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Chronologische Weltgeschichte - Die Jahre 301 - 400

2011 - 20152016 - 2020

 

301 n.Chr

3. September - Der Heilige Marinus gründet San Marino, einen Zwergstaat und älteste noch heute existierende Republik. Sie ist als Enklave vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna und Marken, nahe der adriatischen Küste bei Rimini. Den Felskamm Monte Titano krönt die Festung La Guaita. Um das Jahr 300 soll Marinus, ein Steinhauer aus Rab, einer kroatischen Insel, als Bauarbeiter in das damals aufstrebende Rimini gekommen sein. Noch bevor im Jahr 303 unter Kaiser Diokletian die letzte Christenverfolgung im Römischen Reich begann, flüchtete Marinus als Christ auf den nahe gelegenen Berg Titano. Nach und nach gesellten sich weitere Verfolgte zu ihm, und so bildete sich eine erste christliche Gemeinschaft auf dem Berg. Als offizielles Gründungsdatum wird heute der 3. September 301 angegeben. Als sich die Lage 311 mit dem Toleranzedikt von Nikomedia beruhigte, wurde Marinus vom Bischof von Rimini, Gaudenzio, zum Diakon ernannt und bekam von einer zum Christentum konvertierten römischen Patrizierin namens Donna Felicissima den Titano geschenkt. Nach dem Tod ihres Namenspatrons im Herbst 366 begründete sich San Marino als Republik auf dessen legendäre letzte Worte: „Relinquo vos liberos ab utroque homine“ („Ich lasse euch frei von beiden Menschen zurück“).       W   

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302 n.Chr

Die älteste bekannte Darstellung eines Steigbügels aus China.

 

315 n. Chr.

25. Juli - In Rom wird der Konstantinsbogen eingeweiht. Der dreitorige Triumphbogen wurde zu Ehren des Kaisers Konstantin in Erinnerung an dessen Sieg bei der Milvischen Brücke (im Jahre 312) über seinen Widersacher Maxentius errichtet. Er überspannt in unmittelbarer Nähe des Kolosseums die Via Triumphalis, die sich nur wenige Meter nach dem Bogen mit der Via Sacra verbindet. Diesen Weg schlugen traditionell alle Triumphatoren ein, wenn sie vom Circus Maximus kommend den Palatin umrundeten, um dann über die Via Sacra und das Forum zum Kapitol zu gelangen. Ursprünglich soll der Bau von einer Quadriga gekrönt gewesen sein, die jedoch im Zusammenhang mit dem Westgoteneinfall unter Alarich im Jahr 410 oder dem Überfall unter Geiserich 455 abhanden gekommen sein soll. Im Mittelalter integrierte man den Triumphbogen, ebenso wie das Kolosseum, in die Stadtbefestigungsanlagen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde er in den derzeitigen baulichen Zustand versetzt. Im modernen Rom litt der Bogen, wie viele andere antike Monumente auch, sehr stark unter den Belastungen des motorisierten Straßenverkehrs.         W      Bild: User Alexander Z.

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321 n.Chr

Das von Kaiser Konstantin dem Großen im März verfügte Dekret, im gesamten Römischen Reich den Sonntag als allgemeinen Ruhetag zu begehen, wird umgesetzt. Nur landwirtschaftliche Arbeiten bleiben an diesem Tag gestattet. Grundsätzlich wurde in der griechisch-römischen Antike der Jahresverlauf vor allem durch periodische Feste eingeteilt. Mit der ursprünglich babylonischen 7-Tage-Woche wurden von Römern und Griechen auch die Bezeichnungen der Tage nach den alten sieben Planeten (einschließlich Sonne und Mond) übernommen. Bereits ab Gaius Iulius Caesar ist eine Berücksichtigung der jüdischen Sabbatwoche belegt. So hieß der erste Tag, der der Sonne gewidmet war, griechisch hêméra Hêliou und lateinisch dies solis. Rechtlich kann die Verbindlichkeit dieser 7-Tage-Woche erst mit Kaiser Konstantin ab 321 n. Chr. in der Gesetzgebung zur Arbeits- und Gerichtstagsfreiheit des Sonntags festgemacht werden. Bei Übernahme der Wocheneinteilung durch die Germanen im 4. Jahrhundert n. Chr. übersetzten sie den Begriff zu „Sonntag“, althochdeutsch sunnûntag. In romanischen Sprachen setzte sich die kirchenlateinische Bezeichnung Dominica dies (Tag des Herrn) durch, so im Französischen dimanche.       W   

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322 n.Chr

Der Bau der St. Peter Kirche in Rom beginnt (Fertigstellung 323n.Chr).

 

324 n.Chr.

Der römische Kaiser Konstantin der Große eigentl. Flavius Valerius Constantinus unterwarf seinen Mitregenten Licinius, August von Italia, und erlangte damit die Alleinherrschaft über das Römische Reich. Konstantin förderte zunehmend das Christentum und ließ zahlreiche Kirchen bauen. Die Gründung der früheren Peterskirche in Rom geht genauso auf ihn zurück wie der Bau der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. Er gab den Bischöfen richterliche Befugnisse und setzte den Sonntag als den wöchentlichen Feiertag fest; 325 erklärte er das Christentum zur Staatsreligion.

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325 n.Chr

Das Osterfest wird auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, der Frühlingsanfang auf den 21. März amtlich festgelegt

 

Das römische Regionenverzeichnis zählt 144 öffentliche Bedürfnisanstalten und 46 Bordelle.

 

330 n. Chr.

Kaiser Konstantin der Große weiht nach mehrjähriger Bauzeit das bisherige Byzantion unter dem Namen "Nova Roma" ein und macht sie zur Hauptstadt des Römischen Reiches. Nach seinem Tod erhält die Stadt den Namen Konstantinopel.         W    

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354 n.Chr

Das Weihnachtsfest wird auf den 25.12. bestimmt

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361 n.Chr

Das "Lamm Gottes" (agnus dei) wird zum Symbol Christi.

 

In der Eifel werden erste Steinsägewerke mit Wasserantrieb erfunden.

 

375 n.Chr

Entstehung des abendländischen Klosterwesens. Der (Heilige) Bischof Martin von Tours gründet Kloster Marmoutier.

 

378 n.Chr

Konstantinopel erhält eine Wasserleitung.

 

Dioskorides schreibt eine Arzneimittellehre mit 600 farbigen Pflanzen-bildern; P.Vegetius Renatus verfaßt vier Bücher über Tierheilkunde. nach oben

380 n. Chr.

28. Februar - Das Edikt "Cunctos populos" des römischen Kaisers Theodosius I. (379-395) erklärte das orthodoxe Christentum zur allein gültigen und verbindlichen Staatsreligion. Selbst ein Anhänger des Christentums, versuchte er damit, die Glaubensgegensätze im Römischen Reich zu überwinden. Zunächst noch tolerant gegenüber dem Heidentum, erließ Theodosius in den 90er Jahren des 4. Jahrhunderts Gesetze gegen den heidnischen Götterkult. Er war der letzte und einer der bedeutendsten Herrscher eines vereinten Römischen Reiches. Nach seinem Tod bekam er von der Kirche den Beinamen "der Große" verliehen.         W    Bild: Rodelar

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388 n.Chr

Nach jüdischem Vorbild wird das Antiphon, Wechselgesang zwischen Priester und Gemeinde, in den christlichen Gottesdienst eingeführt.

 

394 n.Chr

Letzte Olympische Spiele der Antike finden statt (Durchführung seit -776 vor Chr. Geburt). Wiederaufnahme der Spiele erst wieder 1896).

 

396 n.Chr

Die Inder kennen 5 Planeten, die exakte Länge eines Jahres, Sinus und Cosinus.

 

397 n.Chr

Auf einer Seelsorgereise starb Bischof Martin von Tours in Candes, am 11. November wurde er in Tours begraben. Dieser Tag wurde zum "Martinstag" und löste das germanische Herbstfest ab. Der Brauch, eine Martinsgans zu essen, geht ins 14. Jahrhundert zurück und ist an eine Legende geknüpft, nach der sich der Heilige in einem Gänsestall verborgen habe, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Einer anderen Legende nach soll ihm Christus erschienen sein, nachdem er einem Bettler die Hälfte seines Mantels gegeben hatte. So findet er sich auf bildlichen Darstellungen: als römischer Offizier auf dem Pferd, einen Mantel mit dem Schwert zerteilend. Er gründete 361 das erste gallische Kloster und wurde 371 Bischof.         W 

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398 n.Chr

Der Denkmalschutz wird eingeführt: Der damalige Römischer Kaiser verbietet gesetzlich die Beeinträchtigung historischer Gebäude. nach oben