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1490 - Zahnbürste - in China erfunden

Archäologische Funde in altägyptischen Gräbern aus der Zeit um 3.000 v. Chr. belegen, dass die früheste uns bekannte Zahnbürste ein kleiner Stock zum Kauen war. Es war das dünne Stück eines Astes, das an einem Ende zerfasert wurde. Bei einigen Naturvölkern sind solche Kaustöckchen noch heute in Gebrauch (z. B. Miswak). Sie werden aber auch nach Deutschland exportiert.

Im Kaiserreich China wurden um 1500 Zahnbürsten mit Borsten entworfen, die allerdings die Form eines Pinsels hatten. Die Borsten stammten aus dem Nacken von Hausschweinen und wurden an Stielen aus Bambus oder Knochen befestigt. Ebenfalls um das Jahr 1500 gab es in Deutschland Reinigungssets aus Knochen, in denen eine Zahnbürste zusammen mit einem Ohrlöffel und einem Zahnstocher montiert war, wie ein archäologischer Fund aus Lübeck zeigt.

In Europa bevorzugte man wohl das weichere Pferdehaar als Bürstenmaterial, denn der französische Arzt Pierre Fauchard, der als Vater der modernen Zahnheilkunde gilt, äußerte sich in seinem Lehrbuch von 1728 abfällig über die wirkungslosen, weil viel zu weichen, Zahnbürsten aus Rosshaaren. Zu der Zeit wurden die Zähne überwiegend mit Schwämmen oder Läppchen gereinigt. Um 1700 erfand der Stadtphysikus Christoph von Hellwig eine Zahnbürste. Der Engländer William Addis gründete 1780 die erste Firma, die Zahnbürsten professionell aus Kuhknochen und -borsten herstellte. Die Zahnbürste war ein Luxusgut der Wohlhabenden.

Mit der Erfindung des Nylons wurde 1938 die billige Massenherstellung von Zahnbürsten ermöglicht. Am 24. Februar 1938 stellte das US-amerikanische Unternehmen DuPont die ersten Exemplare mit Nylonborsten her. Diese erste Generation von Zahnbürsten war jedoch noch so hart, dass sie das Zahnfleisch verletzen konnten und daher kaum zu empfehlen waren. Erst 1950 war weicheres Nylon verfügbar, das sich besser eignete.       W   

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1605 - Zeitschrift (regelm. erscheinende) - in Antwerpen

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1871 - Zahnarztbohrer (fußbetrieben) - J.B. Morrison

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1812 - Zahnradbahn - John Blenkinsop

Im englischen Middleton in Yorkshire nahm am 12.8.1812 die erste Zahnradbahn der Welt ihren Betrieb auf der Strecke zwischen Middleton und Leeds auf. Die nach einem Patent des Erfinders John Blenkinsop (1783-1831) gebaute Bahn verfügt über Haken an den Rädern, denen Zähne an den Außenseiten der Schienen entsprechen. Die Zahnradlokomotive wurde so konstruiert, da man fürchtete, bei glatten Rädern und Schienen könne die Reibung nicht für den Antrieb genügen. Auch in Deutschland fuhr bald darauf die erste Zahnradlokomotive. Sie war eng an das englische Vorbild angelehnt und war wie diese eine Grubenbahn. Als Touristenattraktion ist die Middleton-Bahn bis heute im Einsatz.

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1887 - Zahnpasta in Tuben - Carl Sarg

Carl Sarg verkaufte in Wien mit großem Werbeaufwand seine Kalodont-Zahncreme in verschließbaren Tuben, wie sie aus dem Künstlerbedarf bekannt waren und konnte so seine Marke innerhalb weniger Jahre als internationales Massenprodukt etablieren. Zahnpasta wurde zu dieser Zeit überwiegend in Blech- oder Keramikdosen angeboten, trocknete darin aber leicht aus. Auch der Vertrieb in Stannioltüten war unbefriedigend, da die zur Entnahme abzuschneidende Ecke schnell durch Eintrocknen unbenutzbar wurde. Kalodont wurde bis 1981 vom Unternehmen Elida vertrieben. Kalodont war fünf Jahre vor Sheffield’s und neun Jahre vor der Zahnpasta von Colgate in Tuben erhältlich.

 

 

1903 - Zündstein für Feuerzeug - Carl Freiherr Auer von Welsbach

Der Wissenschaftler und Unternehmer erfand den Feuerzeug-Zündstein, den er aus Cereisen herstellte einer Legierung aus Cer und Eisen von der durch Reiben Stücke abgeschlagen werden konnten, die sich an der Luft selbst entzünden. 1907 brachte er entsprechende Feuerzeuge auf den Markt, und auch die heutigen Feuerzeuge mit Zündstein basieren auf Auers Cereisen.

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1908 - Zeichentrickfilm - Emile Cohl (1857-1938)

Der erste Zeichentrickfilm wird am 17.August 1908 in Paris vorgeführt. Er stammt von dem französischen Photographen und Karikaturisten Émile Cohl (1857-1938) und trägt den Titel "Fantasmagoria". Der aus 2.000 Einzelbildern bestehende Streifen hat eine Laufzeit von zwei Minuten.

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1861 - Zylinderschloß - Linus Yale jr.

Der amerikanische Erfinder Linus Yale jr. eröffnete in den frühen 1840er Jahren ein Schlossgeschäft in Shelburne Falls, Franklin County (Massachusetts). Im Jahre 1861 ließ er sich ein Zylinderschloss für Türen patentieren und 1865 eine verbesserte Version. Diese war eines der sichersten Türschlösser, dessen Basis heute noch gebraucht wird. Diese Schlösser wurden damals als erste in Massenproduktion gefertigt.        W    Bild: Wiesecke at the German language Wikipedia

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3. Mai 1936 - ZIPPO Feuerzeug -

George Grant Blaisdell erhält vom United States Patent Office sein erstes Patent für sein Zippo Feuerzeug (Serial No. 726,022). Die Patent Nr. lautet: 2032695 und wurde ab Ende 1936 mit auf den Boden gepresst. Blaisdell hatte ein solches Vertrauen in sein Produkt, dass diese "Lifetime Guarantee" in den USA auch heute noch Gültigkeit hat. Aufgrund rechtlicher Beschränkungen gilt diese Garantie in Deutschland nur 30 Jahre. Blaisdell kaufte 1932 die Rechte am österreichischen Feuerzeug "Hurricane" und entwickelte in der Folge aus dieser Vorlage das "Zippo". Bis auf geringfügige Änderungen ist das Zippo noch heute so erhältlich, wie es 1932 von Blaisdell entwickelt wurde. Kurz bevor Blaisdell sein Modell entwarf, brachte die Talon Company einen Reißverschluss unter dem Namen "Zipper" auf den Markt. Blaisdell gefiel dieser Name so gut, dass er zukünftig sein Produkt "Zippo" nannte.        W   

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9. März 1822 - Zahnersatz - Charles M. Graham

Das erste Patent für Zahnersatz wird bewilligt. Der New Yorker Charles M. Graham erhält es für den von ihm erfundenen verbesserten Aufbau künstlicher Zähne. Den frühesten Zahnersatz bildeten Zähne aus Elfenbein, aus Holz oder aus Knochen von Tieren oder Verstorbenen. Diese wurden mit Golddrähten an verbliebene gesunde Frontzähne gebunden. Dies wirkte nur ästhetisch und verbesserte die Aussprache, ohne die Kaufunktion wiederherstellen zu können. Mit einem ähnlichen Verfahren wurden auch bereits etwa durch Parodontitis gelockerte Zähne fixiert. Solche künstlichen Zähne und Vorrichtungen, die schon die Phönizier und Etrusker kannten, führten oft zu Entzündungen im Mundbereich, da sich an den Drähten und Ersatzzähnen leicht Bakterien festsetzten. Einer der frühesten archäologischen Funde in Mitteleuropa stammt aus dem slawischen Gräberfeld von Sanzkow (Kreis Demmin) aus dem 12. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts gab es erste Porzellangebisse. Der französische Apotheker Alexis Duchateau stellte zusammen mit dem französischen Zahnarzt Nicolas Dubois de Chémant im Jahre 1774 die ersten Porzellanzähne her. Im Jahr 1785 stellte der New Yorker Zahnarzt John Greenwood ebenfalls Zahnersatz auf Porzellanbasis vor. Am 9. März 1822 wurde dem New Yorker Charles M. Graham ein US-Patent bewilligt für seine Erfindung einer Verbesserung im Aufbau künstlicher Zähne. Erst im 19. Jahrhundert ermöglichte der Rohstoff Kautschuk die Herstellung funktionierenden Zahnersatzes, der auch für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich war. Heute bestehen ersetzte Zähne zumeist aus Kunststoff oder Keramik-Materialien. Zahnersatz aus Kautschuk wird aufgrund der mit der Zeit steigenden Sprödigkeit und der porösen Oberfläche sowie der mäßigen Zahnfleisch-Ästhetik nicht mehr verwendet.         W     Bild: Welcome Images

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11. Januar 1799 - Zucker aus Rüben - Franz Carl Achard

In einer Eingabe vom 11. Januar 1799 teilte der deutsche Chemiker und Physiker Franz Carl Achard dem König mit, er sei jetzt zuversichtlich, Zucker aus Rüben gewinnen zu können und bat um ein größeres Darlehen. Eine Probe der in der Berliner Zuckersiederei gewonnenen Raffinade fügte er bei. Anscheinend erkannten Friedrich Wilhelm III. und seine Berater das Potential dieses Projektes und genehmigten nur vier Tage später die beträchtliche Summe von 50.000 Talern. Achard erwarb daraufhin von Graf Maximilian von Pückler das Gut Cunern (Konary), nahe der Oder im heutigen Polen gelegen, und bereitete die Produktion vor. 1801 wurden dort 250 t Rüben geerntet und im folgenden Jahr in neuen technischen Anlagen zu Zucker verarbeitet. Im März 1802 lieferte die Rübenzuckerfabrik das fertige Produkt. Der Mangel an karibischem Rohrzucker, hervorgerufen durch Napoleons Kontinentalsperre, begünstigte die Nachfrage nach heimischem Rübenzucker.       W 

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