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Fallschirmsprung fliegende FrauenFlug um die Erde Flug über eine Std Flug mit Motorkraft
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24. Mai - 28.Oktober 1920 - erste Frauen bei Olympiade

Die VII. Olympischen Spiele beginnen im stark kriegszerstörten Antwerpen. Nicht eingeladen sind die kriegsverursachenden Staaten Deutschland, Österreich, Bulgarien, Türkei und Ungarn. An den Wettkämpfen in 16 Sportarten nehmen 1.344 Aktive - darunter erstmals 12 Frauen- aus 22 Ländern teil. Erstmals wird die olympische Flagge mit fünf ineinander verschlungenen Ringen präsentiert. Tauziehen ist zum letzten Mal olympische Disziplin, Medaillen werden auch im Eiskunstlauf und Eishockey vergeben, da die Winterspiele erst 1924 eingeführt werden. Deutschland darf erst wieder 1928 an den Spielen in Amsterdam teilnehmen.

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November 1783 - erster freier Flug der Menschheitsgeschichte

Michel Joseph de Montgolfier französischer Papierfabrikant und Erfinder baute den ersten Heißluftballon. Der Legende nach kam Michel Joseph die Idee für die Konstruktion in einem Wirtshaus. Dort sah er, wie der weite Taftrock der Wirtin sich nach oben aufbauschte, als sie zu nah an das Kochfeuer heran trat. Daraus entstand die Konstruktion einer sogenannten Montgolfière, dem ersten Heißluftballon, der im Juni 1783 bis auf 1800 Meter in die Höhe schwebte. Anders als bei modernen Heißluftballons wurde die heiße Luft nicht durch einen Brenner unter der Ballonhülle, sondern durch ein Feuer am Boden erzeugt. Ein halbes Jahr später absolvierte Michel Joseph den ersten bemannten freien Flug in der Geschichte der Menschheit.

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25. April 1874 - das erste Funkgerät der Welt

Mit 21 Jahren stellte Guglielmo Marconi, ein italienischer Ingenieur und Physiker, das erste Funkgerät der Welt fertig, mit einer Reichweite von etwa zwei Kilometern. Marconi entschloss sich, seine Erfindung in Großbritannien, zu vermarkten, und stellte es 1896 der englischen Post vor. Weitere Patente folgten. Es gelang ihm 1899 über den englischen Kanal zu funken. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Im Ersten Weltkrieg forschte er im Auftrag der italienischen Armee weiter am Kurzwellenfunk. Nach dem Krieg entwickelte er Methoden zur Funkpeilung zur Unterstützung der Navigation bei Schiffen und gab 1935 eine erste praktische Demonstration des Radars, dessen Erfindung er bereits 1922 in einer Lesung in den USA vorhergesagt hatte

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1811 -  Erste Freiwillige Feuerwehr Deutschlands

Die Erste freiwillige Feuerwehr in Deutschland wird gegründet. Die Feuerwehr der Stadt Saarlouis ist derzeit die älteste, die sich dokumentarisch nachweisen läßt, wenn auch darüber gestritten wird, ob sie aufgrund ihrer wechselhaften Zughörigkeit als deutsche Feuerwehr gezählt wird. Sie wurde 1811 von den damaligen Besitzern der Stadt, den Franzosen unter der Herrschaft von Napoleon, gegründet. Im Jahre 1811, kurz nach einem in dem Nachbardorf Fraulautern ausgebrochenen großen Brand, wurde auf Beschluss des Magistrats der Stadt Saarlouis die bestehende Pompiers-Kompagnie unter Genehmigung des Präfekten von Metz Vincent-Marie Viénot, Herzog von Vaublanc, durch den Oberbürgermeister Michel Reneauld neu organisiert. Diese Neubildung geschah zu einer Zeit, als Napoleon ein Dekret für die Pariser Feuerwehr erlassen hatte, dessen Kerngedanken Freiwilligkeit der Rekrutierung der Mannschaft, militärisch straffe Organisation und unbezahlter Dienst, also Ehrenamtlichkeit, waren.

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10. Mai 1872 - Frau als Präsidentin vorgeschlagen

Woodhull

Die Frauenrechtlerin Victoria Woodhull wird von der Equal Rights Party als erste Frau für das Amt des US-Präsidenten vorgeschlagen, obwohl Frauen noch nicht das aktive Wahlrecht in den Vereinigten Staaten besitzen. Ihre Gegner schmähen daraufhin die Kandidatin als Mrs. Satan.

 

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10. Dezember 1878 - Erste deutsche Feuerbestattung

Auf dem Gothaer Hauptfriedhof wird die erste Feuerbestattung in einem deutschen Krematorium durchgeführt

 

14. Nov 1910 - Erster Start auf einem Flugzeugträger

Dem amerikanischen Flugpionier Eugene Burton Ely, gelingt erstmals der Start eines Flugzeuges von einer Plattform, die auf dem Kreuzer "USS Birmingham" errichtet worden war. Ely widmete sich ursprünglich dem noch in den Kinderschuhen steckenden Motorsport, bis er 1910 nach Portland zog wo er eine Anstellung als Vertreter bei einem Investor für einen der ersten Doppeldecker Flugzeuge fand. Er kaufte sich die Überreste eines Flugzeugwrack's reparierte es und lernte selbst das Fliegen. Als Teilnehmer mehrerer Flugshows, traf er auf Washington Chambers, der als Beauftragter für die Entwicklung der Marinefliegerei tätig war. Am 18. Januar 1911, landete Ely sein Flugzeug auf einer Plattform auf dem Panzerkreuzer "USS Pennsylvania", der in San Francisco vor Anker lag. Hierbei kam zum ersten Mal das von Hugh Armstrong Robinson entwickelte und noch gebräuchliche Fanghaken-System zum Einsatz.

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11. Jan 1911 - Erste Landung auf einem ankernden Flugzeugträger

11. Januar - Ely gelingt auch die erste Landung auf einer Plattform auf dem Panzerkreuzer "USS Pennsylvania", der in San Francisco vor Anker lag. Hierbei kam zum ersten Mal das von Hugh Armstrong Robinson entwickelte und noch gebräuchliche Fanghaken-System zum Einsatz. Ely widmete sich ursprünglich dem, noch in den Kinderschuhen steckenden Motorsport, bis er 1910 nach Portland zog wo er eine Anstellung als Vertreter bei einem Investor für einen der ersten Doppeldecker Flugzeuge fand. Er kaufte sich die Überreste eines Flugzeugwrack's reparierte es und lernte selbst das Fliegen. Als Teilnehmer mehrerer Flugshows, traf er auf Washington Chambers, der als Beauftragter für die Entwicklung der Marinefliegerei tätig war.

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2. August 1917 - Erste Landung auf einem fahrenden Flugzeugträger

Edwin Harris Dunning - britischer Pilot zur Zeit des Ersten Weltkrieges war der erste Mensch in der Luftfahrt-geschichte, der ein Flugzeug auf einem fahrenden Schiff landete. Am 2. August 1917 gelang es Dunning, mit seiner Sopwith Pup auf dem Flugzeugträger HMS Furious zu landen. Dies stellt die erste Landung eines Piloten auf einem fahrenden Schiff und somit eine außerordentliche Pionierleistung der Luftfahrt dar. Für diese musste er um Schornstein und Kommandobrücke des Schiffs herumfliegen, da diese den direkten Anflug vom Heck her versperrten. Die Furious lief dabei volle Fahrt gegen den Wind, so dass die Relativgeschwindigkeit der Pup gegenüber dem Flugdeck gering war und die Decksmannschaften das Flugzeug an extra an ihm angebrachten Seilen quasi aus der Luft pflücken konnten. Bereits fünf Tage später kam Dunning allerdings auf tragische Weise ums Leben. Er absolvierte einen dritten Landeanflug, als eine Bö mit Aufwind unmittelbar vor dem Aufsetzen auf dem Flugdeck die linke Tragfläche erfasste und das Flugzeug unkontrollierbar wurde. Zwar versuchten die Mannschaftsmitglieder noch, die Machine festzuhalten, doch dies gelang nicht, so dass die Sopwith Pup über die Schiffskante ins Meer rutschte. Dunning verlor das Bewusstsein und ertrank in seinem Cockpit.

 

30. April 1965 - erste Fotografien eines Fötus im Mutterleib

Das US-amerikanische Magazin "Life" publiziert die ersten Fotografien des menschlichen Fötus im Mutterleib am 30. April 1965. Mit einer Weitwinkelkamera, die auf einer chirurgischen Sonde befestigt war, gelangen dem schwedischen Foto-grafen Lennart Nilsson die spektakulären Aufnahmen. Die Fotos dokumentieren, dass bereits elf Wochen alte Föten alle Körperteile vollausgebildet haben. Die Aufnahmen verschärfen die Streitfrage um die Datierung des vorgeburtlichen Lebens.

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26. April 1910 - erster Flugzeugträger als militärische Waffe

Bei dem Kampf mit Mexiko um die Häfen von Vera Cruz kämpfte die USA mit zwei Flugzeugträgern, dem Schlachtschiff "Mississippi" und dem Kreuzer "Birmingham" um den Sieg. Beide Schiffe waren mit insgesamt fünf Wasserflugzeugen von der Marine bestückt.

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1. April 1867 - erster hydraulischer Fahrstuhl

Kaiser Napoleon III. eröffnete die Weltausstellung in Paris. Thema der Schau war die "Geschichte der Arbeit". Viele technische Neuerungen wurden ausgestellt, beispielsweise der hydraulische Fahrstuhl, der hier der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert wurde.

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12. Mai 1903 - erster Funkspruch über den Nordatlantik

Das englische Telegrafenbüro "Reuters" übermittelte zum ersten mal am 12. Mai 1903 Nachrichten per Funk über den Nordatlantik. Der vor der US-amerikanischen Küste kreuzende Passagierdampfer "Minneapolis" erhielt Nachrichten über die jüngsten Weltereignisse. Eine auf der bordeigenen Druckerei hergestellte Bordzeitung konnte so die Passagiere noch vor ihrer Ankunft in New York über die aktuellen Geschehnisse informieren.

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1928 - erste Übermittlung von TV-Bildern per Funk

1928 gelang John Logie Baird erstmals die Übermittlung von TV-Bildern per Funk von London nach New York. Er setzte erst eine Stoffpuppe, dann sich selbst vor die Kamera. Der Empfang der Bilder war aus New York per Funk bestätigt worden. Baird war einer der wohl produktivsten Erfinder auf dem Gebiet der Television. Seine Patente für Fernsehgeräte mit über 1000 Linien Auflösung wurden erst in den 1990er Jahren umgesetzt, und seine zahlreichen Konzepte reichen von Stereo-Farbfernsehen über Infrarotkameras bis zu einem Vorläufer des Videorecorders. Notorische Finanzierungsprobleme und mangelndes Talent in der Vermarktung sorgten jedoch dafür, das Baird, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte, auch arm starb.

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7. Juli 1976 - das erste Frauenhaus Deutschlands

Das erste Frauenhaus Deutschlands, in dem misshandelte oder von Misshandlung bedrohte Frauen und Kinder Schutz und Hilfe finden sollten, wurde am in Berlin eröffnet. Auf der Flucht vor ihren gewalttätigen Männern kamen schon am ersten Tag 20 Frauen und Kinder in die Villa im Grunewald. Unter dem Motto »Frauen helfen Frauen« wurde dieser Zufluchtsort, der rund um die Uhr geöffnet war, von Frauen aus der autonomen Frauenbewegung betrieben. Die Finanzierung des Modellprojektes übernahmen der Berliner Senat und die Bundesregierung. Jährlich flüchten etwa 40.000 Frauen mit ihren Kindern vor gewalttätigen Männern in verschiedene Frauenhäuser.

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13. Juli 1930 - die erste Fußball-Weltmeisterschaft

Mit 13 teilnehmenden Mannschaften begann am die erste Fußball-Weltmeisterschaft in Uruguay. Viele Nationalmannschaften, darunter auch die deutsche, nahmen an dem Turnier, das inmitten einer schweren Wirtschaftskrise in Europa stattfand, nicht teil. Im Gegensatz zu heute, ging der ersten Weltmeisterschaft keine Qualifikationsrunde voraus. Stattdessen wurden die Teams vom Gastgeber eingeladen. Das Eröffnungsspiel gewann Frankreich mit 4:1 gegen Mexiko. Erster Fußball-Weltmeister der Geschichte wurde die Mannschaft von Uruguay mit einem klaren 4:2 Sieg über Argentinien am 30. Juli 1930 in Montevideo.

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14. Juli 1965 - erstmals Fotos des roten Planeten

Die US-amerikanische Raumsonde Mariner 4 übermittelte erstmals am genaue Bilder des roten Planeten. Mit den Fotos standen erstmals detaillierte Informationen über die Oberfläche des Planeten und die physikalische Beschaffenheit seiner Atmosphäre zur Verfügung. Nach Mariner 4 lief die Marserforschung durch die USA und die UdSSR auf Hochtouren. 1971 gelang mit der sowjetischen Mars 3 erstmals die Landung einer unbemannten Raumkapsel auf dem Planeten. Weitere Missionen der Sonden Mariner, Mars und Viking, die speziell zur Suche nach außerirdischem Leben gestartet worden war, schickten in den nächsten Jahren immer weitere und ausführlichere Daten an die Erde zurück.

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21. November 1785 - erste Rettung mit Fallschirm - Jean Blanchard

21. November - Jean-Pierre François Blanchard, ein französischer Ballonfahrer, rettet sich als erster Mensch aus großer Höhe mit einem Fallschirm, dessen Erfindung er für such in Anspruch nahm. Blanchards Ballon drohte wegen Überdrucks zu platzen; Blanchard stieß einige Löcher in die Hülle, um dies zu verhindern. Das Gas strömte jetzt aber so schnell aus, dass ein Absturz unmittelbar bevorstand und er sich nur noch mit seinem Fallschirm retten konnte. Das war der erste verbürgte – wenn auch unfreiwillige – Fallschirmabsprung eines Menschen aus großer Höhe Zudem stellte dies die erste Luftrettung in der Geschichte der Luftfahrt dar.       W   

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22. Oktober 1797 - der erste Fallschirmsprung

Der französische Luftschiffer André-Jacques Garnerin springt mit einer Konstruktion aus Segeltuch und einer Metallstange aus einem in etwa 760 m Höhe fliegenden Ballon über Paris ab. Der Fallschirm war mit Halteschnüren am Korb befestigt, als Garnerin die Schnüre durchtrennt, zerplatzt der offensichtlich zu prall gefüllte Ballon. Da die Kappe seines Fallschirms noch keine Scheitelöffnung hat, muss die Luft seitwärts entweichen, was zu starken Pendelbewegungen führt. Schließlich landet er sicher in einem Park. Das Fallschirmspringen war keine reine Männersache, Elisabeth Garnerin sprang über vierzig Mal aus dem Ballonkorb. Die Französin Poitivin vollführte zwischen 1849 und 1852 ingesamt 38 Absprünge.       W   

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14. Oktober 1888 - Der erste Film entsteht

14. Oktober - Louis Le Prince nimmt mit einer selbst entwickelten Filmkamera den ersten Film der Welt auf, die "Roundhay Garden Scene". Der experimentelle Kurzfilm gilt als der älteste Film der Filmgeschichte. Die Aufnahme wurde von Le Prince im Garten der Familie Whitley in der Oakwood Grange, einem Vorort von Leeds mit einer Ein-Linsen-Kamera auf Papierfilm gemacht von der heute nur noch Fragmente als fotografische Kopien bestehen. Der Film zeigt Le Prince Sohn mit seiner Verwandschaft, wie sie lachend im Garten umhergehen.       W 

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28. Februar 1900 - erste Frauen an der UNI

Am gestattete das Großherzogtum Baden Frauen erstmals das reguläre Studium an den Hochschulen des Landes. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Frauen sich nur als Gasthörerinnen an den Universitäten einschreiben. Das Großherzogtum Baden wurde mit dieser Reform zum Vorreiter in Deutschland.

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14. Juli 1897 - die erste Funkübertragung über den Atlantik

Dem Italiener Guglielmo Marconi gelingt am vom Marinestützpunkt St. Bartolomeo zu einem im Golf von La Spezia fahrenden Schlepper die erste Funkübertragung über See. Marconi legte den Grundstein für Rundfunk, Fernsehen und Funkverbindungen. 1895 gelang ihm die Erfindung einer geerdeten Sendeantenne, damit konnte er zum ersten Mal Funksignale über mehrere hundert Meter übertragen. Er baute seine Geräte für immer größere Distanzen aus, 1901 gelang es ihm, ein Signal aus 3.540 km Entfernung über den Atlantik zu empfangen. 1896 ging er nach England, wo er die "Marconi Whireless Telegraph Trading Signal Co." gründete. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Physik.

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14. August 1901 - der erste Flug mit Hilfe von Motorkraft

In den USA gelingt den Gebrüdern Whitehead am der erste Flug mit Hilfe von Motorkraft.

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9. September 1908 - erster Flug über eine Stunde

Der amerikanische Flugpionier Orville Wright (1871-1948) hält sich bei einer Vorführung vor der US-Armee in der Nähe von Washington als erster Mensch mehr als eine Stunde mit einer Flugmaschine in der Luft. Eine Woche später wird Wright bei einem Absturz schwer verletzt.

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28. September 1924 - erster Flug um die Erde

Nach 176 Tagen (Start am 6. April) hatten, die US-Amerikanern Lowell H. Smith und Erik H. Nelso, in 57 Etappen 42.398 Kilometer zurückgelegt und trafen wieder am Ausgangsort Seattle ein. Vor den beiden Amerikanern hatten fünf andere Nationen die Weltumrundung versucht, sie alle mussten aber früher oder später aufgeben. Flugtüchtige Flugzeuge gab es damals bereits seit rund 20 Jahren. Ihre Einsatzmöglichkeiten hatten sie bereits im Ersten Weltkrieg gezeigt. Nun ging es darum, ihre Eignung auch als Transportmittel zum Beispiel für den Personenverkehr zu beweisen und damit die Rolle der Flugzeugtechnik in der Zukunft zu zeigen.

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22. Oktober 1909 - erste Frau im Alleinflug

Die Französin Elise de Laroche führte am als erste Frau einen Alleinflug durch. In ihrem Flugzeug, einem Voisine Doppeldecker, legte sie eine Strecke von 300 Metern zurück. Als erste deutsche Frau legte Melli Beese 1911 die Pilotenprüfung ab. Bereits im Herbst 1911 stellte sie bei einem Wettbewerb mit 825 Metern Höhe und zweieinhalb Stunden in der Luft einen Höhen- und Dauerflug- Weltrekord auf. Die Ära der Pionierinnen der Luftfahrt hatte mit den Ballon Flügen begonnen. Während des zweiten Weltkrieges flogen vor allem russische und amerikanische Frauen Militäreinsätze, die kaum Würdigung erfuhren.       W

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10. Juli 1962 - erste Fernsehübertragung per Satelit

Die USA starteten den 88 cm großen Nachrichtensatelliten Telstar-I mit dessen Hilfe wenig später die erste Fernseh- Direktübertragung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa gelang.

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1908 - erster Rundflug über 1 km

13. Januar - 1908 Der französische Flugzeugpionier und Konstrukteur Henri Farman (1874-1958) flog erstmals einen vollständigen Kilometerkreis in einem voll steuerbaren Flugzeug. Zur Steuerung setzte er als erster das Querruder ein, das für die Seitenstabilität notwendig ist. 1909 erzielte er Weltrekorde in Flugdauer und Geschwindigkeit. Zusammen mit seinem Bruder Maurice baute Henri Farman das erste europäische Doppeldeckerflugzeug, mit dem die Brüder ab 1912 in Serie gingen. Auch das erste Langstrecken-Passagierflugzeug "Goliath" stammte aus der Produktion der Brüder Farman: Am 8.2.1919 kam es zum Jungfernflug auf der Strecke Paris - London.    W 

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13. März 1931 - erster Start einer Feststoffrakete

Den Deutschen Reinhold Tiling und Karl Poggensee gelang bei Berlin der erste Start einer Feststoffrakete. Die Rakete flog elf Sekunden und erreichte eine Höhe von 1800 Metern. In den folgenden Wochen wurden weitere Raketenstarts unternommen

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17. Februar 1931 - erste Liveübertragung

Die Übertragung eines Baseballspiels der Waseda Universität in Tokio am 17.2.1931 war die erste Liveübertragung eines Sportereignisses. Allerdings wird das Ereignis nur ins elektronische Labor der Hochschule übertragen. Fünf Jahre später wurden die Olympischen Spiele in Berlin mit Fernsehkameras übertragen.

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14. August 1893 - die erste Führerscheinprüfung

In Paris wird die erste Fahrprüfung der Welt für Fahrzeuge eingeführt. Die mindestens 21 Jahre alten Kandidaten müssen Fahrkenntnisse, die Fähigkeit zu Reparaturen und Kenntnisse der Bauteile des Fahrzeuges nachweisen. Anlass dazu war eine Anordnung der Polizei in Paris. Die Prüfungen wurden damals vom Bergbauamt abgenommen, dem Inspektorat für Dampfmotoren. Den Dampfmotoren wurden alle Fahrzeuge mit selbstständigem Antrieb zugeordnet. Am 10. März 1899 wurde der Führerschein in ganz Frankreich eingeführt.

3. Mai 1888 - Mit dem Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen wird ein deutschlandweit geltender Führerschein eingeführt. In dieser ersten Reichs-Straßenverkehrsordnung (heute StVO) wurden die Verkehrsregeln definiert und die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge auf 15 km/h begrenzt. Dieses Gesetz war auch die Geburtsstunde des Führerscheins, der noch heute auf diesen Regelungen basiert; es löste die vorangegangene Ausweis-Flut ab und legte die einzelnen Fahrerlaubnis-Klassen sowie die notwendige Ausbildungsdauer und die Prüfungsvorschriften dafür fest. Das erste Auto durfte – wie zuvor die Pferdefuhrwerke – von 1886 bis 1888 ohne Erlaubnis bewegt werden. Die erste bekannte Fahrerlaubnis erhielt 1888 Carl Benz in Form einer nur in Mannheim und Umgebung gültigen Berechtigung zur Durchführung von Versuchsfahrten mit einem Patentmotorwagen. In der Anfangszeit, als die Zahl der Verkehrsteilnehmer und -regeln noch übersichtlich war, glich der Unterricht einer Einführung in die Mechanik. So fertigte auch der Hersteller das Dokument aus.       W  

Angehörige regierender Fürstenhäuser waren jedoch von der Führerscheinpflicht ausgenommen.

Als letztes Land in Europa führte Belgien am 1. August 1956 Fahrerlaubnisprüfungen ein. Bis dahin war dort keine Fahrerlaubnis erforderlich.

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10. Juni 1968 - erste Fussball - Europameisterschaft

In der erstmals nach heutigem Muster stattfindenden Fussball-Europameisterschaft gewann Italien in Rom den Titel. Das Wiederholungsspiel gegen Jugoslawien konnte Italien mit 2:0 mit den Treffern von Riva und Anastasi für sich entscheiden, nachdem das 1:1 Unentschieden in ersten Endspiel eine Wiederholung nötig machte. Die deutsche Nationalmannschaft unter Helmut Schön schaffte es mit einem 0:0 gegen Albanien nicht über die Gruppenspiele hinaus. Bei der folgenden Europameisterschaft 1972 in Belgien jedoch wurde die deutsche Nationalelf mit einem 3:0 Sieg gegen die Sowjetunion zum ersten Mal Europameister.

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1901 - der erste Friedensnobelpreis verliehen

Als Konsequenz aus seinen Erfahrungen als Augenzeuge der Schlacht von Solferino, bei der 1859 fast 40.000 Menschen ums Leben kamen, organisierte Henri Dunant Hilfe für die österreichischen und französischen Verwundeten. In seinem Werk "Un Souvenir de Solferino" schlug er 1862 die internationale Gründung von freiwilligen Hilfsorganisationen zur Betreuung von Verletzten ohne Rücksicht auf deren Religion oder Herkunft vor. Zwei Jahre später rief Dunant das Rote Kreuz ins Leben. 1901 wurde dem inzwischen aufgrund seines persönlichen Engagements für humanitären Belange in Armut geratenen Dunant gemeinsam mit Frédéric Passy der erste Friedensnobelpreis verliehen.

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6.-12. September 1982 - erste Frau überspringt 2,02 Meter

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Athen übersprang die Hochspringerin Ulrike Meyfarth als erste Frau der Welt die Höhe von 2,02 Metern. Im Folgejahr konnte sie ihre Bestmarke noch um einen Zentimeter übertreffen. 1972 hatte die 16-jährige Meyfarth als jüngste Einzelsiegerin bei den Olympischen Spielen von München sensationell die Goldmedaille errungen und gleichzeitig mit 1,92 Metern den Weltrekord eingestellt. Zwölf Jahre nach ihrem ersten internationalen Triumph konnte die Hochspringerin ihren Olympiasieg wiederholen. Mit 2,02 Metern stellte sie 1984 in Los Angeles einen neuen Olympiarekord auf - diesmal als älteste Frau, die bis dahin die Hochsprungdisziplin gewinnen konnte.

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16. 6. 1963 - erste Frau im Weltraum

Die Russische Kosmonautin Valentina Vladimirovna Tershkova flog als erste Frau in den Weltraum. Sie startete mit dem Raumschiff Vostok 6 zu einem 71stündigen Flug, bei dem sie die Erde 48mal umkreiste. Die Textilarbeiterin und Amateur Fallschirmspringerin wurde mit drei anderen Frauen für ein spezielles "Frauen im Weltraum-Programm" ausgewählt. In der sowjetischen Luftwaffe erhielten sie eine Kampfausbildung. Am Ende ihrer Mission erhielt Tershkova die Auszeichnung "Held der Sowjetunion". Sie flog nie wieder ins All, wurde aber zu einer Sprecherin der Sowjetunion. In dieser Funktion bekam sie die "Goldmedaille für den Frieden" der Vereinten Nation. 1963 heiratete Tereshkova den Kosmonaten Andrian Nikolayev.

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27. Juni 1693 - das erste Frauenmagazin der Welt

Unter dem Titel "The Ladies' Mercury" erscheint die erste Frauenzeitschrift der Welt in London. Wenige Wochen später erleidet die vom Buchhändler John Dunton initiierte Zeitschrift ihr Aus. Das von dem Buchhändler John Dunton herausgegebene Blatt enthielt bereits eine Kummerspalte, eine heute noch vielfach in vergleichbaren Publikationen gepflegte Einrichtung. Die Zeitschrift stellte ihr Erscheinen noch im selben Jahr ein. 1725 erschien in Leipzig eine der ersten deutschen Frauenzeitschriften, die von Johann Christoph Gottsched (1700–1766) und seiner Ehefrau Louise Adelgunde (1713–1762) gegründete Zeitschrift „Die vernünftigen Tadlerinnen” (in der Tradition der englischen Moralischen Wochenschriften). Der Begriff „Zeitschrift” wird jedoch erst 1751 gesichert verwendet; vorher sprach man von einem Journal, Magazin oder einer Monatsschrift.       W    Bild: Public Domain

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3. Juli 1928 - zum ersten Mal Farbfernsehen übertragen

In London wurde in den Baird Studios zum ersten Mal Farbfernsehen übertragen. Die Bilder zeigten bunte Tücher, einen Polizeihelm und einen Mann, der seine Zunge herausstreckte. Der Schotte John Logie Baird war einer der innovativsten Köpfe der Pionierzeit des Fernsehens. Seine Entwicklungen beeinflußten alle maßgeblichen bereiche der neuen Kommunikations-technologie. Er war es, der am 26. Januar 1926 Mitgliedern der Royal Institution in seiner Wohnung im Londoner Rotlichtbezirk die ersten durch Radiowellen übertragenen Bilder überhaupt vorführte und damit der entscheidene Geburtshelfer der Fernsehtechnologie war.

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10. Juni 1907 - erste Farbphotographien

Der französische Chemiker Louis Jean Lumière (1864-1948) stellt die ersten Farbphotographien vor.  

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23. November 1924 - 1. Heimspiel der dt. Nationalmannschft

Die deutsche Fußballnationalmannschaft spielt in Duisburg ihr erstes Spiel auf deutschem Boden gegen Italien. Die Italiener gewinnen 1:0

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1973  - Der erste Film der mehr als 100 Mio Dollar einspielte

Der Exorzist ist ein US-amerikanischer Horrorfilm. Er basiert auf dem Roman Der Exorzist von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Der Exorzist zählt zu den größten Filmerfolgen der frühen 1970er Jahre und löste weltweit Diskussionen aus.

 

1910 - internationales Flugzeugführerpatent „Deutschland Nr.1“.

1. Februar - August Euler erhält die erste amtlich vorgeschriebene, international gültige Pilotenprüfung mit dem Flugzeugführerpatent „Deutschland Nr.1“.

1908 gründete Euler die "Euler-Flugmaschinenwerke" als erste deutsche Fabrik für Motorflugzeuge bei Darmstadt, erwarb die Lizenz für den Nachbau eines französischen Flugzeugtyps (Voisin-Doppeldecker).

Auf dem Truppenübungsplatz Griesheim bei Darmstadt führte August Euler 1908 erste Flugversuche durch und pachtete ein Teil des Geländes um dort seine Flugzeugfabrik aufzubauen und eine Flugschule einzurichten. Damit wurde erstmals in Deutschland ein Gelände zum Zwecke eines geregelten Flugbetriebes angepachtet und damit der "Erste Flugplatz Deutschlands" gegründet.

Auf Eulers Initiative kam auch am 10. Juni 1912 "der erste amtliche Postflug" zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt zustande.

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25. Juli 1909 - der erste Überflug des Ärmelkanals

Am 25. Juli 1909 überquert der Franzose Louis Blériot als erster Mensch fliegend den 33 Kilometer breiten Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien. Mit seinem selbstgebauten Flugzeug "Blériot XI" braucht er für die Strecke von Calais bis Dover 37 Minuten und 20 Sekunden, bei einer durchschnittlichen Flughöhe von 100 Metern. Blériot konnte damit den von der englischen Zeitung Daily Mail für die erste Kanalüberquerung ausgelobten Geldpreis von 1.000 Englischen Pfund, heute umgerechnet etwa 100.000 Euro, entgegennehmen. Dies war letztendlich die Lösung seiner finanziellen Probleme, da er praktisch sein ganzes Vermögen und auch das seiner Frau in seine Konstruktionen investiert hatte. Dieser historische Flug leitete einen wahren Flugzeugboom ein. Über hundert Bestellungen für den Typ XI gingen unmittelbar nach dem Flug ein, hergestellt wurden letztlich insgesamt etwa 800 Stück. Blériot wurde somit zum ersten kommerziellen Flugzeughersteller.

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1909 - erste Fluggesellschaft der Welt

In Frankfurt/Main wurde die erste Fluggesellschaft der Welt gegründet, die "Deutsche Luftschifffahrt Aktiengesellschaft" (DELAG). 1910 nahm die Gesellschaft erstmals den Passagierflugverkehr von Frankfurt nach Baden-Baden und nach Düsseldorf auf. Bis 1914 wurden auf 1.588 Flügen insgesamt 34.028 Personen ohne Unfälle befördert. Bereits vor Beginn des 1. Weltkrieges kaufte das Militär die meisten Zeppeline auf. Sie wurden vor allem gegen England eingesetzt, blieben aber weit hinter den Erwartungen zurück, da sie den Jagdflugzeugen eine zu große Angriffsfläche boten.

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1909 - erste Filmzensur

In New York wurde die weltweit erste Filmzensur eingeführt. Nur wenige Jahre nach der Erfindung des Mediums zahlten jetzt Regisseure für jeweils 300 Meter begutachtetes Material 3,50 Dollar. Zur "Wahrung der öffentlichen Sittlichkeit" begutachtete fortan eine Komission jeden Film. Beanstandete Szenen mussten herausgeschnitten werden, ansonsten erhielt der Film ein nationales Aufführungsverbot. In der Argumentation gegen das immer populärer werdende Medium "Film" wurde die Zensur ins Leben gerufen, um dem Zerstreuungsangebot und der Bedienung der Schaulust Einhalt zu gebieten. Beides führe angeblich zu Realitätsverlust. Die im Film vermutete Gefahr der Verführung des Publikums, z.B. zur Vernachlässigung der eigenen politischen Interessen, der Flucht in Illusionswelten und der "Geistesverpöbelung" veranlasste schließlich die Schaffung der Zensur.

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1949 - Fußgängerüberweg - München

Der Zebrastreifen taucht in internationalen Vereinbarungen erstmals in dem am 19. September 1949 in Genf unterzeichneten Protokoll über Straßenverkehrszeichen auf. In der Stadt München werden am 8. Juli 1952 die ersten zwölf Zebrastreifen Deutschlands angelegt. In die westdeutsche Straßenverkehrsordnung wurde der Fußgängerüberweg zum 24. August 1953 aufgenommen. Der Vorrang für Fußgänger auf Zebrastreifen wurde erst zum 1. Juni 1964 eingeführt. Danach wurden allerdings viele Fußgängerüberwege beseitigt, um den Verkehrsfluß aufrechtzuerhalten, wie es in einem Fachartikel von 1967 hieß. Auch im römischen Reich gab es schon "Fußgängerüberwege" die meist aus Steinplatten bestanden die dem Tritt für Fußgänger dienten. Sie hatten große Lücken, die so breit waren, dass die Räder eines Wagens problemlos hindurchfahren konnten.

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20. Oktober 1968 bzw 1958- Fosbury-Flop - Mexiko

Bei den Olympischen Sommerspielen in Mexiko-Stadt gewinnt der US-Amerikaner Richard „Dick“ Fosbury mit einer revolutionären Sprungtechnik, dem später nach ihm benannten Fosbury-Flop, die Goldmedaille im Hochsprung-Wettbewerb mit übersprungenen 2,24 m. Die derzeit praktizierte Methode wurde von dem Amerikaner Dick Fosbury entwickelt, mit der dieser 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt Gold gewann. Schon zehn Jahre davor, allerdings, war es Fritz Pingl, der diese Sprungart bei den österreich.
Leichtathletik-Meisterschaften zum ersten Mal vorstellte. Sie fand allerdings keine internationale Aufmerksamkeit, da Fritz Pingl nie an internationalen Meisterschaften teilnahm. Der Springer läuft beim Anlauf eine Kurve, dreht auf den letzten Schritten den Rumpf und überquert die Latte rücklings. Beim Fosbury-Flop (auch nur Flop genannt) kann theoretisch der Schwerpunkt des Athleten bis 9 Zentimeter unter der Latte durchgehen, da der Athlet seinen Körper geeignet um die Latte herumschmiegt (praktisch nachgewiesen wurde ein Wert von 3 Zentimetern). Dadurch kann bei gleicher Sprungkraft die Latte höher gelegt werden. Beim Flop unterscheidet man zwischen dem Speedflop, bei dem der Springer aus einer hohen Anlaufgeschwindigkeit springt, und dem Powerflop, bei dem der Springer seine Kraft größtenteils aus dem Absprung nimmt. Beide Techniken kommen selten einzeln vor. Meistens kann man Mischformen beobachten. Mit dem Flop wurde Ulrike Meyfarth 1972 im Alter von 16 Jahren Überraschungs-Olympiasiegerin. Endgültig setzte sich der Flop-Stil erst nach 1980 bei allen führenden Springern durch.

 

22. März 1935 - regelmäßige Fernsehübertragung

In Deutschland werden erstmals regelmäßige Fernsehsendungen ausgestrahlt. Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky eröffnet die Ausstrahlung des Senders "Paul Nipkow". Der Sender bestand von 1934 bis 1944 und war nach Paul Nipkow, dem Erfinder der Nipkow-Scheibe benannt. Dreimal in der Woche wurden je anderthalb Stunden Programm mit Filmen und Wochenschau-Ausschnitten gesendet. Sie waren in 200 öffentlichen Fernsehstuben in verschiedenen Teilen von Berlin zu sehen. Eugen Hadamovsky eröffnete den Betrieb des Senders mit den Worten: „… in dieser Stunde wird der Rundfunk berufen, die größte und heiligste Mission zu erfüllen: nun das Bild des Führers unverlöschlich in alle deutsche Herzen zu pflanzen …“      
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   Bild: Eckhard Etzold.

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1976 - der erste weibliche Linienflugkapitän der Welt - Rita Maiburg

Rita Maiburg, begann mit der Fliegerei 1967 im Segelfliegerverein Vorgebirge e.V. Im Jahr 1969 machte sie die Privatpilotenlizenz an der Luftfahrerschule Nordrhein-Westfalen in Bonn-Hangelar. Anfang der 1970er Jahre arbeitete sie als Copilotin und Bürofachkraft in München. 1972 verlor sie diese Stelle. Nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit, strengte einen Prozess gegen die Bundesrepublik Deutschland und die Lufthansa an, weil sich letztere zu diesem Zeitpunkt weigerte, Frauen als Piloten anzustellen oder gar auszubilden. Rita Maiburg verlor zwar den Prozess, wurde durch ihn jedoch so bekannt, dass eine regionale Fluggesellschaft, die DLT das "Risiko" einging und sie als Pilotin einstellte. 1976 wurde sie zum weltweit ersten und (damals) einzigen weiblichen Flugkapitän im regulären Liniendienst befördert. Neben ihr gab es nur zwei andere Flugkapitäninnen: die Bulgarin Maria Atanasova (Frachtflugzeug) und die Britin Yvonne Sintes (Charterflugzeug). Maiburgs Arbeitgeberin, die DLT, verschwieg den Passagieren, dass eine Frau am Steuerknüppel saß - die Ansage beim Start lautete jeweils "im Namen von Flugkapitän Maiburg begrüße ich sie..." und wurde von der Stewardess gemacht. Am Abend des 2. September 1977 auf dem Weg zum Flughafen stieß Rita Maiburg in ihrem Auto frontal mit einem Milchtankwagen zusammen. Eine Woche später erlag sie ihren schweren Verletzungen und starb im Alter von 25 Jahren an einer Lungenembolie.         W

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26. Februar 1852 - erstmals der Befehl: "Frauen und Kinder zuerst"

Der Truppentransporter Birkenhead der Royal Navy sinkt vor Südafrika. Bei der Katastrophe wird statt des bisher gebräuchlichen Rufes "Jeder für sich!" erstmals der Ruf "Frauen und Kinder zuerst!" verwendet. Die Birkenhead war ein Truppentransporter der Royal Navy und wurde 1845 ursprünglich als Fregatte in Birkenhead in Nordwestengland gebaut. Am 7. Februar 1852 stach sie im irischen Queenstown in See. An Bord waren schätzungsweise: 130 Mann Besatzung - 479 Soldaten und Unteroffiziere, - 12 Offiziere, - 3 Ärzte, - 25 Frauen und 31 Kinder. Mitte Februar traf sie in Kapstadt ein. Nachdem Kranke an Land gebracht sowie frisches Wasser, Proviant und Pferde an Bord genommen waren, setzte sie ihre Reise am 25. Februar bei gutem Wetter nach Port Elizabeth fort. Nach weniger als 160 Seemeilen und mit einer Geschwindigkeit von 8 kn zeigte die Lotleine am 26. Februar, um 01:50 Uhr, auf der Höhe von Danger Point (bei Gansbaai) eine Tiefe von nur 22 Metern an. In seiner Überraschung befahl der Wachoffizier, das Lot noch einmal auszuwerfen, doch in diesem Moment lief das Schiff bereits auf einen in der Seekarte nicht eingezeichneten Felsen. Die einströmenden Wassermassen fluteten die unteren Truppendecks, wobei Hunderte von Soldaten im Schlaf ertranken. Mit bemerkenswerter Disziplin nahmen die übrigen Männer trotzdem an Deck Aufstellung und bewahrten die Ruhe, während die Rettungsboote zu Wasser gelassen wurden. Es gab lediglich acht Boote – was nicht annähernd für alle Personen an Bord ausreichte. Von diesen konnte man nur drei absetzen. Das Vierte wurde vom umstürzenden Schornstein zerschlagen. 25 Minuten nach dem Unfall, um 02:20 Uhr, brach die Birkenhead auseinander und sank. Insgesamt überlebten laut Liste nur 193 von 643 Menschen. Der sehr bekannte Rettungsbefehl "Frauen und Kinder zuerst!", der auch als Birkenhead-Regel (Birkenhead Drill) bezeichnet wird, rührt daher, dass die Frauen und Kinder unter den Passagieren an Bord zuerst in die geringe Anzahl vorhandener Boote geschickt wurden. Lieutenant Colonel Alexander Seton, der dieses Kommando ausgab und damit das bis zu diesem Zeitpunkt übliche Jeder für sich! ersetzte, kam – wie auch sein Kapitän – ebenfalls zu Tode. Alle Frauen und Kinder überlebten hingegen. Queen Victoria gab später den Auftrag zum Bau eines Denkmals im Londoner Royal Hospital Chelsea, um die Tapferkeit und Disziplin der 445 umgekommenen Männer zu würdigen.         W    

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27. Juli 1769 - 1. urkundlich belegtes Feuerwerk in Europa

In London wird das erste urkundlich belegte Feuerwerk abgefeuert. Die ersten Feuerwerke überhaupt gab es wahrscheinlich im China während der Song-Dynastie, die sich jedoch nicht durch einen Licht-, sondern durch einen Knalleffekt auszeichneten. Im späten 14. Jahrhundert entwickelte sich in Italien (erste Nennung in Vicenza, 1379), aus dem Gebrauch des Schwarzpulvers, eine eigenständige Feuerwerkskunst, die sich dann in ganz Europa verbreitete. Feuerwerke dienten in Europa seit der frühen Neuzeit der höfischen Repräsentation und wurden im Barock zu einer eigenen Art von Veranstaltung weiterentwickelt. Hierbei stand immer der politische, repräsentative Charakter im Vordergrund.      W     Bild: Semnoz

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1851 - Frauenhosen - Amelia Jenks Bloomer

Amelia Bloomers Name ist seit 1851 mit den Bemühungen um eine Reform der Kleidung verbunden, die Frauen mehr Bewegungsfreiheit und dadurch mehr Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen, politischen und Arbeitsleben geben sollte. Dazu gehörte die Abschaffung des Korsetts, ein auf Knielänge verkürzter Rock und eine unter dem Rock getragene, knöchellange Pluderhose. 1851 stellte sie erstmals öffentlich einen entsprechenden Anzug vor, der nach ihr Bloomer-Kostüm genannt wurde, obwohl sie selbst immer wieder betonte, dass die eigentliche Erfinderin Elizabeth Smith Miller war. Diese ersten Frauenhosen stießen bei Frauenrechtlerinnen auf reges Interesse, wurden von der breiten Öffentlichkeit aber nicht akzeptiert, sondern riefen Hohn und Spott hervor. Knapp zehn Jahre später resignierte Bloomer und erklärte ihren Reformversuch für gescheitert.         W    

 

27. Oktober 1962 - erste Frau schwimmt 100m Freistil unter 1 Minute

Die Australierin Dawn Fraser schwimmt die 100 m Freistil in 59,9 Sekunden und wird damit die erste Frau, die die Schwelle von einer Minute unterbietet. Fraser gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Sportlerinnen Australiens und dominierte ab Mitte der 1950er-Jahre die kurzen Freistildistanzen. Sie stellte zu ihrer aktiven Zeit 39 Schwimmweltrekorde (27 im Einzel und zwölf mit der Staffel) auf,unter anderem verbesserte sie zwischen 1956 und 1964 elfmal den Weltrekord über 100 m Freistil.        W    

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29. September 1874 - erstes Fußballspiel in Deutschland

Das erste Fußballspiel in Deutschland wird von Schülern des Gymnasiums Martino-Katharineum in Braunschweig unter der Leitung von Konrad Koch und August Hermann auf dem Gelände des „Kleinen Exerzierplatzes“ ausgetragen. Mit diesem Spiel schlägt die Geburtsstunde des Fußballs auf dem europäischen Festland. Der Fußballsport kam 1873 zehn Jahre nach der Gründung der FA (The Football Association) von den britischen Inseln nach Deutschland und wurde zunächst hauptsächlich von Gymnasiasten gespielt. Sport zu treiben war damals ein Privileg der feinen Leute, und unter Sportausübung wurde in den Turn- und Sportvereinen in erster Linie Turnübungen in Gruppen verstanden, die Harmonie und Disziplin zum Ziel hatten. Der Wettkampfsport Fußball, bei dem auch die individuelle Leistung eines Sportlers im Vordergrund steht, stand in krassem Gegensatz zu diesen Idealen, er wurde als „Lümmelei“ oder „Englische Krankheit“ bezeichnet und seine Ausübung in den Vereinen zunächst fast überall verboten. Konrad Koch, einem fortschrittlichen Lehrer des Gymnasiums Martino-Katharineum in Braunschweig gelang es als erstem, die dem Fußball entgegengebrachten Vorbehalte auszuräumen. Überwiegend wird ein von Schülern des Martino-Katharineums im Herbst 1874 ausgetragenes Fußballspiel unter der Leitung Kochs und seines Kollegen August Hermann, der seinem Kollegen Koch den ersten Ball von den englischen Inseln nach Braunschweig mitbrachte, als erstes seiner Art auf deutschem Boden angesehen. 1875 legte Koch das erste Fußball-Regelwerk für dieses in Deutschland neue Spiel vor und gründete noch im selben Jahr an seiner Schule den ersten Fußballverein Deutschlands. Das Regelwerk orientierte sich jedoch noch bis 1893 an der heute als Rugby bekannten Variante.

Nach anderen Quellen fand das erste Fußballspiel auf deutschem Boden allerdings schon im April 1874 in Dresden statt. Dort hatten nach einem Bericht der Leipziger Zeitung vom April 1874 Engländer den ersten Fussballclub Deutschlands: den Dresden English Football Club gegründet. Man traf sich dort regelmäßig an den Samstagen vor dem Eingang des Großen Gartens ganz in der Nähe des heutigen Glücksgas-Stadions und veranstaltete das für die meisten Zuschauer damals fremdartig wirkende Spiel.       W   

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5. April 1908 - erstes Länderspiel der deutschen Fußball Nationalmannschaft

Das erste offizielle Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft findet statt. Gegen die Nationalmannschaft der Schweiz gab es eine 3:5-Niederlage in Basel. In den Anfangsjahren war die deutsche Nationalmannschaft wenig erfolgreich. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 trug die DFB-Auswahl dreißig Spiele aus, von denen lediglich sechs gewonnen wurden. Eines dieser sechs gewonnenen Spiele fand während der Olympischen Spiele 1912 in Stockholm statt – Deutschland gewann am 1. Juli 1912 gegen Russland mit 16:0. Dies ist bis heute der höchste Sieg der deutschen Fußball-Auswahlmannschaft. Gottfried Fuchs erzielte in diesem Spiel insgesamt zehn Tore – dieser Weltrekord hielt bis zum Jahr 2001. Das erste Länderspiel nach dem Krieg am 27. Juni 1920 in Zürich gegen die Schweiz ging mit 1:4 verloren. Auch in der Folgezeit der 1920er-Jahren verlor die deutsche Nationalmannschaft öfter als sie gewann. Doch in den deutschen Klubs wurde bereits ausgezeichneter Fußball gespielt. Ein deutlicher Schwerpunkt in dieser Zeit war Franken, denn von 1920 an bestimmten der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Fürth beinahe zehn Jahre lang den deutschen Spitzenfußball. Weitere erfolgreiche Vereine dieser Epoche waren Hertha BSC und der Hamburger SV, die ebenfalls mehrere Meisterschaften und Finalteilnahmen erreichten.

 

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30. November 1676  - Erste Feuerversicherung der Welt

Rat und Bürgerschaft der Stadt Hamburg gründeten mit der Hamburger Feuerkasse das erste Versicherungsunternehmen der Welt. Der Abschluss des ersten Hamburger „Feuer-Kontrakts“ erfolgte aus einer Interessengemeinschaft von Brauereibetrieben im Jahre 1591. Die angeschlossenen Brauereien zahlten in einen Topf ein, um die Brauereien wieder aufbauen zu können, die durch ein Feuer einen Schaden erlitten. Abgebrannten Brauereien konnte so eine weitere Existenz ermöglicht werden. Vorher war ein Brand eine Bankrott-Erklärung an den jeweiligen Betrieb. 1676 wurde dann die Hamburger Feuerkasse gegründet. Die in der Stadt bestehenden Feuerkontrakte wurden zusammengefasst durch die am 30. November des Jahres verabschiedete „Puncta der General Feur-Ordnungs-Cassa“. Der Versicherungsbereich befand sich innerhalb der Ringmauern der Stadt. Der Eintritt war freigestellt, der Austritt aber genehmigungspflichtig. Die Gebäude wurden nach ihrem tatsächlichen Wert (Verkehrswert) versichert. Die maximale Versicherungssumme betrug 15.000,- Mark mit „einem quart“ Selbstbeteiligung. Es wurden feste Beiträge (ordentliche Zulage) verlangt und eine unbegrenzte Nachschusspflicht (außerordentliche Zulage). Es galt eine Wiederaufbauklausel, nach der das Gebäude wieder errichtet werden musste. Das Geld durfte für nichts anderes benutzt werden.          W     Bild: Public Domain

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1901 - erster Flug in über 10.000 m Höhe - Berson & Süring

Die deutschen Meteorologen Arthur Berson und Reinhard Süring erreichen im Gasballon Preussen die Weltrekordhöhe von 10.800 Metern. Ihre Temperaturmessungen ebnen den Weg zur Entdeckung der Stratosphäre im Jahre 1902. Der Ballon wurde von der Continental Caoutchouk und Guttapercha-Compagnie in Hannover für 20.000 Mark aus gummiertem Stoff gefertigt. Er hatte ein Fassungsvermögen von 8.400 Kubikmetern, was einem Durchmesser von mehr als 25 Metern entspricht. Damit war er der größte bis dahin in Deutschland gebaute Ballon. Um 10:50 Uhr hob der Ballon mit einer Vertikalgeschwindigkeit von 1,5 m/s ab und stieg, bis er in einer Höhe von 4.500 Metern prall gefüllt war. Anschließend begannen die Ballonfahrer mit dem Abwurf von Ballast. Als Süring trotz Sauerstoffatmung ohnmächtig wurde, betätigte Berson mehrmals das Ventil, um ein weiteres Steigen des Ballons zu verhindern. Bevor er selbst ohnmächtig wurde, konnte er eine Höhe von 10.500 Metern bestimmen. Nach ihrem Erwachen landeten die Ballonfahrer sicher bei Briesen in der Nähe von Cottbus. Obwohl der Preussen nicht bis in die Stratosphäre vorgedrungen war, führte die gute Übereinstimmung der abgelesenen Temperaturen mit den aufgezeichneten eines gleichzeitig durch Aßmann gestarteten Wetterballons letztlich zur Entdeckung der Stratosphäre.       W   

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3. November 1959 - erster deutscher Fernsehwerbespot

In Deutschland wir im Bayerischen Rundfunk erstmals Werbung gezeigt. In der Sendung Zwischen halb und acht wurde ein 55 Sekunden dauernder Werbespot für das Waschmittel Persil mit Liesl Karlstadt und Beppo Brem ausgestrahlt. Es folgte am 4. Dezember 1956 der SFB. Am 2. September 1958 wurde die „Westdeutsches Werbefernsehen GmbH (WWF)“ als 100 %ige Tochtergesellschaft des WDR mit dem Ziel der Vermarktung von Werbezeiten im Vorabendprogramm gegründet. Die Aufbauphase des öffentlichen Fernsehens sollte in Deutschland möglichst ohne Gebührenerhöhungen stattfinden, so dass ausdrücklich bei der Gründung des ZDF im Juni 1961 die Fernsehwerbung als zweite Ertragsquelle vorgesehen war. Das ZDF begann an seinem zweiten Sendetag, dem 2. April 1963, mit Fernsehwerbung.          W    

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14. Oktober 1878 - erstes Fußballspiel unter Flutlicht

Im englischen Sheffield wird das erste Fußballmatch unter Flutlicht gespielt. Vier Bogenlampen der Firma Siemens sorgen für die Beleuchtung auf dem Spielfeld des FC Sheffield.John Tasker tauchte das Spielfeld mit vier Bogenlampen aus Leuchttürmen und zwei transportablen dampfbetriebenen Generatoren in helles Licht mit insgesamt 8.000 Kerzenstärken. Als nicht-elektrische Alternative gab es das 1888 von Messrs. A. C. Wells & Co. in Manchester eingeführte „Wells Light“, ein Petroleumbrenner ähnlich einer Lötlampe mit bis zu 2.000 oder 3.000 Kerzenstärken, die auch in Industrie und Baugewerbe eingesetzt wurden. Beide Methoden wurden als unsicher angesehen, und so verbannte die Football League diese Einrichtungen zu Beginn ihrer ersten Saison 1888/89. Das nächste Spiel der Football League unter Flutlicht fand erst wieder am 22. Februar 1956 im Fratton Park statt. Außerhalb der Liga fanden schon ab Anfang der 1950er Jahre Spiele unter Flutlicht statt.         W    

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