkeit in Wasser, wobei gleichzeitig der pH-Wert stieg und sich Farbe und Geschmack verbesserten. Das Verfahren wurde nach seinem Heimatland als Dutch Process oder Dutching bezeichnet. Neben der Verwendung als Getränkepulver dient Kakaopulver als wichtigstes Zwischenprodukt der Trinkschokolade-herstellung.

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1869 - Kaugummi - William Semple

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1902 - Klimaanlage - Willis H. Carrier

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1908 - Kaffeefilter - Amalie Auguste Melitta Bentz geb. Liebscher

Um den Kaffeesatz im fertigen Kaffee zu vermeiden, experimentierte sie mit Löschblättern aus dem Schulheft ihres Sohnes, die sie in einen Messingtopf legte, dessen Boden sie mit Nägeln durchlöchert hatte. Als die Zubereitung von kaffeesatzfreiem Kaffee in ihrem Freundeskreis auf allgemeine Begeisterung stieß, entschloss sie sich, ihre Idee zu vermarkten. Das kaiserliche Patentamt erteilte am 20. Juni 1908 Gebrauchsmusterschutz, am 15. Dezember wurde das Unternehmen mit einem Eigenkapital von 73 Pfennigen in das Handelsregister eingetragen.Heute ist das von Melitta Bentz gegründete Unternehmen, die Melitta Unternehmensgruppe Bentz KG, eine internationale Gruppe mit 3.300 Beschäftigten, die von ihren Enkeln Thomas und Stephan geführt wird. Der Hauptsitz der Firma ist Minden.

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1909 - Kunststoff ( Bakelit ) - Leo Baekeland

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1925 - Klebstreifen - Dick Drew

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1943 - Kugelschreiber - László József Biro

KuliErster Versuch: 1938, Immer Tintenkleckse an den Händen! Dem Ungar Laszlo Birò und seinem Bruder Georg reicht´s: Sie wollen einen Stift erfinden, der mit Tinte schreibt, die sofort trocknet. Die Tinte, die sie einsetzen, ist zu dickflüssig. Zwar kleckst sie nicht, dafür klumpt sie. Schreiben war unmöglich.
Zweiter Versuch 1943
: Sie entwickeln eine Feder mit einer winzigen Kugel an der Spitze. Der Kugelschreiber ist erfunden! Die Brüder Birò wollen das Patent anmelden, doch der Zweite Weltkrieg bricht aus. Laszlo und Georg flüchten nach Argentinien. Dort melden sie ihr Patent an. Erster Kunde: die britische Luftwaffe.Die Piloten der Royal Airforce brauchten einen Stift, der auch in 10.000 Meter Höhe schreibt. Ihr damaliger Füller funktioniert entweder gar nicht oder kleckst. Der Kugelschreiber geht in Serie. Dann der eigentliche Durchbruch des Kulis 13 Jahre nach seiner eigentlichen Erfindung: Ein französischer Baron kauft die Rechte, produziert Plastik Kulis, den BIG Kugelschreiber. In 1999 wurden weltweit 20 Millionen Stück pro Tag verkauft.

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1950 - Kreditkarten - Ralph Schneider gründet Diner's Club

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1709 - Kölnisch Wasser (Eau de Cologne) - Johann Maria Farina

Der Parfümeur Johann Maria Farina (1685–1766) schuf im Jahre 1709 aus Ölen von Zitrone, Orange, Bergamotte, Mandarine, Limette, Zeder und Pampelmuse sowie Kräutern ein Duftwasser, das er zu Ehren seiner Heimatstadt „Eau de Cologne“ nannte und wurde so zum Erfinder des „Kölnisch Wasser“, das noch heute von der Firma in unveränderter Rezeptur hergestellt wird. Echt Kölnisch Wasser oder auch Original Eau de Cologne ist die Bezeichnung für ein typisches Kölner Duftwasser. Im Gegensatz zu Eau de Cologne ist Original Eau de Cologne eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die nur von Kölner Herstellern verwendet werden darf.

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1941 - Klettverschluß - Georges de Mestral

Georges de Mestral - Schweizer Ingenieur. Mestral ließ sich schon im Alter von nur zwölf Jahren ein mit Stoff bespanntes Modellflugzeug patentieren. Der passionierte Jäger soll 1941 auf die Idee für den Klettverschluss gekommen sein, als er nach einem Ausflug die Früchte der Großen Klette (Arctium lappa) sowohl an seiner Hose als auch im Fell seines Hundes fand und unter einem Mikroskop näher untersuchte. Dabei begriff er, wieso die igelartigen Kugeln so gut haften: Die vermeintlichen Stacheln der Samen tragen an ihrer Spitze winzige elastische Häkchen, die sich bei Kontakt mit Fell oder gewobenem Stoff festsetzen. Diese Beobachtung führte ihn zur Entwicklung eines Verschluss-Systems, das zwei Materialien auf einfache Weise miteinander verbindet. Das erste von ihm gestaltete Band hatte Haken und Ösen noch in einem Band, nicht wie heute in zwei getrennten Bändern. Erst zehn Jahre später, 1951, ließ Mestral seine Erfindung unter dem Namen Velcro, von franz. „velours“ (Schlaufe) und „crochet“ (Haken), patentieren. Er gründete die Firma Velcro Industries, die 1959 den ersten Klettverschluss auf den Markt brachte. Bald produzierte das Unternehmen 55.000 Kilometer des neuen Materials pro Jahr. Die Firma hat inzwischen ihren Hauptsitz in Manchester, New Hampshire, USA, beschäftigt auf vier Kontinenten 3.000 Mitarbeiter und setzt als Weltmarktführer 260 Millionen Dollar jährlich um.

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6. Mai - Kältemaschine - John Gorrie

Der US-amerikanische Arzt John Gorrie erhält ein Patent auf die von ihm erfundene Kältemaschine. Er wird verlacht und hat keinen wirtschaftlichen Erfolg damit. Gorrie untersuchte Tropenkrankheiten. Seinerzeit war Miasma (giftige Ausdünstungen) eine gängige Hypothese. Beim Ausbruch einer Gelbfieberepidemie drängte er darauf, die Moore zu entwässern und die Krankenzimmer zu kühlen. Dazu verwendete er zunächst an der Decke aufgehängtes Eis. Da Eis aber per Schiff von den nördlichen Seen gebracht werden musste, experimentierte er mit künstlichem Eis. 1845 gab er seine medizinische Praxis auf, um sich auf sein Kühlungsprojekt zu konzentrieren. Am 6. Mai 1851 erhielt er das U.S. Patent 8080 auf seine Eismaschine. Er entwickelte das System des Kühlschrankes (von Jacob Perkins) weiter. Verarmt versuchte er Geld aufzubringen, um die Maschine zu fertigen, das Unternehmen scheiterte jedoch, als sein Partner starb.         W    

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1. März 1876 - Carl Linde - Kältemaschine

Der deutsche Ingenieur Carl Linde erhielt ein Patent für die erste Ammoniak-Kältemaschine. Damit begann der weltweite Triumphzug der Kühltechnik. Als Professor für Wärmelehre in München hatte Linde 1873 vom Münchner Brauer Gabriel Sedlmayr den Auftrag erhalten, eine Kältemaschine zu entwickeln. Die Maschinenfabrik Augsburg (später MAN) baute die Anlage, die in der Spaten-Brauerei München aufgestellt wurde. Sie arbeitete anfangs mit explosivem Methyläther als Kältemittel, deshalb entschied sich Linde 1874 für Ammoniak. Das Prinzip beruht auf einem Kompressionsverfahren, bei dem ein Kältemittel beim Übergang in den gasförmigen Zustand seiner Umgebung Wärme entzieht. 1879 gründete Linde in Wiesbaden die "Linde-Eismaschinen-AG". Bis 1890 wurden allein in Deutschland 625 Kältemaschinen gebaut. Abnehmer waren neben Brauereien auch Molkereien, Schokoladen- und Fleisch-Fabriken.         W    

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1914 - Kleinbildkamera - Oscar Barnack

Der deutscher Feinmechaniker Oskar Barnack, gilt als Erfinder der 35mm-Kleinbild-Kamera. Er arbeitete als Entwicklungschef der Firma Leitz in Wetzlar in der Abteilung für Filmkameras. Er erfand eine kompakte Minikamera, mit der kleine Teststreifen des Kinofilms belichtet werden konnten, um die richtige Belichtung für die Aufnahme zu testen, ohne das große Hauptmagazin öffnen zu müssen. In seiner Freizeit beschäftigte sich Barnack mit Naturfotografie, so entwickelte er in Privatarbeit in den Jahren 1913/14 eine kleine Fotokamera, die ebenfalls mit auf kleinen Rollen gezogenem 35mm-Filmmaterial arbeiten konnte, die erste Kleinbildkamera mit einem Objektiv von 50 Millimetern Brennweite, ein Standard der später hundertfach kopiert wurde. Der erste Weltkrieg verzögerte die weitere Entwicklung, so dass die erste Leica (Leitz Camera) ab 1924 in Serie gefertigt wurde; sie kam 1925 auf den Markt. Statt der bisherigen Platten wurden in der Leica und ihren Vorgängern genormte Filmstreifen verwendet. Zum Einsatz kam der damals weit verbreitete 35 mm-Kinofilm . Dadurch wurden kompaktere Gehäusekonstruktionen möglich. Die Verwendung von 35-mm-Film ist noch heute Standard in der analogen Fotografie.

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21. Dezember 1913 - Kreuzworträtsel - Arthur Wynne

In der Wochenendbeilage der Zeitung "New York World" erschien am 21. Dezember 1913 das erste Kreuzworträtsel der Welt. Als Grundlage soll Wynne ein Spiel seines Großvaters mit dem Namen "Die magischen Quadrate" gedient haben. Im Unterschied zum heute verbreiteten Aussehen, enthielt das Kreuzworträtsel von Wynne keine schwarzen Felder und war diamantförmig. Schon bald erfreute sich die neue Rätselart großer Beliebtheit und wurde von vielen anderen Printmedien übernommen. Ab Anfang der Zwanziger Jahre fand das Kreuzworträtsel dann auch Anklang bei europäischen Zeitungs- und Zeitschriftenlesern. Bild: Michael J at en.wikipedia

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25. Februar 1904 - Kleiderbügel aus Draht - Albert J. Parkhouse

Im Auftrag des Fabrikanten John B. Timberlake wird beim United States Patent Office ein Patent auf den erfundenen Kleiderbügel aus Draht beantragt. Diese einfache Variante aus Draht wurde von Albert J. Parkhouse, einem Angestellten der Timberlake Wire and Novelty Company in Jackson in Michigan, im Jahre 1903 erfunden. Vom Zustandekommen dieser Erfindung werden unterschiedliche Geschichten überliefert. Die eine besagt, dass er keinen freien Wandhaken für seinen Mantel finden konnte, und deshalb aus einem Stück Draht einen Bügel formte. Die andere führt die Erfindung darauf zurück, dass die Produktion hölzerner Bügeln die Nachfrage nicht deckte. Das Patent hierfür wurde am 25. Januar 1904 von Parkhouses Chef und Firmeninhaber John B. Timberlake beantragt. Die Firma machte ein Vermögen damit, während Parkhouse leer ausging.       W    Bild: Public Domain

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27. Juni 1857 - Kerosin - Abraham Pineo Gesner

Der kanadische Arzt, Physiker und Geologe Abraham Pineo Gesner erhält am 27 Juni 1854 für seine Erfindung des Kerosins in den Vereinigten Staaten Patentschutz. Der Name Kerosin geht auf den Arzt und Geologen Abraham Gesner (1797–1864) zurück, der 1846 in Neuschottland (Kanada) aus Kohle eine leicht entflammbare Flüssigkeit gewann, die dem deutschen Petroleum entspricht. Ein dabei entstehendes, wachsartiges Zwischenprodukt, das bei dem Vorgang eine wichtige Rolle spielte, ist der Grund dafür, dass er die Flüssigkeit Kerosene (gesprochen: Kerrosin oder auch Kerosien) nannte. Das Zwischenprodukt war dem Paraffin ähnlich, weshalb im britischen Englisch das flüssige Folgeprodukt bis heute Paraffin (Oil) genannt wird. Nachdem Anfang der 1850er Jahre verbesserte Methoden zur Gewinnung von Kerosene aus Kohle und durch Ignacy Łukasiewicz und Jan Zeh auch deren Destillation aus Erdöl entdeckt wurde (polnisches Patent vom 2. Dezember 1853), sowie 1858 das erste nordamerikanische Erdöl in Ohio gefunden wurde, war Gesners Methode nicht mehr rentabel, seine Firma mit ihren Rechten und Lizenzen wurde von Standard Oil übernommen. Die Marke bzw. die Bezeichnung Kerosene setzte sich jedoch fast weltweit durch.       W   

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1925 - Krepp Papierklebeband - Richard Gurley Drew

Richard Gurley Drew † 14. Dezember 1980 - amerikanischer Erfinder, der das Krepp-Klebeband erfand. Als er 1923 bei 3M in St. Paul in Minnesota anfing, war 3M ein Hersteller von Sandpapier. Als die Firma ihr neues „Wetordry“-Sandpapier in Autoläden testete, erfuhr Drew, dass es bei der populären Zweifarblackierung Probleme gab beim Farbübergang. Nach zwei Jahren Arbeit im Labor erfand er 1925 das Abdeckklebeband, einen fünf Zentimeter breiten Papierstreifen mit einer dünnen Klebeschicht. Das erste Klebeband hatte jeweils dem Rand entlang eine Klebeschicht, nicht aber in der Mitte. Beim ersten Versuch fiel es vom Wagen und der frustrierte Lackierer grollte: „Take this tape back to those Scotch bosses of yours and tell them to put more adhesive on it.“ („Bringen Sie das Band zurück zu Ihren schottischen Bossen und sagen Sie ihnen, sie sollen mehr Kleber anbringen.“) Mit „Scotch“ meinte er „Geizhälse“. Das wurde dann der Name seiner Erfindung. 1930 verkaufte man dann auch transparentes Cellophan-Klebeband, den Vorläufer der heute unter den Namen „Scotch tape“ (USA), „Sellotape“ (Großbritannien) und „Tesa“ (Deutschland) verkauften Produkte.         W     Bild: Public Domain

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27. Oktober 1937 - Kopierer - Chester Carlson

Der US-Amerikaner Chester Carlson liess ein von ihm entwickelte "Elektrofotografie" - Verfahren patentieren. Damit war es erstmals möglich, auf unbeschichtetes Papier zu kopieren. Carlson begann 1935, sich intensiv mit der Übertragung von Schrift und Bild von einem Blatt Papier auf das andere zu beschäftigen. In seinem Behelfslabor im New Yorker Vorort Astoria entstand am 22. Oktober 1938 die erste Schriftübertragung nach dem xerografischen Verfahren (Xerographie = griechisch für „trocken schreiben“). Unter Zuhilfenahme einer mit einem Tuch elektrisch aufgeladenen Metallplatte, Schwefelpuder, staubfeinen Bärlappsporen und einer Wachsplatte gelang die erste Fotokopie (Trockenkopie) auf der "10.–22.-38 ASTORIA" zu lesen war. Hierbei handelte es sich um das Datum der ersten Fotokopie, der 22. Oktober 1938 und den Ort, Astoria (New York). Die Erfindung wurde 1948 von der Firma HALOID erstmals kommerziell aufgegriffen. Sie benannte sich in XEROX um und brachte unter diesem Namen 1949 den ersten Fotokopierer der Welt, das "Modell A", auf den Markt. 1955 folgte der erste automatische Kopierer namens "Copyflo".         W    

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1839 - Kondom - Charles Goodyear

Die ersten Kondome wurden aus gewebtem Stoff gefertigt. Sie waren nicht besonders wirksam bei der Empfängnisverhütung. Die ersten wirkungsvollen Kondome wurden aus Schafsdärmen oder anderen tierischen Membranen hergestellt und sind auch heutzutage noch erhältlich. Sie gelten bei manchen vielleicht als sinnlicher, fühlen sich dank weniger Elastizität und Slip-Stick anders an, sind nicht so wirkungsvoll wie künstlich hergestellte Kondome bei der Verhütung von Schwangerschaften sowie sexuell übertragbarer Krankheiten (beispielsweise HIV-AIDS, Hepatitis B). Bereits Casanova benutzte solche Kondome, die im 18. Jahrhundert English Overcoats genannt wurden, um sich vor der gefürchteten Syphilis zu schützen. Über die Namensherkunft gibt es viele Theorien. Die verbreitetste ist, dass sie ihren Namen von Oberst Dr. Condom erhalten haben, der Hofarzt von Charles II. war und Hammeldärme zur Empfängnis- und Infektionsverhütung empfohlen haben soll. Eine andere Variante bezieht sich auf die Kombination der Wortbestandteile „con“ (ital., bzw. vom lat. „cum“ abgeleitet, für „mit“) und „doma“ (vom lat. „domus“ für „Haus“ oder „Kuppel“).

1839 machte Charles Goodyear eine bahnbrechende Erfindung: die Vulkanisierung von Kautschuk. Damit war es möglich, Gummi herzustellen, das wasserfest, wärme- und kältefest sowie bruchstabil war. 1855 stellte dieser das erste Gummi-Kondom her, das 1870 mit zwei Millimeter Dicke und vernäht serienmäßig produziert wurde.

1912 entwickelte der Gummifabrikant Julius Fromm eine Methode nahtlose Kondome herzustellen, indem ein Glaskolben in eine Gummilösung eingetaucht wurde. Ab 1930 wurde Latex als Material benutzt. Durch diese Entwicklung wurden verhütende Latex-Kondome allgemein verfügbar. Der Verkauf von Kondomen war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aber vielerorts verboten, beziehungsweise nur zum medizinischen Gebrauch erlaubt. In Irland galt eine solche Regelung noch bis Anfang der 1990er Jahre.

Im Ersten Weltkrieg gehörten Kondome zur Standardausrüstung der Soldaten. Die deutsche, französische und britische Armee verteilten Kondome unter den Soldaten, die US-Armee jedoch nicht, so dass US-Soldaten häufiger unter Geschlechtskrankheiten litten als Angehörige anderer Armeen.

Die frühen Latex-Kondome waren alle prinzipiell recht ähnlich. Der wesentliche Unterschied war bei einigen Kondomen das Fehlen des heute üblichen Reservoirs zur Aufnahme der Samenflüssigkeit (Ejakulat). Eine frühe Entwicklung – die short cap – die nur über die Eichel des Penis gestreift wurde, scheiterte bei der Reduzierung von Schwangerschaften und Krankheiten. In den nachfolgenden Jahrzehnten entwickelten Hersteller Kondome in vielen Variationen, die sich in Materialien, Größen (Länge und Breite), Stärken, Farben, Formen und Struktur, unterscheiden.       W   Bild: Timothy Takemoto from Yamaguchi, Japan

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1892 - Kronkorken - William Painter

William Painter † 15. Juli 1906 - Erfinder des Kronkorkens und Gründer der "Crown Holdings, Inc." William Painter wurde in Irland geboren und wanderte 1858 in dieVereinigten Staaten aus. Seinen Wohnsitz fand er in Baltimore, Maryland. Der Kronkorken wurde in den USA zunächst bei Bierflaschen eingesetzt und löste den Bügelverschluss bald größtenteils ab, da er in der Herstellung deutlich günstiger und der Verschließungsprozesswesentlich schneller ist.Neben dem Kronkorken (1892) erfand er Flaschenöffner, eine Maschine um Flaschen zu verschließen, eine Papierfaltmaschine, einen Münzprüfer und einen Schleudersitz für Passagierzüge. Insgesamt hielt er über 80 Patente. Im April 1893 gründete Painter die Firma "Crown Holdings Inc", heute einer der größten Hersteller für Kronkorken und andere Getränkeartikel.
  W   Bild Kronkorken: KMJ at the German language Wikipedia

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1964 - Kevlar - Stephanie Louise Kwolek

Stephanie Louise Kwolek - amerikanische Chemikerin polnischer Abstammung, die Kevlar erfand. Nachdem sie 1946 ihren Chemieabschluss am Margaret Morrison Carnegie College erlangt hatte, wollte sie eigentlich Medizin studieren. Um dies zu finanzieren, nahm sie eine Stelle bei DuPont an. Sie sollte dort nach synthetischen Fasern für die Reifenindustrie suchen. Dort entwickelte sie 1964 die Kunstfaser Kevlar. Die Fasern zeichnen sich durch sehr hohe Festigkeit, hohe Schlagzähigkeit, hohe Bruchdehnung, gute Schwingungsdämpfung sowie Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen aus. Sie sind darüber hinaus sehr hitze- und feuerbeständig. Aramidfasern schmelzen bei hohen Temperaturen nicht, sondern beginnen ab etwa 400 °C zu verkohlen.         W     Bild: Kevlar/ No-w-ay  -   Kwolek/ Chemical Heritage Foundation

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7. März 1897 - Kornflakes - John Harvey Kellogg

Der amerikanischer Arzt John Harvey Kellogg bringt in seinem Krankenhaus ein bissfestes Weizenprodukt, die ersten Kornflakes, auf den Tisch die er und sein Bruder Will Keith entwickelten. Kellogg war überzeugt, dass Zahnschäden und Verstopfung vor allem auf ungenügendes Kauen zurückzuführen seien. So unterwies er seine Patienten darin, gründlich zu kauen, wofür er zunächst Zwieback benutzte. Zu dieser Zeit war in den USA ein üppiges Frühstück nach englischer Art üblich mit Speck und Ei sowie Porridge. Gemeinsam mit seinem Bruder Will gründete er die Sanitas Food Company, die ab 1897 Kellogg’s Kornflakes herstellte. Nachdem Will Keith 1906 begann, seinen Cornflakes Zucker hinzuzufügen, zerstritten sich die Brüder darüber und sprachen nie mehr miteinander. John Harvey Kellogg gilt auch als Erfinder der Erdnussbutter.      W   

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7. Oktober 1806 - Durchschlagpapier - Ralph Wedgwood

Der Engländer Ralph Wedgwood erhält ein Patent für einen Apparat zur Verdoppelung von Schriftstücken, mit dem ein tintengetränktes Papier in Verbindung mit einem Metall-Schreibstift gemeint war. Die Produktion beginnt er einige Jahre später. Wer das Kohlepapier erfunden hat, ist nicht bekannt. Das Kohlepapier wird dazu unter das Original gelegt, während unter das Kohlepapier ein weiteres (oft dünnes) Blatt Papier gelegt wird. Drückt man nun mit dem Stift beim Schreiben auf das oberste Blatt fest genug auf, wird Farbe vom Kohlepapier auf das unterste Blatt übertragen. Das funktioniert auch mit Schreibmaschinen, welche die Zeichen mit Druck auf das Papier bringen, insbesondere mit einem Typenhebel oder Kugelkopf. Auch mehrfache Kopien (Durchschläge) sind möglich, indem jeweils ein Blatt Kohlepapier und ein Blatt gewöhnliches Papier untergelegt wird. Die Höchstanzahl der Durchschläge hängt dabei vom Druck ab.         W     Bild: Pavel Krok

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23. Mai 1929 - Koaxialkabel - Lloyd Espenschied und Herman A. Affel

Die Elektrotechniker Lloyd Espenschied und Herman A. Affel erhalten ein US-Patent über das von ihnen erfundene Koaxialkabel, das sie am 23. Mai 1929 beantragt haben. Koaxialkabel, kurz Koaxkabel, sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter, der in konstantem Abstand von einem hohlzylindrischen Außenleiter umgeben ist. Der Außenleiter schirmt den Innenleiter vor Störstrahlung. Der Zwischenraum heißt Isolator oder Dielektrikum. Das Dielektrikum kann anteilig oder vollständig aus Luft bestehen (siehe Luftleitung). Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden, korrosionsfesten und wasserdichten Mantel nach außen hin geschützt. Der Aufbau der Kabel bestimmt den Wellenwiderstand und damit die von der Frequenz abhängige Dämpfung in den Kabeln. Koaxialkabel ohne feste Verlegung finden häufig als Antennenkabel für Radio- oder Fernsehempfang oder als Cinch-Verbindung vor allem im Audio-Bereich Verwendung.         W     Bild: FDominec

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Kaleideoskop - 10. Juli 1817 - Dawid Brewster

Das Kaleidoskop ist ein optisches Gerät, das häufig als Kinderspielzeug verwendet wird. Das Kaleidoskop war ursprünglich schon den alten Griechen bekannt, wurde jedoch erst 1816 vom schottischen Physiker David Brewster wiederentdeckt und 1817 als Patent angemeldet. Brewster stieß im Zuge seiner Untersuchungen über die Polarisation doppelbrechender Kristalle darauf, als er solche Kristalle in einer spiegelnden Metallröhre betrachtete. Das Wort Kaleidoskop stammt aus dem Griechischen und bedeutet: schöne Formen sehen. Konkret lauten die drei Wörter: kalós „schön“, eidos „Form, Gestalt“ und skopéin „schauen, sehen, betrachten“.        W    

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12. Juli 1929 - Empfängnisverhütung nach Knaus Ogino

Der österreichische Gynäkologe Hermann Knaus veröffentlicht die ersten Ergebnisse seiner Untersuchungen über die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau. Gemeinsam mit dem japanischen Arzt Kiusako Ogino entwickelt Knaus später eine relativ sichere "Knaus-Ogino-Methode" der Empfängnisverhütung.         W  Bild: Susanne Krejsa, Ana Breitenberger