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18. Juni          

1796

Johann Friedrich Ernst, geboren als Christian Friedrich Diercks - der erste deutsche Siedler in Texas und „Vater der Einwanderer". 1829 musste Diercks mit Ehefrau und seinen 5 Kindern fliehen , da er vom Großherzog August von Oldenburg wegen Unterschlagung einer hohen Geldsumme verfolgt wurde. Ab jetzt nannte er sich nur noch Friedrich Ernst und floh nach Frankreich wo er in Le Havre ein Segelschiff nach New York City nahm, wo sie Ende des Jahres ankam. Ernst entschied sich dafür nach Missouri zu gehen. Doch auf dem Schiff nach New Orleans lasen sie eine Broschüre über die ausgezeichneten Bedingungen und die Landvergabe im Westen der Kolonie in Texas und änderte seinen Plan und stieg in New Orleans auf den Schoner „Saltillo“ nach Harrisburg (Texas) um. Sie erreichten Texas als erste deutsche Siedler am 9. März 1831. 1832 schrieb Ernst einen langenBrief an einen Freund in der deutschen Heimat in dem er Texas als Paradies auf Erden ausmalte. Dieser Brief wurde in dem kleinen Dorf herumgereicht und später sogar in einigen Zeitungen und 1834 als Broschüre veröffentlicht, was eine wahre Auswanderungs Welle auslöste. Auswanderungswillige, überwiegend aus dem Herzogtum Oldenburg, aus Holstein und Westfalen die aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen ihr neues Glück suchten, ermutigte es ebenfalls nach Texas auszuwandern und in Kontakt mit Ernst zu treten. Er stellte den Neuankömmlingen sein Haus zur Verfügung, bewirtete sie und unterstützte sie, soweit er konnte, sogar finanziell. So entstand sein Spitzname „Vater der Einwanderer“.         W    

 

1845

Charles Louis Alphonse Laveran †18.6.1922 Französischer Arzt und Parasitologe. Während Charles Laveran als Militärarzt in Algier tätig war, entdeckt er 1880 den Malaria-Erreger. Im Blut von Krankheitsopfern gelingt es ihm die ersten Erreger zu isolieren und zu beschreiben. Für seine Forschungen zur Schlafkrankheit, die durch Protozyten, (einzelligen Parasiten in verschiedensten Wirbeltieren) übertragen werden, erhielt er 1907 den Medizinnobelpreis. Die Hälfte des Preisgeldes stiftete er dem Pasteur-Institut zum Ausbau des Labors für Tropische Medizin.     W 

 

1915

Paul Neal "Red" Adair † 7. August 2004 US-amerikanischer Feuerwehrmann. Schon als Kind wurde er wegen seines roten Haarschopfs "der Rote" (engl. "red") genannt. 1959 gründete er die "Red Adair Co., Wild Well Control". Für den Spezialisten für "wildgewordene" Ölquellen war damit der Grundstein für eine beispiellose Karriere gelegt, die ihn zum Multimillionär machte. Adair gilt seit Jahrzehnten als der unbestritten erfolgreichste Feuerwehrmann der Welt. Anfang der 80er Jahre hatte er bereits über 1000 Ölbrände bekämpft. Danach folgten Brandkatastrophen auf Ölbohrstellen, wie zum Beispiel Piper Alpha 1988. Auch beim zweiten Golfkrieg in Kuwait in Brand gesetzte Ölquellen konnte "Red" Adair erfolgreich bekämpfen.       W 

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1917

Theo Schöller † 23. Juni 2004 - deutscher Unternehmer. Im Jahr 1937 begann Schöller zusammen mit seinem Bruder Karl in Nürnberg mit der Fabrikation von verpacktem Speiseeis. Die Idee entstand in einem Berliner Varieté. Der junge Schöller, Sohn eines Nürnberger Büromöbel-Fabrikanten, erlebte, wie ein handliches Eis an einem Stiel gereicht wurde. Aus diesen Anfängen entstand in den 50er Jahren nach dem Ausbau der Herstellung von Tiefkühlkost der Schöllerkonzern, der später der zweitgrößte deutsche Speiseeishersteller war. 1960 führte er die Tiefkühlkost-Marke "Schöller" ein, produzierte später zusätzlich "Mövenpick"-Eis und kooperierte auch mit dem Konzern Jacobs Suchard.       W 

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1942

Paul McCartney - Englischer Popmusiker und Komponist. Gemeinsam mit John Lennon war Paul McCartney der Kopf der legendären Beatles. Sein Hang zum Soft-Song (z.B. "Yesterday", "She's Leaving Home", "The Long And Winding Road") brachte ihm das Image des leichtgewichtigen, mitunter peinlich-kitschigen Gefühls-Dussels der Band ein. Nach der Auflösung der Beatles verfolgte McCartney eine Solokarriere. Im "Guinness-Buch der Rekorde" wurde er als erfolgreichster Songwriter aller Zeiten verbucht. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Linda McCartneys baute er die Band "Wings" auf. Später machte er zudem durch die Propagierung streng vegetarischer Ernährung von sich reden.       W 

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1952

Isabella Rosselini - Italienische Schauspielerin und Model. Ihre Eltern sind die Schauspielerin Ingrid Bergmann und der Regisseur Roberto Rosselini. Nach kurzer Tätigkeit als Kostümdesignerin für die Filme ihres Vaters ging sie 1972 nach New York und arbeitete unter anderem als Journalistin. Ihre erste Hauptrolle spielte sie in dem italienischen Kunstfilm "Il Prato". Als 28jährige gab sie ihr Debüt als Fotomodell, kurze Zeit später erschien sie auf der Titelseite der amerikanischen "Vogue" und bescherte dem Blatt die größte Auflage in zehn Jahren. International großes Aufsehen erregte sie 1986 mit ihrer Rolle in dem Psycho-Thriller "Blue Velvet", der aufgrund seiner Nacktszenen und Brutalitäten bei Erscheinen für heftige Kontroversen sorgte.       W 

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1957

Irene Epple-Waigel - ehemalige deutsche Skirennläuferin. Ihr erster großer Erfolg war der zweite Platz bei der Skiweltmeisterschaft in der Abfahrt 1978 in Garmisch-Partenkirchen. 1980 gewann Sie in Lake Placid die Olympische Silbermedaille im Riesenslalom und war 1982 Skiweltcup-Siegerin im Riesenslalom und in der Kombination. Irene Epple gewann zwischen 1973 und 1981 sechs Deutsche Meisterschaften, jeweils drei im Abfahrtslauf und im Riesenslalom. Sie wurde 1980, wie zwei Jahre zuvor ihre Schwester Maria, zur Deutschen Sportlerin des Jahres gewählt. Nach langer Verletzungspause beendete sie 1985 ihre Karriere und begann ein Medizinstudium, danach arbeitete sie dann bis zur Geburt des Kindes als Unfallärztin in Füssen. Im November 1994 heiratete sie den Bundesfinanzminister Theodor Waigel.       W    Bild: YouTube Filmausschnitt

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1961

Alison Moyet eigentl. Geneviève Alison Jane Moyet - britische Pop-Sängerin, die vor allem in den Achtzigern in Großbritannien erfolgreich war. Mit Ex-Depeche-Mode-Keyboarder Vince Clarke gründete sie Anfang der 80er die Synthie-Pop Band Yazoo, trennten sich 1983 aber wieder aufgrund unterschiedlicher musikalischer Auffassungen. Alison startete daraufhin ihre Solo Karriere. Ihr erstes Album Alf (1984) hielt sich ein ganzes Jahr in den Spitzenpositionen der britischen Charts. Die ersten drei ausgekoppelten Singles wurden allesamt UK-Top-10-Hits.       W 

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1452

In der Päpstlichen Bulle Dum diversas gestattet Papst Nikolaus V. dem portugiesischen König Alfons V. das Erobern von Ländern der Ungläubigen in Westafrika. Der Papst duldet das Versklaven von Negern, der am afrikanischen Uferweg liegenden Moslems und der an selbigem Wege liegenden "Heiden". Allen anderen Fürsten und Kaisern der Welt wird Eingreifen in die Meere um Afrika für Seefahrt, Fischfang, Handel und Eroberung untersagt. Als Strafe soll Exkommunikation für Individuen und Interdikt für Kollektive gelten. Das Interdikt bedeutete für die Betroffenen das Versagen der für das Seelenheil des gläubigen Menschen notwendigen Sakramente.       W 

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1583

Der Londoner Ratsherr Richard Martin schließt an diesem Tag für William Gibbons die erste Lebensversicherung in London ab. Er zahlt einer Gruppe von Kaufleuten 30 Pfund bei einer Versicherungssumme von damals 385 Pfund. Das erste Geschäft bringt noch keinen Gewinn: Bereits ein knappes Jahr später muss die Summe aufgrund des Todes von Gibbons ausgezahlt werden. Erste Lebensversicherungen entstanden im antiken Rom, wo „Beerdigungsvereine“ die Bestattungskosten ihrer Mitglieder übernahmen sowie die überlebenden Verwandten finanziell unterstützten. Andere Vorläufer der modernen Lebensversicherungen waren die Tontinen im 17. Jahrhundert in Frankreich. Kaufleute, Schiffseigner und sogenannte Underwriter trafen sich in Lloyd’s Coffee House, dem Vorläufer der heutigen bekannten Versicherungsbörse Lloyd's of London. Hier wurden durchaus auch Leistungszusagen auf das Leben von Menschen vorgenommen. Auch sonst gab es in England häufig Wetten auf das Leben von Menschen. Dies führte dazu, dass später Lebensversicherungsverträge nur noch abgeschlossen werden durften, wenn ein wirtschaftliches Interesse an dem Überleben des Versicherten nachgewiesen werden konnte.       W 

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1811

Turnvater Jahn errichtet den ersten Turnplatz Deutschlands in der Berliner Hasenheide. Jahn war der Initiator der deutschen Turnbewegung, die von Anfang an mit der frühen Nationalbewegung verknüpft war. Sie entstand u. a. mit der Zielsetzung, die Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung und für die Rettung Preußens vor dem Untergang vorzubereiten. Neben Fechten, Schwimmen und Laufen entwickelte er auch das Turnen (Geräte, Übungen), woraus die heutige Sportart Geräteturnen entstand. Jahn wurde 1848 in die Nationalversammlung gewählt.       W 

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1815

Napoleon I., Kaiser der Franzosen, verlor die Schlacht von Waterloo gegen England und Preußen. Mit dieser Niederlage waren die Befreiungskämpfe der europäischen Mächte gegen die Fremdherrschaft Napoleons beendet. Erst einhundert Tage zuvor war er von seinem Exil auf Elba zurückgekehrt. Die Niederlage zwang Napoleon zur zweiten Abdankung. Nachdem Napoleon im Jahr zuvor Verhandlungen abgelehnt hatte, waren die Alliierten nach Frankreich vormarschiert. Nach der Einnahme von Paris musste Napoleon kapitulieren und abdanken. Seine Rückkehr hatte die Siegermächte zu sofortiger Gegenaktion vereinigt. Nach der Schlacht von Waterloo in Belgien wurde er nach Sankt Helena verbannt.        W 

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1821

In Berlin wurde "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber uraufgeführt und erhielt stehende Ovationen. Das Libretto stammte von Johann Friedrich Kind. Das Werk gilt als die erste nationale deutsche Oper. Seine Musik lehnte Weber an deutscher Volksmusik an und komponierte, anders als seine Zeitgenossen, nicht im Stil der italienischen Oper. Mit dem "Freischütz" schuf er ein wichtiges Bindeglied zwischen dem deutschen Singspiel und der deutschen Oper der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als "Volksoper" ist er sowohl ein Stück für das Volk als auch über das Volk. Die Handlung: Der Jägerbursche Max ist seit Wochen ohne Trefferglück. Am Abend vor dem traditionellen Probeschuß, mit dem er Erbförster Kunos Amt und die Hand seiner geliebten Agathe gewinnen kann, wird er von den Bauern gehänselt und von Verzweiflung übermannt. In dieser Stimmung bringt ihm sein Jagdkollege Kaspar nahe, sein Unglück sei Zauberei, dem man nur mit Zauberei begegnen könne. Er weiht ihn in das Geheimnis der Freikugeln ein, von denen „sechse treffen, sieben äffen" &endash; die siebente Freikugel wird ihr Ziel nach Wunsch des Bösen finden. Um Agathes Liebe willen verabredet sich Max mit Kaspar zum mitternächtlichen Freikugelgießen in der verrufenen Wolfsschlucht, wo das Ritual vollzogen wird. Max trifft dreimal beim Schießen zur Freude seiner Jägerfreunde, des Erbförsters und des anwesenden Fürsten Ottokar. Dessen Ahnen erfanden einst dieses Wettschießen um den Försterposten. Die Brautjungfern nähern sich, Agathe trägt einen Kranz, gebunden aus der Hochzeitsgabe des frommen Eremiten, den sie ahnungsvoll um Beistand bat. Als mit Maxens Probeschuß eben die siebente Kugel abgeht, fallen sowohl Kapsar als auch Agathe zu Boden. Kaspar ist tot, Agathe nur erschrocken, und Max muß sich erklären. Der Fürst fällt einen harten Urteilsspruch, weil Max den Weg der Rechtschaffenheit verlassen hat. Da erscheint der Eremit und spricht die Schuld dem schicksalhaften Probeschuß zu, der von nun an nicht mehr stattfinden soll. Max wird ein Probejahr gewährt, dann soll entschieden sein.         W 

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1887

Das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Russland unterzeichneten den Dreikaiserbund, einen geheimen Rückversicherungsvertrag, in dem sich die beteiligten Staaten im Kriegsfall gegenseitige Neutralität garantierten. In dem Vertrag gewährte das Deutsche Reich unter Otto von Bismarck Russland die Vorherrschaft über Bulgarien und wohlwollende Neutralität und vereinbarten eine Konsultationspflicht für ihre Aktivitäten auf dem Balkan.. Das Abkommen, das Frankreich außenpolitisch isolieren sollte, war der letzte Baustein in Bismarcks Bündnispolitik. Allerdings distanzierte sich Bismarck hier von seinem Ideal der ehrlichen Maklerschaft. Mit seiner Außenpolitik wollte Bismarck u.a. die Grenzen bzw. den staatlichen Charakter des geschaffenen Reiches erhalten.        W 

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1927

Der Nürburgring in der Eifel, ein 22,8 Kilometer langer Rundkurs für Auto- und Motorradrennen, wurde feierlich eingeweiht. Bis zu 3000 Arbeiter waren zeitweilig mit der "Ersten Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke" beschäftigt. Die Errichtung der Rennstrecke erfolgte im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprogrammes der Reichsregierung für die wirtschaftlich schwache Eifel. Viele Jahrzehnte lang galt der Nürburgring als schwierigste Rennstrecke der Welt, auf dem auch viele tödliche Unfälle passierten. 1976 überlebte Niki Lauda einen Unfall nur mit viel Glück schwer verletzt. Die "Grüne Hölle" war schon zuvor als unsichere Rennstrecke ins Gerede gekommen. Nach Laudas Unfall war die Formel 1-Karriere des Nürburgrings beendet. Die ursprünglich insgesamt bis etwa 28 km lange legendäre „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ war in ihrer Ur-Form bis 1982 in Betrieb. 1984 wurde an gleicher Stelle die zum damaligen Zeitpunkt „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet. In unmittelbarer Nähe der damals nur rund 4,5 km langen GP-Strecke liegt die noch 20,8 km lange Nordschleife. Beide getrennte Rennstrecken können zu einem heutzutage bis fast 26 km langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der unter anderem beim 24-h-Rennen benutzt wird. Diese Streckenvariante des Nürburgrings ist heute die längste permanente Rennstrecke der Welt.       W 

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1928

Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen bricht mit einem Flugboot auf, um die mit dem Luftschiff Italia verunglückte Crew um Umberto Nobile aus der Arktis zu retten. Amundsen und seine Begleiter stürzen in der Nähe der Bäreninsel ab und kommen ums Leben.       W 

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1939

Schalke 04 besiegte vor 100.000 Zuschauern im Endspiel der Deutschen Fußballmeisterschaft Admira Wien mit 9:0 und stellte damit einen neuen Tor-Rekord auf. Der "Schalker Kreisel" mit seinem verwirrenden Kombinationsspiel ließ den Wienern keine Chance. Allein fünf Tore schoss Ernst Kalwitzki, außerdem trafen Ötte Tibulski, Fritz Szepan, Ala Urban und Ernst Kuzorra. Damit wurde Schalke nach 1934, 1935 und 1937 zum vierten Mal Deutscher Meister. 1938 wurde der Verein ebenfalls Pokalsieger und schaffte als erster deutscher Club das „Double“. Auch 1940 wurde Schalke wieder Deutscher Meister. Seit den 80er Jahren wechselte der Verein zwischen Erster und Zweiter Bundesliga.       W   

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1957

Das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“ wird in der Bundesrepublik verkündet. Erst im zwanzigsten Jahrhundert folgte in Europa die Gleichberechtigung der Frau im Staat, die sich an der Einführung des Frauenwahlrechts (Deutschland und Österreich 1919, Schweiz 1971) nachzeichnen lässt. Zentrale Punkte des Gesetzes über die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das am 1. Juli 1958 in Kraft trat:

  • Das Letztentscheidungsrecht des Ehemanns in allen Eheangelegenheiten wird ersatzlos gestrichen.
  • Die Versorgungspflicht des Ehemannes für die Familie bleibt bestehen.
  • Die Zugewinngemeinschaft wird der gesetzliche Güterstand. Frauen dürfen ihr in die Ehe eingebrachtes Vermögen selbst verwalten. Bis dahin durften nur die Männer über das Vermögen und auch über das Einkommen aus der Erwerbstätigkeit der Frau verfügen.
  • Das Recht des Ehemanns, ein Dienstverhältnis seiner Frau fristlos zu kündigen, wird aufgehoben (aber erst seit 1977 darf die Frau ohne Einverständnis ihres Mannes erwerbstätig sein, und erst seit 1977 gilt das Partnerschaftsprinzip, nach dem es keine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabenteilung in der Ehe mehr gibt).
  • Die Frau hat das Recht, nach ihrer Heirat ihren Geburtsnamen als Namenszusatz zu führen (seit 1977 können die Eheleute entweder den Namen des Mannes oder der Frau als gemeinsamen Ehenamen führen. Und seit 1994 können beide Eheleute ihren alten Familiennamen beibehalten).
  • Die väterlichen Vorrechte bei der Kindererziehung werden eingeschränkt, aber erst 1979 vollständig beseitigt. Das Gesetz sah zunächst vor, den Männern das Privileg eines so genannten Stichentscheids einzuräumen, welches dem Vater bei Streitigkeiten in Erziehungsfragen das ausschlaggebende Wort zugesprochen hätte. Hiergegen brachte der Deutsche Juristinnenbund eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht auf den Weg. Im Juli 1959 wurde die Passage über den Stichentscheid für verfassungswidrig und nichtig erklärt.        W 

 

 

 

Drei sowjetische Hunde, die mit einer Versuchsrakete ins Weltall, in eine Höhe von über 90 km, katapultiert worden waren, werden an diesem Tag fröhlich bellend auf einer Pressekonferenz in Moskau zur Schau gestellt. - Die Reise-Geschwindigkeit von durchschnittlich 1100m/sec scheint den Vierbeinern nicht geschadet zu haben. 

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1974

Der Deutsche Bundestag beschließt eine Einschränkung der Tabakwerbung, um Raucher vor den gesundheitsschädlichen Folgen ihrer "Schwäche" zu schützen. Nach dem veränderten Lebensmittelgesetz darf in Rundfunk und Fernsehen nicht mehr für Zigaretten und andere Tabakerzeugnisse geworben werden.        W 

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2006

Audi gewinnt als erster Hersteller das 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem Diesel-Fahrzeug. Die 24 Stunden von Le Mans wurden als Langstreckenrennen geplant, bei dem die Automobilhersteller die Zuverlässigkeit und den Entwicklungsstand ihrer Fahrzeuge unter Beweis stellen konnten. In den ersten Jahren war es nur den Fahrern selbst erlaubt, Reparaturen mit Bordwerkzeug durchzuführen. Heute dürfen die Wagen in den Boxen von Mechanikern repariert werden. Bleibt der Wagen allerdings auf der Rennstrecke liegen, darf der Fahrer keine fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Ziel des Rennens ist es, möglichst viele Runden innerhalb von 24 Stunden zurückzulegen und nach 24 Stunden die Ziellinie zu überqueren.       W  Bild: Fabrice Pluchet

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