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L Lebewesen im AllLebensversicherungLastwagenLSD RauschLuftpostlinieLooping
lenkbares LuftschiffLeihschwangerschaftLebertransplantationLottoziehung im Fernsehn
   

 

 3. November 1957 - erstes Lebewesen im All

Als erstes Lebewesen wird am 3. November 1957 die Polarhündin "Laika" an Bord des zweiten Weltraumsatelliten "Sputnik II" in eine Erdumlaufbahn geschossen. Es ist dies der zweite große Weltraumerfolg der Sowjetunion. Ihre Rückkehr zur Erde war zwar nicht vorgesehen, dennoch überraschte ihr früher Tod. Über den Zeitpunkt ihres Todes und die Todesursache herrschte jahrzehntelang Unklarheit. Erst vor wenigen Jahren wurde bekannt, dass Laika einige Stunden nach dem Start der Rakete starb, vermutlich an Überhitzung und Stress. Der Satellit verglüht am 14. April, nach 162 Tagen, im All in der Erdatmosphäre. Die Erkenntnisse aus Sputnik 2 ermöglichten letztlich erst die bemannte Raumfahrt mit Juri Gagarin.

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18. Juni 1583 - die erste Lebensversicherung

Der Londoner Ratsherr Richard Martin schließt an diesem Tag für William Gibbons die erste Lebensversicherung in London ab. Er zahlt einer Gruppe von Kaufleuten 30 Pfund bei einer Versicherungssumme von damals 385 Pfund. Das erste Geschäft bringt noch keinen Gewinn: Bereits ein knappes Jahr später muss die Summe aufgrund des Todes von Gibbons ausgezahlt werden. Erste Lebensversicherungen entstanden im antiken Rom, wo „Beerdigungsvereine“ die Bestattungskosten ihrer Mitglieder übernahmen sowie die überlebenden Verwandten finanziell unterstützten. Andere Vorläufer der modernen Lebensversicherungen waren die Tontinen im 17. Jahrhundert in Frankreich. Kaufleute, Schiffseigner und sogenannte Underwriter trafen sich in Lloyd’s Coffee House, dem Vorläufer der heutigen bekannten Versicherungsbörse Lloyd's of London. Hier wurden durchaus auch Leistungszusagen auf das Leben von Menschen vorgenommen. Auch sonst gab es in England häufig Wetten auf das Leben von Menschen. Dies führte dazu, dass später Lebensversicherungsverträge nur noch abgeschlossen werden durften, wenn ein wirtschaftliches Interesse an dem Überleben des Versicherten nachgewiesen werden konnte.

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18. August 1896 -  der erste Lastwagen der Welt

Die Daimler-Motoren-Gesellschaft in Cannstatt präsentierte am 18. 8. 1896 den ersten Lastwagen der Welt. Der Fahrer saß noch wie bei einer Kutsche ungeschützt im Freien. Der Zweizylinder Motor hatte vier PS, transportiert werden konnten 1.500 kg Nutzlast. Der Benzintank reichte für Fahrten von etwa 200 Kilometern, die Räder waren aus Eisen. Der erste Wagen wurde am 1. Oktober an die "British Motor Syndicate Ltd" ausgeliefert. Damit legte Gottlieb Daimler den Grundstein für die Motorisierung des Güterverkehrs auf der Straße. Die Firma in Cannstatt baute Zweizylinder und Stahlradwagen, hier wurden Innovationen begründet, die die Motorentechnik revolutionierten.

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16. April 1943 - Erster LSD-Rausch

Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann entdeckte in einem Selbstversuch die Wirkung der von ihm bereits Jahre zuvor entwickelten Psychodroge LSD. Schon seit 1938 wurde LSD hergestellt und bei Patienten zur Kreislaufstimulierung eingesetzt. Weil die Droge aber auch Halluzinationen auslöst, wurde sie besonders in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer Modedroge unter Jugendlichen.

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6. Februar 1919 - die erste regelmäßige Luftpostlinie

Die erste regelmäßige Luftpostlinie in Deutschland wird zwischen Berlin und Weimar am 6. Februar 1919 eröffnet. Sie soll den Informationsaustausch zwischen den Regierungsbehörden in Berlin und dem in Weimar tagenden Parlament beschleunigen.

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9. September 1913 - erster Looping mit einem Flugzeug

Dem russischen Piloten Pjotr Nikolajewitsch Nesterow † 8. September 1914 - gelingt es als erstem Piloten, einen Looping zu fliegen. Diese Leistung machte ihn über Nacht berühmt. Er wurde damit Begründer des Kunstfluges, erkannte aber auch den Wert dieser Übungen für einen Militärpiloten. Der Krieg gab Nesterow als Flieger der Kaiserlich-russischen Fliegertruppe die Gelegenheit, seine Luftkriegstheorien in der Praxis zu erproben. Insbesondere den Bombenabwurf beherrschte er in Perfektion. Die damaligen Maschinen waren unbewaffnet, und so kam Nesterow zu der zweifelhaften Ehre, den ersten Selbstopferangriff in der Geschichte der Luftfahrt auszuführen. Am 8. September 1914 rammte er mit seiner Morane-Saulnier G die „Albatros“ des österreichischen Piloten Franz Malina mit dem Beobachter Baron von Rosenthal. Möglicherweise hatte Nesterow versucht, das gegnerische Flugzeug nur mit Hilfe seines Fahrwerks zu beschädigen, was aber misslang. Beide Maschinen stürzten ab, Piloten und Beobachter kamen ums Leben. Diese Rammmethode wurde während des Zweiten Weltkrieges von mehreren sowjetischen Piloten mit Erfolg angewendet, ohne dass sie dabei ihr Leben verloren.         W    

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26. November 1906 - fliegt das erste lenkbare Luftschiff

Major August von Parseval wagte in Tegel bei Berlin den ersten Aufstieg mit einem selbstgebauten lenkbaren Luftschiff. Im Gegensatz zu den Konstruktionen Zeppelins hatten Parsevals Luftschiffe kein Innengerüst, sondern bestanden lediglich aus einer aufblasbaren Ballonhülle, die nach der Landung zusammengelegt werden konnte. Das Militär hatte besonderes Interesse an den Luftschiffen, da es möglich war, sie schnell auf- und abzurüsten und genau an den Einsatzort zu bringen, an dem sie benötigt wurden. Parsevals spätere Bauweise von halbstarren Luftschiffen wird teilweise bis heute (z.B. Cargolifter) angewandt.       W   

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1985 - Leihschwangerschaft

Das oberste Londoner Gericht fällte 1985 ein Urteil zum ersten bekannt gewordenen Fall einer kommerziellen Leihschwangerschaft in Europa. Das künstlich gezeugte "Baby Cotton", am 4. Januar 1985 geboren, durfte von seiner Leihmutter daraufhin für rund 24.000 DM an die "Auftraggeber" übergeben werden. Leihmutterschaft besteht im medizinischen Sinne nur dann, wenn die austragende Frau mit dem Kind nicht genetisch verwandt ist. In Deutschland ist nach dem Embryonenschutzgesetz (1991 in Kraft getreten) die Leihmutterschaft verboten. Strafbar macht sich aber nur der Arzt, der eine künstliche Befruchtung bei einer Leihmutter vornimmt, nicht jedoch die Ersatzmutter oder die späteren Eltern des Kindes.

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1963 - erste Lebertransplantation weltweit

Die weltweit erste Lebertransplantation an einem Menschen nimmt der US-Chirurg Thomas Starzl in Denver vor. Der Patient, ein dreijähriger Junge mit einem angeborenen Fehlen der Gallengänge, verstarb jedoch während der Operation an Blutverlust infolge unkontrollierbarer Gerinnungstörungen. Erst 1967 gelang ihm die erste wirklich erfolgreiche Transplantation mit einer Überlebensdauer des Patienten von mehr als einem Jahr. Leberverpflanzungen sind chirurgisch sehr aufwendig, weil durch sie die großen Venen des Körpers führen, die Beine also auf Umwegen mit Blut versorgt werden müssen, solange das kranke Organ entfernt ist. Gut ein Drittel des Leberersatzes in Deutschland, bei rund 1500 Transplantationen jährlich, wird für Alkoholkranke gebraucht, mit weitem Abstand gefolgt von Krebspatienten. Am 19. Juni 1969 nahm Alfred Gütgemann am Universitätsklinikum Bonn erstmals eine solche Operation in Deutschland vor. 1989 hat Christoph Broelsch die erste erfolgreiche Lebendtransplantation einer Leber durchgeführt. Übrigens: Kein anderes inneres Organ kann sich selbst so regenerieren. In sechs bis acht Monaten wächst eine Leber wieder vollständig nach, die zu 80 Prozent entfernt worden war.

 

4. September - erste Lottoziehung im Fernsehn

Findet zum erstenmal in einer Sendung des Deutschen Fernsehens (ARD) die Ziehung der Lottozahlen statt. Weil über die Hälfte der Bundesbürger Lotto spielen, versprach das Fernsehen sich von der öffentlichen Ziehung hohe Einschaltquoten.       W   Bild: Iamhere

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