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P PasteurisierenPauschalreisePartnervermittlungPersilPolaroidkameraPfeil und Bogen 
PapierPorzellanPockenimpfungPenizillinautomatische PistolePfadfinderParkuhr
  PapiergeldPostkartePilsener BierPeace ZeichenPapierklebebandPepsi ColaPerlon
  PendelkugellagerPetrischalePS - PferdestärkePetroleumlampe

1865 - Pasteurisieren - Louis Pasteur französische Chemiker

Pasteur machte Wein durch Erhitzen auf 45 bis 50° haltbar und erfand damit das "Pasteurisieren", ein neuartiges Konservierungsverfahren. Im Laufe seiner Forschungen entdeckte er, dass gewisse Krankheiten durch Bakterien hervorgerufen werden. Dies führte 1870 zur Entdeckung der Erreger der Seidenspinner Krankheit, womit Pasteur die in ihrer Existenz bedrohte Seidenindustrie Lyons rettete. Von medizinisch größter Bedeutung waren seine Studien über den Milzbranderreger, den er 1877 entdeckte, und den Erreger der Hühnercholera, den er 1880 fand. Mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Tollwut initiierte er das Zeitalter der "aktiven Immunisierung".

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1841 - Pauschalreise - Thomas Cook

Am 5 Juli 1841 verkaufte Thomas Cook eine Zugfahrt über 11 Meilen von Leicester nach Loughborough, bei dem er die Kosten für das Zugticket und für das Essen übernahm. Fünf Jahre später reiste er bereits mit 500 Leuten nach Schottland und verlegte 1865 sein "Reisebüro" nach London, von wo er Pauschalreisen im großen Stil organisierte.

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1650 - Partnervermittlung - Henry Robinson

In London wird von Henry Robinson am 29.September 1650 das erste Institut für Partnervermittlung eröffnet. Interessierte können sich in der Agentur nicht nur über heiratswillige Personen sondern auch über ihre Mitgift informieren. Heute boomt die Branche Partnervermittlungen, manche Singles bezahlen für einen Jahresvertrag bis zu 6.000 €. Meist wird Vorauskasse verlangt, durch langlaufende Verträge wird versucht, eine längerfristige Kundenbindung aufzubauen. Ist die Partnersuche erfolglos, kommt es häufig zu einer automatischen Vertragsverlängerung. Zehntausende Heiratswillige werden jährlich Opfer von unseriösen Vermittlern, viele der Geprellten schweigen aus Scham.

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1907 - Persil   - der Düsseldorfer Chemiekonzern Henkel

Am 6. Juni.1907 brachte der 31 Jahre zuvor gegründete Düsseldorfer Chemiekonzern Henkel ein neues Waschmittel auf den Markt: Persil. Seitdem hat sich diese Marke zu einem einzigartigen Erfolgsprodukt entwickelt: Persil hat alle Wirren und Krisen dieses Jahrhunderts überstanden und wird heute fast überall auf der Welt verkauft.

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1944 - Polaroidkamera - Edwin Land

Land erklärte seiner Tochter Jennifer während eines Mexiko-Urlaubs 1944 das Prinzip des Fotografierens. Angeregt von ihrer Frage, warum sie die Bilder nicht sofort sehen könne, konzipierte er in den folgenden Stunden den gesamten Prozess der Sofortbildfotografie. Am 21. November 1947 konnte der Unternehmer seine fertige Erfindung auf der Jahrestagung der "American Optical Society" vorstellen. Sie wurde von den meisten seiner Fachkollegen als Spielerei abgetan. Bis 1956 wurden eine Million Polaroid-Kameras verkauft, bis heute sind es 165 Millionen. Mit dem Modell "Polaroid Land 800" wurde seit Mitte der fünfziger Jahre auch Europa beliefert.

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2300 v.Chr - Pfeil und Bogen - in der Mittelmeerregion

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105 n. Chr. - Papier - Cai Lun

nach ObenDie Erfindung des Papiers wird Cai Lun zugeschrieben, obwohl es Funde aus China gibt, die auf etwa 200 v. Chr. datiert wurden. Cai Lun war um 105 n. Chr. (Belegdatum der ersten Erwähnung der chinesischen Papierherstellungsmethode) ein Beamter der Behörde für Fertigung von Instrumenten und Waffen am chinesischen Kaiserhof und beschrieb erstmalig das heute bekannte Verfahren, Papier herzustellen. Zu seiner Zeit gab es einen papierartigen Beschreibstoff, welcher aus Seidenabfällen hergestellt wurde (Chi). Diesen mischten die frühen Papiermacher vornehmlich aus Hanf, alten Lumpen und Fischnetz, ergänzten es mit Baumrinde oder Bast des Maulbeerbaumes. Die chinesische Erfindung bestand vor allem in der neuartigen Zubereitung: Die gesäuberten Fasern und Fasernreste wurden zerstampft, gekocht und gewässert. Anschließend wurden einzelne Lagen mit einem Sieb abgeschöpft, getrocknet, gepresst und geglättet. Beim Schöpfen entstand an dem Papier eine „Schönseite“ die oberhalb des Siebes lag, und eine „Siebseite“, die an dem Sieb lag. Der entstehende Brei aus Pflanzenfasern lagerte sich als Vlies ab und bildete, nach dem trocknen, ein relativ homogenes Papierblatt.          W    

 

Der deutsche Erfinder Friedrich Gottlob Keller † 8. September 1895, entwickelte im 19. Jahrhundert das noch heute übliche Verfahren zur Papierherstellung mittels Holzschliff. Damit schuf er die Grundlage zur industriellen Großherstellung billigen Papiers. Die bis dato übliche Methode zur Papierherstellung aus Textillumpen (Hadern) stieß aufgrund des Mangels an Lumpen bereits um 1700 an ihre Grenzen. Gerade in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg aber die Papiernachfrage. Papier wurde für das aufstrebende Zeitungswesen, für Verpackungen, Karton, Pappen und viele Zwecke mehr in großen Mengen benötigt. In Kellers handschriftlichen Aufzeichnungen, die er in Form eines Ideenbüchleins führte, findet sich 1841/42 die Idee „Papier zu fertigen, von Holzfasern, welche durch Friction erzeugt werden“. Bei der Umsetzung dieser Idee erinnerte er sich an Wespennester, die aus eingespeichelten Holzfaserstoffen bestehen. Ende 1843 gelang Keller aus einer Mischung von fein geschliffenem Holz und Lumpen die Papierherstellung.         W 

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190 n. chr. - Porzellan - in China erfunden.

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1796 - Pockenimpfung - von Edward Jenner entwickelt

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1928 - Penizillin - von Alexander Fleming entdeckt

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1855  - automatische Pistole - John Moses Browning

Browning war nicht nur Waffenschmied, vielmehr war er interessiert an der Entwicklung neuer Waffen, als an der Reparatur Alter. Mit 14 entwickelte er für seinen Bruder Matt dessen erste Waffe: Ein Ein Schuss Gewehr. Nach dem Tod ihres Vaters gründeten John Moses und seine Brüder einen eigenen Laden. Jahrelang entwickelte er für Winchester Waffen. Die Zusammenarbeit brach jedoch ab, als er die automatische Pistole erfand: Winchester weigerte sich, diese Waffe herzustellen.

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1908 - Pfadfinder - Sir Robert Baden Powell

In Glasgow gründete Sir Robert Baden Powell 1908 die erste Pfad-findergruppe (Boy Scouts). Mittlerweile sind die Pfadfinder zu einer weltweiten Organisation herangewachsen, die den Jugendlichen die Tugenden einer kameradschaftlichen Gemeinschaft und persönliche Selbständigkeit vermitteln möchte. Im Jahre 1920 fand das erste globale Treffen in London statt, bei dem die "Weltkonferenz der Pfadfinder" begründet wurde. Der Sitz des Weltbundes ist in Genf.

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1935 - Parkuhr - Carl C. Magee

Der US-Amerikaner Carl C. Magee beantragt am 13 Mai 1935 ein Patent für ein münzgesteuertes Parkmessgerät. Es wird ihm für die Erfindung dieser Parkuhr am 24. Mai 1938 zugebilligt. Die erste Parkuhr wurde am 16. Juli 1935 in Oklahoma City aufgestellt und erhielt den Namen „Schwarze Maria“. In Europa wurden in Basel 1952 die ersten Parkuhren errichtet. Am 4. Januar 1954 installierte Duisburg als erste Stadt in Deutschland 20 so genannte Parkographen in der Straße „Am Buchenbaum“. Anfangs war es umstritten, ob Parkuhren mit dem deutschen Verkehrsrecht vereinbar waren. Am 1. Mai 1956 wurde die Straßenverkehrsordnung geändert, so dass Parkuhren nicht mehr juristisch mit dieser kollidierten.

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960 n.Chr. - Papiergeld - China

Einer der ältesten erhaltenen Geldscheine ca aus 1380. China ist das erste Land der Welt, in dem Papiergeld genutzt wurde. In der westchinesischen Stadt Chengdu wurde Papiergeld bereits in der frühen Nördlichen Song-Dynastie (960–1127) herausgegeben. Die Scheine hatten eine Originalgröße von 340 x 221 mm. Das Papier wurde aus der Rinde des Maulbeerbaumes gewonnen. Um 1024 wurde Papiergeld als Notgeld zur Finanzierung eines Krieges eingesetzt, als Münzen knapp geworden waren. Marco Polo entdeckte 1276 auf einer seiner Reisen kaiserliche Banknoten aus Papier, die als allgemeines Zahlungsmittel verwendet wurden. 1402 wurde in China das Papiergeld wieder abgeschafft, da es oft vorkam, dass Kaiser gewaltige Mengen von Banknoten drucken ließen, ohne deren Deckung zu beachten. Es kam daher immer wieder zu starken Inflationen in China.

In Europa wurde Papiergeld erst 1483 in Spanien eingeführt, damals als vorübergehender Ersatz für fehlendes Münzgeld. Die Bank von Amsterdam begann ab 1609 mit der Schaffung von Buchgeld, ging hierbei aber sehr umsichtig vor, indem das Geldinstitut jahrzehntelang auf jederzeit ausreichende Deckung durch Münzen achtete. Am 16. Juli 1661 waren durch die Bank von Stockholm, einer privaten Notenbank, die ersten offiziellen Banknoten in Europa emittiert worden, jedoch mangels Vertrauens mit mäßigem Erfolg. In England erteilte König William 1694 dem schottischen Kaufmann Paterson als Gegenleistung für einen Großkredit die Genehmigung zur Gründung der Bank of England und das Recht zur Ausgabe von (anfangs handgeschriebenen) Banknoten. In großem Stil wurde Papiergeld erstmals in Frankreich unter Finanzminister John Law in der kurzen Zeitspanne von 1718 bis 1720 verwendet. Weitere Etappen in Europa waren zum Beispiel die sächsischen und preußischen Staatspapier- und Tresorscheine des 18. Jahrhunderts, in Österreich wurden erstmals 1762 sogenannte Bancozettel des Wiener Stadtbanco ausgegeben und in der Zeit der Französischen Revolution kamen in Frankreich um 1791 die Assignaten auf. Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Banknote allgemein in Deutschland als Zahlungsmittel neben der Münze akzeptiert. Das Vertrauen in Papiergeld beruhte ursprünglich darauf, dass es von jedermann jederzeit in Münzgeld umgetauscht werden konnte. Dieses Vertrauen war durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet und wurde durch verbale Zusicherung des Umtausches in Münzgeld auf der Banknote meist in Textform bekräftigt. Als historisches Überbleibsel ohne praktische Bedeutung sind solche Zusicherungen heute noch auf den Banknoten zahlreicher Länder zu lesen. Auf einer der engl. Pfundnoten steht z.B.: "I promise to pay the bearer on demand the sum of 5 Pounds", was sinngemäß heißt: "Ich habe versprochen dem Inhaber auf Verlangen die Summe von 5 Pfund auszuzahlen"

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1869 Postkarte - Emanuel Herrmann

Die Postverwaltung führt am 1. Oktober in Österreich-Ungarn die von Emanuel Herrmann entwickelte Correspondenzkarte ein. Damit hat die Postkarte ihre weltweite postamtlich-offizielle Premiere. Die Rückseite der 8,5 × 12,2 cm großen Correspondenzkarte konnte bei Erscheinen der Karten, zur Vereinfachung, frei beschrieben werden. Der von Herrmann vorgeschlagene Name „Postkarte“ wurde von der Postverwaltung in Wien in „Correspondenzkarte“ geändert. Die Karte kostete im Unterschied zum 5 Kreuzer teuren Brief nur 2 Kreuzer, was gleichzeitig dem Wert der eingedruckten Briefmarke entsprach, und verkaufte sich bereits im ersten Monat 1,4 Millionen Mal. In Ungarn erschienen fast völlig gleich aussehende Correspondenzkarten wie in Österreich, nur mit dem Unterschied einesungarischen Wappens statt eines Doppeladlers. Am 6. Juni 1870 zeichnete der preußische Minister-präsident und Kanzler des Norddeutschen Bundes Otto von Bismarck die „Verord-nung betr: die Einführung der Corres-pondenzkarte“ ab, die ab 1. Juli 1870 in Kraft trat. Gleichzeitig erfolgte die Einführung in Bayern, in Württemberg ab 8. Juli, in Baden Anfang August und in Luxemburg zum 1. September.

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5. Oktober 1842 - Pilsener Bier - Josef Groll

In Pilsen, der viertgrößten Stadt Tschechiens, wurde bis dato das sogenannte Oberhefenbier obergärig gebraut, Qualität und Haltbarkeit waren aber derart schlecht, dass sogar öffentlich mehrere Fässer Pilsener Bieres ausgeschüttet wurden, um auf die unzumutbare Qualität des Bieres aufmerksam zu machen. Die brauberechtigten Bürger Pilsens entschlossen sich daraufhin zunächst, eine neue Brauerei zu errichten, um die technischen Voraussetzungen für ein aufgrund seiner Brauweise länger haltbares, untergäriges, auch "bayrisch" genanntes, Bier zu schaffen. Ma ließ es nicht bei einem neuen Sudhaus bewenden, sondern man engagierte mit Josef Groll auch einen bayerischen Braumeister, der den untergärigen Brauprozess gut beherrschte. Am 5. Oktober 1842 braute Groll den ersten Sud in Pilsen, welcher sich aber in einigen Punkten von dem seiner Heimat unterschied: Er benutzte mit dem sehr salzarmen, weichen böhmischen Wasser und dem dortigen Saazer Hopfen andere Rohstoffe. Auch für die Pilsener war das Bier ungewohnt, denn anstelle des zuvor gebräuchlichen dunklen Malzes verwendete er ein nur leicht geröstetes, sehr helles Malz. Sein "Urquell" genanntes Bier erhielt dadurch einen charakteristischen Geschmack und die typische goldgelbe Farbe. Am 11. November 1842 wurde es erstmals in den Pilsener Gasthöfen "Zum Goldenen Adler", "Zur weißen Rose" und "Hanes" ausgeschenkt und kam bei der Bevölkerung gut an.

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21. Februar 1958 - Peace Zeichen - Gerald Herbert Holtom

Gerald Herbert Holtom - britischer Bildender Künstler und Designer entwarf das Logo im Auftrag der britischen "Kampagne zur nuklearen Abrüstung" (englisch Campaign for Nuclear Disarmament, kurz CND). Es soll den weltweit ersten Londoner Ostermarsch zum Atomwaffen ­ Forschungs ­ Zentrum in Aldermaston mit dem Ziel, baldmöglichst nukleare Abrüstung zu erreichen, optisch unterstützen. Das Symbol stellt eine Kombination zweier Zeichen aus dem Winkeralphabet dar, nämlich von N für „nuclear“ (deutsch: atomar) und D für „disarmament“ (deutsch: Abrüstung). Das Logo ging von dort um die ganze Welt, verbreitet durch Bürgerrechtsbewegungen, den Widerstand gegen den Vietnamkrieg und der 68er-Bewegung.

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1925 - Papierklebeband - Richard Gurley Drew

Richard Gurley Drew † 14. Dezember 1980 - amerikanischer Erfinder, der das Krepp-Klebeband erfand. Als er 1923 bei 3M in St. Paul in Minnesota anfing, war 3M ein Hersteller von Sandpapier. Als die Firma ihr neues „Wetordry“-Sandpapier in Autoläden testete, erfuhr Drew, dass es bei der populären Zweifarblackierung Probleme gab beim Farbübergang. Nach zwei Jahren Arbeit im Labor erfand er 1925 das Abdeckklebeband, einen fünf Zentimeter breiten Papierstreifen mit einer dünnen Klebeschicht. Das erste Klebeband hatte jeweils dem Rand entlang eine Klebeschicht, nicht aber in der Mitte. Beim ersten Versuch fiel es vom Wagen und der frustrierte Lackierer grollte: „Take this tape back to those Scotch bosses of yours and tell them to put more adhesive on it.“ („Bringen Sie das Band zurück zu Ihren schottischen Bossen und sagen Sie ihnen, sie sollen mehr Kleber anbringen.“) Mit „Scotch“ meinte er „Geizhälse“. Das wurde dann der Name seiner Erfindung. 1930 verkaufte man dann auch transparentes Cellophan-Klebeband, den Vorläufer der heute unter den Namen „Scotch tape“ (USA), „Sellotape“ (Großbritannien) und „Tesa“ (Deutschland) verkauften Produkte.         W     Bild: Public Domain

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1898 - Pepsi Cola - Caleb Bradham

Wie viele Apotheker hatte auch Bradham eine sogenannte "soda-machine" ein Gerät zur Anreicherung von Wasser mit Kohlensäure in seiner Apotheke. Bradham hatte die Idee, ein Getränk auf Basis von mit Kohlensäure angereichertem Wasser herzustellen, welches sowohl wohlschmeckend und verdauungsfördernd wirken und auch als Erfrischungsgetränk genossen werden sollte. Außerdem wollte er auf die Narkotika, die zu dieser Zeit in populären Erfrischungsgetränken enthalten waren, verzichten. Als Verkaufsschlager stellte sich nach einigen Versuchen im Sommer 1893 ein Getränk heraus, welches Bradham aus kohlensäurehaltigem Trinkwasser, Zucker, Vanille, Öl, Pepsin und Kolanüssen herstellte. Dieses Getränk nannte Bradham "Brad's drink". 1898 wurde das Getränk in "Pepsi Cola" umbenannt. Dieser neue Name trug den Inhaltsstoffen Pepsin und Cola-Nüsse Rechnung. Im gleichen Jahr erwarb Bradham ebenfalls das Markenzeichen "Pep Cola" von einem Konkurrenten in Newark, im U.S.-Bundesstaat New Jersey. Zu dieser Zeit wurde der Sirup als Basis des Getränks im Keller der Apotheke hergestellt und in 1-Gallonen- (ca. 3,8 l) und 5-Gallonen-Fässern (ca. 19 l) überwiegend an Apotheken in der Umgebung geliefert. Bis 1902 hatte Pepsi-Cola derartig an Popularität gewonnen, dass Bradham erkannte, dass er mit diesem Getränk eine Marktlücke gefunden hatte. So gründete er am 24. Dezember 1902 seine Firma mit Sitz in North Carolina. In den Gründungsdokumenten findet sich bereits der Hinweis, dass die Firma Niederlassungen in den US-Bundesstaaten Virginia, Maryland, Pennsylvania und New York plante. Am 16. Juni 1903 wurde der neue Name als Markenzeichen eingetragen. Bradhams Nachbar, ein Künstler, entwarf das erste Logo der Marke, und es wurden zunächst 97 Aktien der neuen Firma ausgegeben.       W   

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29. Januar 1938 - Perlon - Paul Schlack

Entdeckte der deutsche Chemiker Paul Schlack die chemische Grundlage zur Entwicklung des neuen Kunststoffes "Perlon": Eine äußerst widerstandsfähige Kunstfaser, die dem in den USA von DuPont entwickelten "Nylon" in nichts nachstand.

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1907 - Pendelrollenlager - Sven Gustaf Wingqvist

Sven Gustaf Wingqvist † 17. April 1953 - schwedischer Erfinder im Zeitalter der Industrialisierung. Er gründete die Firma SKF (Svenska Kullagerfabriken) - den heutigen Weltmarktführer für Wälzlager und erfand um das Jahr 1907 das Pendelkugellager. Das Unternehmen wuchs schnell, und 1918 hatte SKF 12.000 Angestellte in zwölf Fabriken in verschiedenen Ländern. In den folgenden Jahren wurden weitere Kugel- und Rollenlager entwickelt.       W 

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1877 - Petrischale - Julius Richard Petri

Petri erfand während seiner Arbeit mit Robert Koch die nach ihm benannte Petrischale. Eine Petrischale ist eine flache, runde, durchsichtige Schale mit übergreifendem Deckel, die in der Regel in der Biologie, Medizin oder Chemie zum Einsatz kommt. Sie werden meist zur Kultivierung von Mikroorganismen und zur Zellkultur genutzt. Zu diesem Zweck wird eine flache Schicht aus einem gelförmigen Nährmedium in der Petrischale erzeugt: Das Medium wird gewöhnlich auf Agar-Basis hergestellt, im Autoklaven durch Erhitzen sterilisiert und noch warm und damit flüssig in die Schalen gegossen, bei Raumtemperatur erstarrt es und bildet eine sogenannte Agarplatte. Das Nährmedium versorgt die wachsenden Mikroorganismen mit Wasser und Nährstoffen, hält sie jedoch – im Unterschied zu Kulturen in flüssigen Medien – an einer Stelle fest. Die Ausbreitung der Mikroorganismen durch Vermischung wie in einem flüssigen Medium wird somit verhindert. Neben der Petrischale hat er auch zahlreiche Arbeitsverfahren und Gerätschaften für den medizinischen Gebrauch verbessert; darunter einen Sandfilter und Versandgefäße für Stuhl- und Urinproben. Ab 1889 war Petri Mitglied des Kaiserlichen Gesundheitsamtes und Leiter eines bakteriologischen Labors. Er trug in dieser Zeit den Titel eines Regierungsrates.       W   

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PS - Pferdestärke - James Watt -

Die Bezeichnung Pferdestärke geht auf James Watt zurück, der damit eine anschauliche Maßeinheit für die Leistung von Dampfmaschinen erreichen wollte. Die Einheit Pferdestärke sollte angeben, wie viele Pferde eine Maschine ersetzen kann. In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben darüber, was Watt als Bezug für seine Einheit wählte. Weit verbreitet ist die Angabe, dass Watt die Leistung eines Grubenpferdes als Bezugsgröße wählte, da er seine Dampfkraftmaschinen an Bergwerksbetreiber vermieten wollte. Aus der Annahme, dass ein starkes Pferd doppelt so stark sei wie ein Grubenpony, schlussfolgerte er, dass ein starkes Pferd 550 Pfund über eine Strecke von einem Fuß in einer Sekunde ziehe, bzw. 33.000 Foot-pound pro Minute. Eine andere Version der Geschichte besagt, dass er die Pferde, die über Tage über Seile und Umlenkrollen Kohlesäcke aus den Gruben ziehen, als Grundlage heranzog. Ein Pferd würde im Schnitt in seiner zehnstündigen Schicht Kohlesäcke zu 330 Pfund mit einer Geschwindigkeit von 100 Fuß pro Minute heben, was ebenfalls 33.000 Foot-pounds pro Minute entspricht.  Die Leistung eines Pferdes kann je nach Rasse, Trainingszustand oder augenblicklicher Anstrengung erheblich abweichen: Ein Pferd etwa beim Galopp oder beim Springreiten kann kurzfristig deutlich mehr, nämlich über 20 PS leisten, während es im Tagesdurchschnitt etwa 1 PS leistet. 1 PS ist in DIN 66036 definiert als die Leistung, die erbracht werden muss, um einen Körper der Masse m = 75 kg entgegen dem Schwerkraftfeld der Erde (bei Erdbeschleunigung 9,80665 m/s²) mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s zu bewegen. Umgerechnet entspricht das etwa der Leistung, die ein Zugpferd aufwenden muss, um mit Schrittgeschwindigkeit (5,4 km/h) einen Karren mit der Masse von 500 kg eine 10-prozentige Steigung hochzuziehen. Bei einem leichten Zugpferd von etwa 750 kg Masse kommen noch 1,5 PS dazu, die das Pferd für die Bewegung der eigenen Masse aufbringen muss. Zum Vergleich wird die Dauerleistung des erwachsenen, durchschnittlich großen Menschen mit 0,14 PS (100 Watt) benannt, wobei auch hier bei entsprechendem Training durchaus über eine Stunde 440 Watt und 6 Sekunden lang 910 Watt (entspricht etwa 1,2 PS) möglich sind.         W     Bild: Sgbeer

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1853 - Petroleumlampe - Jan Józef Ignacy Łukasiewicz

Jan Józef Ignacy Łukasiewicz † 7. Januar 1882 - polnischer Chemiker und Apotheker. Er gilt als der Erfinder der Petroleumlampe. Ab 1852 führte Łukasiewicz zahlreiche pharmazeutische Untersuchungen am Erdöl durch, das in der Region aus Sickergruben gewonnen wurde. Er erkannte das Potenzial des Erdöls als Leuchtmittel und damit als günstige Alternative zum teuren Walöl. Um einen sauberen Brennstoff zu erhalten, begann er in Lemberg gemeinsam mit seinem Kollegen Jan Zeh nach einem schon zuvor vom Kanadier Abraham Gesner entwickelten Destillationsverfahren klares, dünnflüssiges Petroleum herzustellen. Nach mehreren misslungenen Versuchen, die neue Substanz in herkömmlichen Öllampen anzuzünden, entwickelte er mit Unterstützung des Blechschmieds Adam Bratkowski 1853 den ersten Prototypen einer Petroleumlampe. Am 31. Juli 1853 wurde Łukasiewicz in das Piaristen-Krankenhaus von Lemberg gerufen, um mit einer seiner Petroleumlampen bei einer Blinddarmoperation für Licht zu sorgen. Vom hellen, sauberen Licht beeindruckt, bestellte das Krankenhaus bei Łukasiewicz mehrere Lampen und 500 Liter Petroleum. Seine Lampe hat Łukasiewicz nie patentieren lassen, die Vermarktung geschah durch Händler in Lemberg. Schon bald wurden Petroleumlampen von Fabriken massenweise hergestellt, darunter in Wien, Paris, Prag, Berlin, Leipzig und in den USA. Im Herbst 1853 zog Łukasiewicz nach Gorlice und pachtete eine Apotheke. In Gorlice entwickelte sich zu jener Zeit eine Petroleumindustrie. Łukasiewicz und Jakub Kozik beschäftigten sich weiter mit der Destillation des Erdöls und verbesserten die Petroleumlampe. Nach erfolgreichen Versuchen erhielt 1854 Gorlice die erste Straßenbeleuchtung mit Petroleumlampen.         W    

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