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P Pockenimpfung Postleitzahlen Passagierlinienflug Photokina Persil Plastikverpackung
Schiff durch den Panamakanal PauschalreiseEinsatz von Panzern Partnervermittlung
  PolizeiPolizistinPhonographPilsener BierParkscheibe

 

1796 - die erste Pockenimpfung

Der britische Landarzt Edward Jenner führte an einem achtjährigen Jungen 1796 die erste Impfung mit dem Kuhpockenvirus durch. Sechs Wochen nach Ausbruch der Krankheit impfte er seinen Patienten mit lebensgefährlichen Pockenpusteln. Der Junge zeigte keine Reaktion. Jenner hatte beobachtet, dass Melkerinnen, die an den harmlosen Kuhpocken erkrankt waren, gegen die meist tödliche Pockenkrankheit (Blattern) immun waren. Nachdem er seine Methode bei mehreren Patienten erfolgreich angewandt hatte, veröffentlichte Jenner 1798 seine Schrift "Untersuchung über die Ursachen und Wirkungen der Kuhpocken", in der er zum ersten Mal den Begriff "Virus" gebrauchte. Die Studie wurde zur Grundlage der Immunologie.

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1853 - erste Postleitzahlen

Zum ersten Mal wurde 1853 von der Postverwaltung der Thurn und Taxis mit Hilfe von Ringnummernstempeln ermöglicht, Orte aus einem Zahlencode zu erkennen. Carl Bobe gliederte 1917 Deutschland in Großräume, regionale Bereiche und örtliche Bereiche in einem Organisationsschema. Am 5. Juli 1941 wurde von der Reichspost die Einführung von "Päckchenleitgebieten" bekannt gegeben. Diese wurden durch 2-stellig, numerische PLZ gekennzeichnet, z. B. 21 für die Provinz Westfalen; unterteilt in 21a für Nordwestfalen und 21b für Südwestfalen. Allgemein verbindlich im zivilen Postverkehr eingeführt wurden die Postleitzahlen mit 32 Leitgebieten am 19. Oktober 1943 mittels einer "Anweisung für den Briefverteildienst". Das Neue 4-stellige System wurde 1961 eingeführt und ging nach dem 2. Weltkrieg von einem geeinten Deutschland aus und reservierte die Bereiche 1000 bis 1999 und 9000 bis 9999 für den Osten Deutschlands. Daher wurden Postleitzahlen aus diesem Bereich nicht zugeteilt. Lediglich die 1000 wurde von Berlin -West benutzt. Zum 1. Januar 1965 führte die Post der DDR ein eigenes vierstelliges Postleitzahlensystem ein. Dieses war gänzlich anders strukturiert und natürlich einzig und allein auf die DDR zugeschnitten. Die beiden unterschiedlichen Systeme bedingten, dass viele Postleitzahlen in Ost und West doppelt existieren, was ab 1990 die Post vor das Problem stellte, dass im nun geeinten Deutschland zwei Postleitzahlensysteme existierten. Die Post entschied sich daher für eine beiden Seiten gerecht werdende, aber auch radikale Lösung: das heutige Postleitzahlensystem mit fünfstelligen Zahlen wurde am 1. Juli 1993 eingeführt, was eine Änderung aller Postleitzahlen mit sich brachte. Mit der Einführung des neuen Systems wurde auch den Briefzentren ermöglicht, die Briefe in nur 2 Sortiergängen den Zustellern zuzuführen. Im neuen System wurden die Zustellbezirke in die Postleitzahlen integriert. Zudem konnten Großempfänger nun auch eine eigene Postleitzahl erhalten.

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1877 - Phonograph - Thomas Alva Edison

Thomas Alva Edison gelingt zum ersten Mal eine Tonaufzeichnung auf einer mit Stanniol bespannten Stahlwalze, dem sogenannten Phonograph. Der Phonograph in seiner ersten, dem Patent zugrunde liegenden Bauweise bestand aus einer mit einem Stanniolblatt bezogenen Walze und wird als „Zinnfolien-Phonograph“ (engl. Tin Foil Phonograph) bezeichnet. Vor der Walze war auf der einen Seite eine Schalldose für die Aufnahme, auf der anderen eine für die Wiedergabe angebracht. In jeder Schalldose befand sich eine dünne Membran, an der eine stumpfe Nadel befestigt war. Sprach man, während die Walze gedreht wurde, gegen die Membran, dann wurde diese durch die den Schall bildenden Schwingungen der Luft auf und ab bewegt, und die an ihr befestigte Nadel schrieb die Töne als wellenförmige Erhöhungen und Vertiefungen in die Stanniolfolie. Führte man nun die Walze wieder unter der Nadel mit der gleichen Geschwindigkeit durch, so bewegte die aufgezeichnete Tonspur über die Nadel die Membran, und die Schwingungen wurden wieder hörbar. Noch war keine Vervielfältigung, also die Erstellung einer Kopie, möglich, so dass jede Walze einzeln besprochen wurde. Der Ton wirkte blechern und flach. Eine derartige Stanniolaufnahme überlebte im Regelfall nicht mehr als 5 Abspielvorgänge.

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28. Juni 1939 - der erste Passagier - Linienflug

Vom Port Washington auf Long Island in den USA startete am 28. 6. 1939 ein Flugzeug der Marke Boeing 314 der Fluggesellschaft "Pan American" zum ersten transatlantischen Passagier-Linienflug zwischen Amerika und Europa. In 24 Stunden flog das Flugzeug mit Zwischenlandungen auf den Azoren und in Lissabon/Portugal nach Marseille in Frankreich. An Bord der Boeing 314 befanden sich 40 Passagiere. Im September 1939 wurden die Flüge wieder eingestellt, weil der Zweite Weltkrieg ausbrach.

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6.-14. Mai 1950 - die erste Photokina

Auf Initiative des Präsidenten des Fotoverbandes,  Bruno Uhl (1895-1955), findet in Köln die erste "photokina" statt.
Für die künstlerische und organisatorische Konzeption der "Bilderschauen",
die sich zu einem international bedeutenden Forum der Fotografie entwickeln,
zeichnet L. Fritz Gruber (geb. 1908) verantwortlich.

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6. Juni 1907 - Markteinführung von Persil

Die Firma Henkel bietet mittels Anzeige in der Düsseldorfer Zeitung den Haushalten erstmals das Waschmittel Persil zum Kauf an. Der Markenname, benannt nach seinen ursprünglichen Hauptbestandteilen Perborat (Natriumperborat, als Bleichmittel) und Silikat (Natriumsilikat, als Schmutzlöser), kann allerdings erst rund zehn Jahre später eingetragen werden, da Persil auch die französische Übersetzung von Petersilie ist. Das Produkt wird von Anfang an nur im Originalkarton und nicht als lose Ware verkauft. Die Forscher entwickelten ein selbsttätiges Waschmittel unter diesem neuen Markennamen. Selbsttätig heißt nicht mehr schrubben zu müssen, die chemische Zusammensetzung ermöglicht das Lösen des Schmutzes ohne mechanisches Zutun. Seitdem hat sich diese Marke zu einem einzigartigen Erfolgsprodukt entwickelt: Persil hat alle Wirren und Krisen dieses Jahrhunderts überstanden und wird heute fast überall auf der Welt verkauft. Unter der Marke wurden immer wieder kleine Neuheiten in den Markt eingeführt, wie 1987 flüssiges Waschmittel, 1994 kleine Kügelchen („Perlen“) statt Pulver, sowie 2002 flüssiges Waschmittel in selbstauflösenden Tütchen.         W     Bild: Holger.Ellgaard

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10. Mai 1963 - Plastikbecher als Verpackungsmittel

Ein neues Verpackungsmittel für Joghurt und ähnliche Speisen wurde eingeführt: Der Plastikbecher. Was zunächst wie eine eigenwillige Idee wirkte, setzte sich rasch weltweit als kostensparendes und hygienisches Konzept durch.

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7. Juni 1914 - das erste Schiff durchfährt den Panama Kanal

Nach 33 Jahren Bauzeit durchfuhr der US-Dampfer "Alliance" als erstes Schiff den Panamakanal. Der 82 Kilometer lange Kanal verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Die Idee einen Seeweg von der Karibik nach Indien zu finden, hatte bereits Columbus. Am 1. Februar 1881 hatten die ersten Bauarbeiter mit der Aushebung des Kanals nach den Plänen von Ferdinand de Lesseps begonnen. Finanzielle Schwierigkeiten und eine Fehleinschätzung der Dimensionen des Projekts verzögerten den Bau des Kanals erheblich. Nach seiner Fertigstellung stand das Gebiet um den Kanal unter militärischer Leitung der USA, bis er schließlich am 31. Dezember 1999 der Regierung Panamas übergeben wurde.

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5. Juli 1841 - die erste Pauschalreise

Der Brite Thomas Cook organisiert die erste Pauschalreise,  eine Eisenbahnreise zwischen Leicester und Loughborough. Obwohl nur 40 Kilometer weit, war dies die erste Gruppenreise der Welt. Wenig später gründet. Cook das erste Reisebüro - der Beginn des Massentourismus.

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15. September 1916 - der erste Einsatz von Panzern

Erstmals wurden in der Militärgeschichte Panzer eingesetzt. Die britischen Kettenfahrzeuge operierten während des Ersten Weltkrieges an der französischen Front. Großbritannien erhoffte sich mit dem Panzereinsatz eine Wende im Infanteriekrieg. Die geländegängigen "Tanks" sollten Breschen in die deutschen Graben- und Sperranlagen schlagen und den folgenden Infanterie- und Kavallerieeinheiten den Marsch durch die feindlichen Linien ermöglichen. Von den 32 britischen Panzern, die zwischen Courcelette und Longueval eingesetzt wurden, erreichten lediglich neun ihr Ziel.
Die noch in der Entwicklung steckende Technik forderte die achtköpfige Besatzung auf das Äußerste. Allein die Steuerung des Tanks war eine schwere Aufgabe. Mit Hilfe der Kettenbremsen den Kurs zu halten, erwies sich als übermenschliche Aufgabe, da hierzu die Kräfte mehrerer Soldaten gebraucht wurden. Als einzig gangbarer Weg zeigte sich die Entkupplung jeweils einer Kette über ein Sekundärgetriebe, um den Panzer in eine gegebene Richtung drehen zu lassen. Doch selbst das war schwierig, da die Befehle des Kommandanten nur über Klopfzeichen eines Hammers vermittelt werden konnten, denn die Motoren der Kriegsmaschine erzeugten einen Lärm, der im Innenraum jeden menschlichen Laut übertönte. Diese körperliche Schwerstarbeit im Bauch des Ungetüms war bei Temperaturen von bis zu 50 °C zu verrichten; teilweise waren die Temperaturen so hoch, dass sich die Munition entzünden konnte. Bei Beschuss konnten Splitter oder Niete im Innenraum umherfliegen; die Panzerbesatzungen waren deswegen mit schweren Lederhelmen, Kettenhemden und Gesichtsabdeckungen geschützt.

Zur ersten Panzeroffensive kam es am 20. November 1916 in der Schlacht bei Cambrai. 378 "Tanks", unterstützt von 96 Hilfspanzern und 400 Flugzeugen, überrollten deutsche Stellungen. Der Namen "Tank" wurde aus Geheimhaltungsgründen gewählt: die Waffe war brandneu und wurde als "möglichweise kriegsentscheidend" und daher als "Streng Geheim" eingestuft. Um vom ursprünglichen Thema "Panzerkampfwagen" also weitestgehend abzulenken, wurden neugierige Fragen: "an was man da gerade arbeite", schlicht mit "Arbeiten an einem Tank" (also einem Behälter für Flüssigkeiten) beantwortet.

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29.9.1650 - das erste Institut für Partnervermittlung eröffnet

In London wird von Henry Robinson das erste Institut für Partnervermittlung eröffnet. Interessierte können sich in der Agentur nicht nur über heiratswillige Personen sondern auch über ihre Mitgift informieren. Heute boomt die Branche Partnervermittlungen, manche Singles bezahlen für einen Jahresvertrag bis zu 12.000 Mark.

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29. September 1829 - Polizei - Robert Peel

Das Metropolitan Police Service wird gegründet. Nach ihrem Gründer, dem damaligen britischen Innenminister Robert Peel, heißen die Polizisten von Greater London bis heute „Bobbies“. Das Hauptquartier der Metropolitan Police befindet sich im New Scotland Yard in Westminster. Scotland Yard wird häufig auch als Metonym für den Metropolitan Police Service verwendet. Die Metropolitan Police war die erste offizielle, nicht-paramilitärische Polizeibehörde der Welt. Zu Beginn bestand die Metropolitan Police aus 1000 Polizeibeamten, deren Aufgabe es war, in einem Radius von sieben Meilen rund um Charing Cross Verbrechen zu verhindern und aufzuklären. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in London überhaupt keine Polizei. Ruhe und Ordnung wurden durch Magistraten, freiwillige Wachtmeister (constables), Nachtwächter und – wo nötig – durch das Militär aufrechterhalten. Falls das Opfer eines Verbrechens die Verfolgung des Täters wünschte, konnte er einen thief taker („Diebesjäger“) engagieren, der seinen Lebensunterhalt durch Belohnungen und Kopfgelder verdiente.       W   Bild: Canley

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1903 - erste Polizeiassistentin in Deutschland eingestellt.

ArendHenriette Arendt wurde 1903 in Stuttgart als erste Polizeiassistentin in Deutschland eingestellt. Es war zu dieser Zeit absolut ungewöhnlich, dass eine Frau die Berufstätigkeit wählte; Ehe und Kindererziehung waren Bestimmung jeder Frau. Durch die Präsenz einer Frau sollten Polizisten beim dienstlichen Umgang mit Prostituierten „geschützt“ werden. Beschwerden, „Ärger“ und „eine böse Presse“ erzeugten öffentlichen Druck auf die Dienstvorgesetzten. Die Einstellung einer Frau in die Polizei wurde als Lösung für dieses Problem angesehen. Als diese Frau dann aber eigenständige Gedanken und Verbesserungsvorschläge entwickelte, Vorträge hielt und Bücher und Aufsätze über die Situation der gefährdeten Kinder und Jugendlichen und der sich prostituierenden Frauen schrieb, stieß sie bei den Vorgesetzten auf massiven Widerstand. Henriette Arendt kündigte schließlich, weil sie dem ständigen „Mobbing“ nicht mehr gewachsen war.

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11. November 1842 - Das erste Pilsener Bier wird ausgeschenkt

Am 11. November 1842 wurde es erstmals in den Pilsener Gasthöfen "Zum Goldenen Adler", "Zur weißen Rose" und "Hanes" ausgeschenkt und kam bei der Bevölkerung gut an. In Pilsen, der viertgrößten Stadt Tschechiens, wurde bis dato das sogenannte Oberhefenbier obergärig gebraut, Qualität und Haltbarkeit waren aber derart schlecht, dass sogar öffentlich mehrere Fässer Pilsener Bieres ausgeschüttet wurden, um auf die unzumutbare Qualität des Bieres aufmerksam zu machen. Die brauberechtigten Bürger Pilsens entschlossen sich daraufhin zunächst, eine neue Brauerei zu errichten, um die technischen Voraussetzungen für ein aufgrund seiner Brauweise länger haltbares, untergäriges, auch "bayrisch" genanntes, Bier zu schaffen. Ma ließ es nicht bei einem neuen Sudhaus bewenden, sondern man engagierte mit Josef Groll auch einen bayerischen Braumeister, der den untergärigen Brauprozess gut beherrschte. Am 5. Oktober 1842 braute Groll den ersten Sud in Pilsen, welcher sich aber in einigen Punkten von dem seiner Heimat unterschied: Er benutzte mit dem sehr salzarmen, weichen böhmischen Wasser und dem dortigen Saazer Hopfen andere Rohstoffe. Auch für die Pilsener war das Bier ungewohnt, denn anstelle des zuvor gebräuchlichen dunklen Malzes verwendete er ein nur leicht geröstetes, sehr helles Malz. Sein Urquell genanntes Bier erhielt dadurch einen charakteristischen Geschmack und die typische goldgelbe Farbe.

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15. März 1961 - Einführung der Parkscheiben in Deutschland

Als erste deutsche Großstadt führt Kassel das Parken mit Parkscheiben in der Innenstadt ein. Ein erstes parkscheibenartiges System wurde bereits 1957 in Paris eingeführt, um das Dauerparken einzuschränken. Erdacht wurde es von dem Ingenieur Robert Thiebault und dem Polizeipräfekt Roger Genebrier. Am 31. Mai 1979 beschloss die Konferenz der Verkehrsminister der europäischen Gemeinschaft die Einführung einer einheitlichen Parkscheibenregelung. Diese sollte nur noch eine Zeitangabe enthalten. Die Beschaffenheit der entsprechenden Parkscheibe wurde in Deutschland im Verkehrsblatt 1981 S. 447 beschrieben. Das Design wurde anschließend in anderen Ländern übernommen. Auch die Regelungen zur "Blauen Zone" wurden in Frankreich ab 1998 und der Schweiz ab 2000 ersetzt.      W    

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