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TelefonTollwutimpfungTeflonpfanneTaschenrechnerThermoskanneThermitschweißen
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1928 - Transistor - Julius Lilienfeld, Deutschland

Lilienfeld erfindet das Feldeffekt- Transistorprinzip, die Grundlage der gesamten Halleiterelektronik und ein entscheidender Meilenstein für die Computer-Entwicklung. Erst 1948 wird dieses Prinzip technisch realisierbar Die US-amerikanischen Wissenschaftler John Bardeen, Walter Houser Brattain und William Shockley fertigten am 22. Dezember 1948 den Prototyp eines bipolaren Transistors. Er bestand aus einer kleinen Klammer, zwei schmalenGoldplättchen und dem Halbleitermaterial Germanium. Die drei Erfinder benutzten das Gerät anfangs als Verstärker für Telefone. Bereits wenige Jahre später begann die Massenproduktion von Transistoren, die auch zum Bau von Computern verwendet werden. Bei späteren Generationen der Geräte wurde Germanium durch Silizium ersetzt. Für ihre Erfindung wurden Shockley, Bardeen und Houser Brattain 1956 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

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1954 - Transistorradio - Texas Instruments

Texas Instruments bringt das weltweit erste Transistorradio auf den Markt. Die zögerliche Haltung der Unterhaltungsindustrie im Hinblick auf die neuen Transistortechnik durchkreuzte aber zunächst die Pläne zu einer Transistor-Massenfertigung. Erst die entscheidende Idee des damaligen Texas Instruments-Vizepräsidenten Pat Haggerty, ein neuartiges kleines Transistor-Taschenradios für den Massenmarkt zu entwickeln, verhalf dem Germaniumtransistor zum Durchbruch: sieben Jahre nach der Erfindung Transistor wurde das weltweit erste kommerzielle Transistorradio Regency TR-1 rechzeitig zum Weihnachtsfest des gleichen Jahres äußerst erfolgreich auf den Markt gebracht und entwickelte sich trotz des hohen Preises rasant zum heiß begehrten modischen „Marktrenner“, was dazu führte, dass der TR-1 bis zum Frühjahr 1955 landesweit komplett ausverkauft war.

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1928 - Tonband - Fritz Pfleumer österreichischer Ingenieur

Der in Dresden lebende Fritz Pfleumer meldet am 31.1.1928 ein Patent für das von ihm erfundene mit Stahlpulver beschichtete Papier-Magnetband an, den Urahn heutiger Tonbänder. 1898 hatte der dänische Physiker Valdemar Poulsen die Idee, den Magnetismus zum Aufzeichnen von Tönen zu verwenden. Poulsen experimentierte mit einem Metalldraht, der an einem mit einem Mikrofon verbundenen Elektromagneten .vorbeigeführt wurde. Je nach Stärke des Mikrofonstroms wurde der Draht unterschiedlich magnetisiert. Beim "Abspielen" lief der Draht ein zweites Mal an der stromlosen Magnetspule vorbei, wobei er einen Strom induzierte, der in einem Kopfhörer zu den ursprünglichen Tönen umgewandelt wurde. Pfleumers Einfall, den Draht durch ein dünnes, flexibles Metallband zu ersetzen, ermöglichte die kommerzielle Nutzung des Verfahrens.

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1951 - Tetra Pak -

Im schwedischen Lund werden, am 18. Mai, die ersten von Erik Wallenberg erfundenen antiseptischen Tetra Pak Verpackungen für Milch der Öffentlichkeit vorgestellt. Wellenberg gründete zusammen mit Ideengeber Ruben Rausing die Firma Tetra Pak AB, als Tochtergesellschaft von Åkerlund & Rausing. Wallenberg hatte eine neue Beschichtung von Papier mit Kunststoffen und eine spezielle Technik zur Versiegelung entwickelt, welche die Beschaffenheit der zu verpackenden Flüssigkeit berücksichtigt. Je nach Produkt verfügte diese Kartonverpackung über eine unterschiedliche Beschichtung. Die erste Abfüllanlage wurde 1952 an eine Molkerei in Lund geliefert, die damit Sahne abfüllte. Die  Bezeichnung leitet sich von der Form der Verpackung ab, ein sogenannter Tetraeder aus dem griech.: tetráedron = Vierflächner, also ein Körper mit vier dreieckigen Seitenflächen. Allgemein werden Tetraeder als dreiseitige Pyramide oder dreidimensionaler Simplex bezeichnet. Diese Form nahm die Packung herstellungsbedingt an: Ein bereits befüllter Kartonschlauch wird jeweils um 90 Grad verdreht abgeklemmt, verschweißt und abgeschnitten.

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10.000 v. Chr. - Tongefäße - in Japan.

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3500 v. chr. - Töpferscheibe - in Mesopotamien

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1596 - Toilette mit Wasserspülung - John Harington

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1837 - Telegraph - Samuel Morse

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1876 - Telefon - Alexander Graham Bell

Der amerikanische Physiologe und Erfinder Alexander Graham Bell (1847-1922) ließ den ersten von ihm erfundenen Fernsprechapparat 1876 patentieren. Das einfache Telefon übertrug Schwingungen der Stimme elektromagnetisch über Draht. Die Telefonanlage lief zunächst über zwei Häuser. Bell war zu diesem Zeitpunkt Taubstummenlehrer und befasste sich mit der Physiologie der Stimme und dem System der Artikulation. 1874 entwickelte er während der Arbeit an einem Telegrafen die Ideen für seinen Telefonapparat. Am 10. März 1876 kam es zur öffentlichen Vorführng, und Bell sprach den berühmt gewordenen Satz an seinen Assistenten: "Watson - come here - I want you.". Noch im selben Jahr wurde die Erfindung auf der Weltausstellung in Philadelphia präsentiert, und 1877 kam es zur Gründung der "Bell Telephone Company". 1892 konnte Bell die erste Telefonverbindung zwischen New York und Chicago in Betrieb nehmen.
Bild: Holger.Ellgaard

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1885 - Tollwutimpfung - Louis Pasteur

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1954 - Teflonpfanne - Louis Hartmann

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1972 - Taschenrechner - J.S. Kilby, J.D. Merryman und J.H. Van Tassel von Texas Instruments

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1903 - Thermosflasche - Reinhold Burger

Reinhold Burger - Deutscher Ingenieurwissenschaftler und Techniker. Burger arbeitete zunächst in einem Glashütten-Betrieb, wurde dann selbstständig und stellte doppelwandige Kühlgeräte für flüssige Luft her. Ohne das Wissen und Erlaubnis der Erfinder experimentierte Burger an der Herstellung alltagstauglicher, doppelwandiger Vakuum-Glasgefäße auf Grundlage der mittlerweile als Dewargefäß bezeichneten Behälter. 1903 ließ er sich die Thermoskanne patentieren. Der Eismaschinenfabrikant Carl von Linde (1842-1934) beauftragte Burger damit, ihm geeignete isolierende Behälter für den Transport verflüssigter Luft mit Temperaturen von -194,5 °C zu entwickeln. Das Ergebnis war eine Glasflasche in einem stabilen, leichten Metallgehäuse, mit einem Zwischenwand-Vakuum und Innenverspiegelung. In den folgenden Monaten arbeitete Burger daran, diese Erfindung alltagstauglich zu machen: Er stabilisierte das doppelwandige Glasgefäß durch Verstrebungen mit einem leichten aber stabilen Metallgehäuse, versah die Flasche mit einem Korken und einem aufsteckbaren Trinkbecher und gab ihr den Namen „Thermosflasche“. Unter der DRP-Nr. 170057 registrierte das Kaiserliche Patentamt am 1. Oktober 1903 Reinhold Burgers Erfindung. Den Namen „Thermosflasche“ ließ er 1904 als Warenzeichen schützen. Patentierungen in Frankreich, Großbritannien und den USA folgten bis 1906.

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1895 - Thermitschweißen - Hans Goldschmidt

Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er Jahren entdeckt und 1895 patentiert. Das Thermitverfahren gilt bis heute weltweit als qualitativ unübertroffenes Standardverfahren für die Verschweißung von Eisen- und Straßenbahnschienen ist. Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Granulat, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen eingesetzt wird. Der Begriff Thermite bezeichnet eine Mischung von mehr oder weniger fein verteilten Metallen mit bestimmten Metalloxiden, die sich nach der Reaktionseinleitung durch spezielle pyrotechnische Anzündmittel, ähnlich einer Wunderkerze, innerhalb kurzer Zeit unter Entwicklung großer Hitze und unter Bildung des vorher im Metalloxid enthaltenen Metalls umsetzen. Beim Schweißen werden die zu verbindenden Enden in einem Abstand von ca 2 cm in einer feuerfesten Form fixiert. Durch das flüssig gewordene Metall wird die Lücke ausfüllt und so die beiden Enden miteinander verschmolzen.

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1931 - Tampon - Earle Haas

Earle Haas - amerikanischer Arzt. Jahrtausende lang mussten Frauen ideenreich für hygienische Bedingungen während ihrer Menstruation Lösungen finden.Selbstgemachte Tampons aus weichen Papyrusblättern kennt man schon aus der äyptischen Zeit, häufig benutzen Frauen auch Stoffläppchen. Dr. Earle Haas entwickelte, angespornt von seiner Frau, die Damenbinden hasste, das erste Tampon "Tampax". Es bestand aus gepresster Watte, durch die ein Bändchen lief, das das hygienische Entfernen des Tampons ermöglichte. Schon bei diesem ersten Tampons gab es einen Applikator. Gertrude Tenderich, eine Ärztin aus Denver, kaufte Haas die Patent- und Herstellungsrechte ab und gründete die Tampax Corporation.Der Verkauf der Tampons erwies sich zunächst schwierig, da es den zumeist männlichen Apothekern peinlich war, ein solch intimes Produkt zu führen. Beharrlich hielt sich auch die Geschichte, frau würde durch die Benutzung von Tampons die Jungfernschaft verlieren. Bis heute steht diese Frage auf den Websites der Tamponhersteller unter den FAQ. Tampax startet eine Aufklärungskampagne, innerhalb derer Frauen Frauen berieten, eine anschließende groß angelegte Werbekampagne ließ die Verkaufszahlen dann endlich in die Höhe steigen.

In Deutschland stieß der deutsche Ingenieur Dr. Carl Hahn 1947 bei der Lektüre einer amerikanischen Illustrierten auf eine Anzeige für Tampons. Diese Neuerung griff Hahn für die Entwicklung eines Tampons in Deutschland auf. Den entscheidenden Teil des Herstellungsverfahrens ließen sich Hahn und sein Mitarbeiter Mittag patentieren: Sie schafften es, die hochelatische Watte maschinell und mit hohem Pressdruck in eine Hülle zu stecken.

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Juni 1984 - Tetris Computerspiel - Alexei Paschitnow

Das vom Russen Alexei Paschitnow erfundene Spiel Tetris war im Lieferumfang der ersten Game Boys von Nintendo enthalten das damit zu dem meistverkauften Computerspiel aller Zeiten wurde. Einzeln vom oberen Rand des rechteckigen Spielfelds herunterfallende, stets aus vier Quadraten zusammengesetzte Formen müssen vom Spieler in 90-Grad-Schritten gedreht und so platziert werden, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose Reihen bilden. Sobald eine Reihe von Quadraten komplett ist, verschwindet sie, alle darüberliegenden Reihen rücken nach unten und geben damit einen Teil des Spielfeldes wieder frei. Für das gleichzeitige Tilgen mehrerer Reihen erhält der Spieler eine höhere Punktzahl pro Reihe als für eine einzelne Reihe. Die Inspiration für Tetris kam Paschitnow von dem Knobelspiel Pentomino ein Spiel, bei dem eine Fläche mit unterschiedlichen Bausteinen so gefüllt werden muss, dass alle 12 Steine verwendet werden, und jedes Quadrat der Fläche belegt ist. Der Name des Spiels rührt von dem griechischen Wort für vier, tetra, und bezeichnet das gleichzeitige Tilgen von vier Reihen sowie die Zahl der Quadrate pro Form.

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29. Januar 1929 - Tempo - Oskar Rosenfelder

Am 29. Januar 1929 ließen die Vereinigten Papierwerke Nürnberg das Warenzeichen Tempo beim Reichspatentamt in Berlin anmelden. Die Eintragung des Warenzeichens erfolgte am 18. September 1929 und die Veröffentlichung im Warenzeichenblatt am 15. Oktober 1929. Die Warenzeichennummer lautet 407752. Die Produktidee schreibt man dem damaligen jüdischen Mitinhaber der Vereinigten Papierwerke Oskar Rosenfelder zu. Der Ursprung des Markennamens Tempo ist der Zeitgeist der 20er Jahre, die bis zur Weltwirtschaftskrise eine Zeit der Superlative waren: alles schien möglich, das gesellschaftliche Leben pulsierte – kurz, sie besaßen einfach Tempo. Und so bekamen sie gegen Ende des Jahrzehnts das Einmaltaschentuch mit dem schwungvollen Markennamen dazu. In den Jahren bis 1933 übernahmen erst Heimarbeiter und später Wohlfahrtswerkstätten in Nürnberg das Falten der Taschentücher. Mit dem durchgängigen Einsatz von Verarbeitungsmaschinen konnte das Produktionsvolumen auf 150 Millionen Stück im Jahr 1935 gesteigert werden. Allerdings waren Oskar Rosenfelder und sein Bruder Emil, die zusammen knapp 56 % der Aktien besessen hatten, bereits im August 1933 vor den Nazis aus Deutschland nach England emigriert. Sie hatten vorher versucht, durch eine Firmengründung in England die Besitz- und Verfügungsrechte des deutschen Unternehmens dorthin zu übertragen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg eröffnete jedoch ein Verfahren wegen Devisenvergehen und beantragte die Beschlagnahmung des inländischen Vermögens, dem das Landgericht Nürnberg-Fürth kurze Zeit später folgte. Es wurde ein Abwesenheitspfleger bestellt und die Deutsche Bank, welche den Brüdern noch kurz zuvor ein Darlehen gewährt hatte, suchte einen Käufer für das Aktienpaket, welches als Sicherheit für den Kredit hinterlegt worden war. Der Fürther Unternehmer Gustav Schickedanz, der Gründer des Versandhauses Quelle, kaufte im Jahre 1934 dieses Aktienpaket zu einem Kurs von 110 %. Im Jahr 1935 erwarb er die restlichen Anteile an dem Unternehmen. Zugleich sicherte er sich damit die Markenrechte an Tempo. In allen amtlichen Nachkriegsuntersuchungen kam man zu dem Schluss, dass sich Schickedanz bei dem Erwerb der Firma, im Gegensatz zu anderen Unternehmern dieser Zeit, korrekt und zudem großzügig verhalten hatte, was ihm sogar Kritik der lokalen Nationalsozialisten einbrachte.       W 

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3. Mai 1775 - Wasserklosett - Alexander Cumming

Der britische Uhrmacher und Erfinder Alexander Cumming meldet ein Patent für ein Wasserklosett an. Er entwickelte ein S-förmiges Rohr (Siphon), das auch heute noch in den WCs eingebaut ist, und erhielt darauf ein englisches Patent (Nr. 814). Damit konnte man verhindern, dass der Geruch nach außen zurückdrang. Mit seiner Erfindung legte er 1775 den Grundstein für unsere heutige Toilette, obwohl die eigentliche Erfindung des Wasserklosetts 1596 dem Engländer Sir John Harington zugeschrieben werden kann. Allerdings geriet die Erfindung Haringtons mangels Akzeptanz in Vergessenheit und wurde daher erst 1775 Alexander Cummings patentiert. Tatsächlich wurde das erste Wasserklosett 1810, also 35 Jahre später, in Betrieb genommen.       W   

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1953 - Tiefkühlpommes - John Richard Simplot

John Richard Simplot † 25. Mai 2008 - amerikanischer Unternehmer im Bereich der Lebensmittelindustrie. Sein Unternehmen J.R. Simplot Company gilt als Erfinder der Tiefkühlpommes. Er erkannte, dass das Tiefkühlen von Pommes frites eine sehr profitable Angelegenheit sein könnte. 1948 unternahm seine Firma erste, zunächst eher erfolglose Anstrengungen, tiefgekühlte Pommes frites herzustellen. Die Tiefkühlpommes sanken auf den Boden der Frittierkörbe und wurden nicht gleichmäßig frittiert. 1953 schließlich meldete Simplot sein Patent für tiefgefrorene Pommes Frites an. Simplot beliefert McDonald's.       W   

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Tirfor - 5. September 1945 - Simon Faure

Simon Faure meldet den von ihm erfundenen Mehrzweckzug, ein Gerät zum Heben oder Ziehen von Lasten, in Frankreich zum Patent an. Der Mehrzweckzug, Greifzug oder Habegger, linksrheinisch auch Hubzug, ist ein Gerät zum Heben oder Ziehen von Lasten und wird oft von Hilfsorganisationen wie Feuerwehr oder THW eingesetzt. Für die Arbeit mit einem Mehrzweckzug wird ein spezielles Stahlseil durch eine Zugvorrichtung gezogen, welches an einem Ende konisch geformt ist und am anderen Ende einen Lasthaken oder Lastbolzen aufweist. Durch Vor- und Rückwärtsbewegungen mit einem Bedienhebel (einem Hebelrohr) transportieren zwei Klemmvorrichtungen das Seil durch das Gerät. Je stärker die zu ziehende oder zu hebende Last ist, desto fester ziehen sich die zwei Klemmvorrichtungen (sog. Klemmbackenpaare) zusammen, ein Zurückrutschen des Seils ist also nicht möglich. Zum Lösen der Zugspannung oder zum Ablassen von Lasten kann die Transportrichtung des Seils jederzeit umgekehrt werden: hierzu wird das Hebelrohr auf den zweiten Bedienhebel gesteckt. Dort bewirken die Vor- und Rückwärtsbewegungen, dass die Klemmbackenpaare das Zugseil in die entgegengesetzte Richtung transportieren. 1948 wird in Luxemburg das Unternehmen Secalt gegründet, das den Apparat produziert und unter dem Markennamen Tirfor (v. frz. tirer „ziehen“, fort „stark“) vertreibt.         W    Bild: Karl Gruber at the German language Wikipedia

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1885 - Tankschiff - Wilhelm Anton Riedemann

Der deutsche Kaufmann Wilhelm Anton Riedemann kam mit den Bremer Ölkaufleuten Franz Ernst Schütte (1836–1911) und Carl Schütte (1839–1917) in Verbindung und arbeitete mit den Erben der Firma Albert Nicolaus Schütte & Söhne zusammen. Er beteiligte sich als Spediteur am Ölgeschäft. Zudem gründete er eine Reederei. Nach dem Ausbau des Geestemünder Hafens (um 1877) beteiligte er sich auch am Ausbau des Hamburger Petroleumhafens. Da beim Transport von Petroleum in den damals üblichen Holzfässern Leckageverluste bis zu 30 Prozent auftraten, ließ er das Vollschiff Andromeda bei Tecklenborg 1885 zum ersten Tanksegler umbauen. 1885 baute er den ersten Petroleumtank in Deutschland. In Newcastle upon Tyne ließ er den ersten Tankdampfer der Welt bauen, die Glückauf, wegen der Explosionsgefahr auch spöttisch als Fliegauf bezeichnet. Sie war 97 Meter lang, konnte rund 3000 Tonnen Öl laden und lief am 13. Juli 1886 zu ihrer ersten Fahrt von Hamburg in die Vereinigten Staaten aus. Durch den Transport in Tankschiffen verringerte sich der Preis des Petroleums um 50 Prozent. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs verfügten die Firmen, an denen er beteiligt war, über die größte Tankerflotte der Welt.   W 

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1905 - Turbolader - Alfred Büchi

Alfred Büchi † 27. Oktober 1959 - schweizer Ingenieur, Erfinder des Turboladers. Das Deutsche Reich erteilte ihm 1905 das Patent mit der Nr.204630. Büchi bemerkte, dass herkömmliche Verbrennungsmotoren einen schlechten Wirkungsgrad besitzen, weil zwei Drittel der Energie ungenutzt als Wärme mit dem Abgasstrom verloren gehen. Büchi hatte die Idee, die vorhandene Energie des Abgases (Wärme- und kinetische Energie) für den Antrieb einer Turbine nutzbar zu machen. Die Turbine treibt wiederum einen Verdichter an, der die angesaugte Luft vorverdichtet. 1925 schaffte er mit dieser Methode eine Leistungssteigerung von über 40 %. Ab 1909 war er für sechs Jahre als Chefingenieur bei Sulzer in Winterthur beschäftigt. Dort entwickelte er den Turbolader für Schiffsdieselmotoren weiter.         W    

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